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Di, 13:43 Uhr
01.08.2023
Erdüberlastungstag am 2. August

Ressourcen für 2023 jetzt schon aufgebraucht

Am 2. August ist weltweiter Erdüberlastungstag. Die Menschen haben Anfang August alle erneuerbaren natürlichen Ressourcen der Erde für den Rest des Jahres aufgebraucht...

Wir leben ab diesem Tag von der Substanz unseres Planeten und auf Kosten aller folgenden Generationen. Vor diesem Hintergrund fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Bundesregierung auf, zügig ein Ressourcenschutzgesetz mit verbindlichen Zielen auf den Weg zu bringen. Der Ressourcenverbrauch muss bis 2050 um 85 Prozent reduziert werden, um die Grenzen des Planeten einzuhalten.

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Ein solches Gesetz muss sowohl sämtliche nicht erneuerbaren Ressourcen wie Metalle und Mineralien, aber auch Böden und Flächen, Acker- und Weideland, Fischgründe, Wald und Holz umfassen und somit schützen. Insbesondere müssen darin die Nutzung von Baumaterialien wie Beton und Gips sowie Rohstoffe für die Energiewende wie zum Beispiel Lithium und andere Metalle reglementiert werden.

„Die Zeichen sind alarmierend: Hitze, Dürre, Starkregen, Waldbrände – die Klimakrise spitzt sich immer weiter zu und macht unsere Versäumnisse auf erschreckende Art sichtbar. Das Leben auf „großem Fuß“, wie es insbesondere die gehobenen Mittel- und Oberschichten der OECD-Staaten und der sogenannten Tigerstaaten vormachen, verbraucht mehr Ressourcen als die Erde uns geben kann – deshalb braucht es verbindliche Ziele zum Schutz der natürlichen Ressourcen“, so Robert Bednarsky, Landesvorsitzender des BUND Thüringen.

Ein wichtiger Baustein der Ressourcenwende wäre aus BUND-Sicht eine Mehrwegwende mit einem ambitionierten Verpackungsgesetz. Denn die Unmengen an Plastikverpackungen sind ein riesiges Problem für den Planeten. Die Plastikproduktion ist bei Weitem der größte industrielle Öl-, Gas- und Stromverbraucher in der EU und stellt andere energieintensive Branchen wie die Stahlproduktion oder den Automobilbau in den Schatten. In Deutschland werden für die Herstellung von Plastik rund ein Viertel des industriellen Gases, 42 Prozent des industriellen Öls und 18 Prozent des industriellen Stromes verbraucht. Dabei sind fast die Hälfte des produzierten Plastiks kurzlebige Verpackungen, sprich Wegwerfprodukte. Eine aktuelle Studie zeigt, dass der jährliche Gas- und Ölbedarf von Tschechien eingespart werden könnte, wenn EU-weit die Hälfte der Plastikverpackungen reduziert und 90 Prozent tatsächlich stofflich recycelt würden.

„Deutschland muss sich als europäischer Spitzenreiter in der Plastikproduktion endlich seiner Verantwortung stellen. Mit einem verbindlichen Verpackungsgesetz kann der rechtliche Rahmen für nachhaltige und zielführende Maßnahmen geschaffen werden. Die Reduzierung der Plastikproduktion ist einer der wichtigsten Faktoren für die Einsparung von Ressourcen“, so Bednarsky weiter.

Die aktuell von der Bundesregierung zu erarbeitende nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie, um den Ressourcenverbrauch zu reduzieren, kann nur ein erster Schritt sein. Aus Sicht des BUND ist diese unverbindliche Strategie allein aber nicht ausreichend, um die vor uns liegenden Herausforderungen zu meistern. Vielmehr braucht es einen verbindlichen rechtlichen Rahmen, wie ihn ein Ressourcenschutzgesetz bieten würde und ein ambitioniertes Verpackungsgesetz mit verbindlichen und sanktionierbaren Mehrwegquoten in allen Bereichen.
Autor: red

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Kommentare
Bifiwurst
01.08.2023, 14:09 Uhr
Erdüberlastungstag
Man erfindet immer wieder neue, besondere Tage um Angst, Schrecken und Panik zu schüren.
Nordwolf
01.08.2023, 15:15 Uhr
Überbevölkerung
Ich kann mir nicht vorstellen, wie durch Einsparungen in Deutschland die Situation weltweit geändert werden kann. Gäbe es nur halb soviel Menschen wie jetzt, würden die Ressourcen offensichtlich ausreichen. Das weltweite Ziel muß also die Begrenzung und Reduzierung der Anzahl der Menschen sein, nicht durch Krieg und Ausrottung, sondern durch Geburtenkontrolle. Aber alle Religionen und fast alle Staaten propagieren das Gegenteil.
grobschmied56
01.08.2023, 15:48 Uhr
Die üblichen Alarmismus - Tiraden ...
... der üblichen Verdächtigen!
Welche Ressource wäre denn bitte schön heute 'verbraucht', so daß es nicht mehr bis zum Jahresende reicht? Ist vielleicht der Sauerstoff alle, muß ich jetzt bis Neujahr 2024 die Luft anhalten?
Muß ich mit dem halben Brot, welches in meinem Brotkasten liegt bis Silvester auskommen? Wasser kommt immerhin noch aus der Leitung (eben vorsichtshalber getestet!)
Wenn uns die Nahrungsmittel knapp werden sollten, habe ich übrigens einen Übeltäter zu melden: Die EU-Bürokraten! Diese zwingen die Landwirtschaft, vier Prozent der Anbaufläche 'stillzulegen'! Also in Brachland zu verwandeln.
Das soll angeblich dem Artenschutz zu Gute kommen. Wenn wir demnächst noch höhere Preise für Lebensmittel abdrücken müssen, können wir uns immerhin damit trösten, daß auf jedem Hektar Boden, welcher 2023 noch der Lebensmittelversorgung diente ab 2024 um die 400 m² den Erhalt von Ackerdistel, Wegerich und Nessel sichern werden. Da schnallt man den Gürtel doch gern mal etwas enger!
Kobold2
01.08.2023, 16:24 Uhr
Genau, liebe Vorkommentatoren
Augen zu und durch, alles andere ist nur ein Geschäftsmodell von Panikmachern.....
Diese " Erfindung" gibt es übrigens schon seit 1961...
Nein, die Grünen waren es nicht.
Bei den Ursachen bin ich eher bei S. Hawkins.....
Dummheit und Gier
Piet
01.08.2023, 20:10 Uhr
Richtig!!!
Panikmache. Wieviele kommentieren hier die eigentlich Tod sein müssten. Wir leben noch immer trotz Hitzesommer, Baumsterben saurer Regen, Tschernobyl Corona usw.
Halssteckenbleib
01.08.2023, 20:55 Uhr
Recorcen und Erdüberlastung
Oh je das klingt nicht gut.Die Erdüberlastung könnte doch beispielsweise durch leichtere Gebäude reduziert werden.Wird weniger schwer gebaut dann würde das nicht nur die Erde entlasten sondern auch Resorcen schonen.Mal wieder ein Tag den kein Mensch wirklich braucht... denke ich jetzt mal
Kobold2
01.08.2023, 22:04 Uhr
Ja, richtig.....
Bei der Panikmache ist Deutschland ganz vorn mit dabei. Der nationale Überlastungstag war schon Anfang Mai.
Aber so lange noch Wasser aus dem Hahn kommt.....
grobschmied56
01.08.2023, 23:20 Uhr
Was der Kobold von sich gibt ...
... kenne ich unter der Bezeichnung 'Freud'scher Versprecher'!
Tatsächlich hat kein einziger Kommentator die 'Grünen' erwähnt!
Also, alles noch mal sorgfältig durchlesen...

Die komische Nummer, Menschen als Plage des Planeten Erde zu betrachten hat übrigens lange Geschichte. Schon der unselige Robert Malthus (UK) postulierte, daß Ernten hinter dem Wachstum der Bevölkerung zurückbleiben müßten und somit immer größere Hungersnöte unausweichlich seien.

Vom sogenannten 'Club of Rome' wurde solcherart pessimistisches und im Grunde genommen menschenfeindliches Gedöns mit Freude übernommen.
Die 'Botschaft' ist immer die gleiche:
Wir Menschen sind zu anspruchsvoll, zu wenig demütig, wir strapazieren den Planeten Erde zu sehr, indem wir jeden Tag essen, heizen, duschen, atmen, leben wollen!
Deshalb werden wir abgestraft in Form von Naturkatastrophen, Hunger, Krankheiten, Klima-Tod und Apokalypse!

Die Verkünder dieser tollen 'Philosophie' nehmen sich selbst natürlich stets von aller Schuld aus. Schließlich sind sie die Erleuchteten, die Weisen, die über allem Stehenden!

In Wahrheit sind sie jedoch nur mickrige, kleine Menschenhasser, die ihren Nächsten einfach nichts gönnen.
Kobold2
02.08.2023, 08:28 Uhr
Der Frust
Ist nicht zu überlesen das mit der Erwähnung eines gern genommenen Feindbildes der Wind im Segel genommen wurde.
In einem anderen Kommentar ist ja das Feindbild auch angeblich an der Abhängigkeit zu Putin Schuld.
Mit komplexen Zusammenhängen ist es doch manchmal schwierig und offenbar weiß man gar nicht um den Umfang der Resourcen die hier zu Beurteilung betrachtet werden und bleibt beim fließenden Wasser hängen.
Eas ist etwas so wie mit dem eigenen Konto. Man gibt gern mehr aus, als man wirklich hat, alles andere ist auf Pump. Um dem Pump auszugleichen muss man sich zwangsläufig irgendwo wieder einschränken, wenn nicht, übernehmen das andere und das ist schmerzhafter. Wenn es der Planet übernimmt dann macht er das mit einem müden Lächeln und ihre Enkel werden sich mit Grausen an ihre Weisheiten erinnern.
nur_mal_so
02.08.2023, 10:35 Uhr
Erdüberlastungstag: "Man erfindet immer neue Tage, um uns Angst zu machen"
stimmt nicht.
Aber das ist das Schlimme an den Leuten, die behaupten, es gäbe weder Klimawandel, noch könnten die Ressourcen der Erde jemals zur Neige gehen: sie beschäftigen sich nicht mit Hintergründen, sondern schalten trotzig wie Kleinkinder bereit bei "Kli -" ab, wenn sie irgendwo das Wort "Klima" lesen.
Dabei hat der Erdüberlastungstag nur sekundär etwas mit Klima zu tun.

Der Erdüberlastungstag ist keine neue Erfindung, um "uns" "schon wieder" "Angst zu machen".
Der Erdüberlastungstag wurde erstmals 1961, und wird seit 1970 jährlich berechnet. Aber woher sollen das Leute wissen, die stolz darauf sind, sich mit dem Thema nicht zu beschäftigen.

1970 war man weit davon entfernt, Panikmache zu schieben, man berechnete einfach den Ressourcenverbrauch der Menschheit und verglich es mit dem, was die Erde an Reserven über hat. Man kam damals auf einen Wert von 1,01 für den 29. Dezember - das heißt, für zwei Tage verbrauchte man Erdreserven (Biokapazität). Einfacher ausgedrückt: der ökologische Fußabdruck der Menschheit war 1970 für zwei Tage größer, als die Erde verkraften kann.
In den folgenden 52 Jahren kam der Erdüberlastungstag nicht nur immer früher (2022 bereits am 28.7. gegenüber 29.12. in 1970), sondern der Verbrauch der Reserven auch immer höher (2022 1,75 gegenüber 1,01 1970).
Für Deutschland allein berechnet kam dieser Tag 2022 übrigens bereits am 5.5.
Acht Monate lang lebte Deutschland also auf Kosten des Restes der Welt.

Damit muss man sich nicht unbedingt beschäftigen, und die Leugner von Erdüberlastung und Klimakrise werden auch nicht bis hierher gelesen oder es verstanden haben und das ganze Thema mit einem lockerflockigen "Daumen runter" bewerten, weil dann wieder alles gut ist - aber man sollte zumindest wissen, worüber man sich lustig macht.

"Die haben das gerade erfunden, um uns mal wieder Angst zu machen" ist einfach nur zum Stirn-gegen-Tischplatte-schlagen.
Wie Bitte
02.08.2023, 15:07 Uhr
Bei allem Respekt für Ihr Engagement, "Weltüberlastungstag" zu erklären:
Sie versuchen den Begriff "Weltüberlastungstag" Leuten zu erklären, welche als Beweis, dass es keinen Klimawandel gibt, anführen, dass es bei ihnen im Garten gerade nieselt, oder dass ihr Sohn auf Mallorca nichts von den Waldbränden in Griechenland bemerkt.
Da merken Sie doch, dass Erkenntnis oder auch nur Wissenszuwachs nicht erwünscht ist.

Ich persönlich gehe noch einen Schritt weiter, da der Anstieg bzw der fortschreitende Raubbau an den Ressourcen der Erde eindeutig einhergeht mit der Klimaveränderung, auf die ebenfalls seit den 70er Jahren hingewiesen wird - insofern widerspreche ich Ihnen, dass der Erdüberlastungstag "nur sekundär" etwas mit dem Klimawandel zu tun hätte.
Der unbedachte Umgang mit unserem Heimatplaneten äußert sich sowohl in der - nachweislich! - menschengemachten Klimaveränderung (eine Erd- und Ozeanerwärmung geschieht nicht einfach so innerhalb weniger Jahrzehnte, auch wenn von Leugnern des Klimawandels das immer wieder behauptet wird: Jahrzehnte und Jahrzehntausende seien so ziemlich dasselbe) als auch im hemmungslosen Abbau der Ressourcen.

Ich halte es da mit Agent Smith aus "Matrix":
"Ausbreitung, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind, und dann Weiterziehen auf ein neues Gebiet: Es gibt nur einen Organismus, der ebenso verfährt wie der Mensch: das Virus."
Nur dass die Erde eben nicht unendlich Ressourcen hat, und der Mensch nicht unendlich weiterziehen kann.
Genau das beinhaltet der "Weltüberlastungstag".

Aber woher sollen das Leute wissen, die den Begriff für eine Grüne Erfindung halten.
Waldemar Ceckorr
02.08.2023, 15:55 Uhr
die ganze geschichte lässt sich einfach reduzieren,
die dosis ( 8 mrd. ), macht das gift ( mensch )

der waldi
Kobold2
02.08.2023, 19:21 Uhr
Na, beim lesen
gleich nach der Überschrift aufgegeben, damit es schon einfach bleibt.....
Im Artikel stehen einen Menge Gründe für Deutschland. Allein der Umstand, daß Deutschland diesen Tag rund 3 Monate früher, als der weltweite Durchschnitt erreicht, ist nicht mit Überbevölkerung zu erklären. Da muss man den Artikel schon zu Ende lesen, oder sich einfach mal fragen das denn alles so sinnvoll ist, wenn man das nächste Paket vom Handel öffnet, oder ob man lieber Kartoffeln aus Ägypten, anstatt aus der Region kauft, obwohl die neben der viel längern Anreise auch noch mehr Wasser bis zu Ernte benötigen, als hierzulande.
Henkel
02.08.2023, 20:52 Uhr
Bitte wie
Na ja, was hätte der Sohn auf Mallorca davon, wenn er die Waldbrände in Griechenland bemerken würde? Welcher Wissenszuwachs würde es bringen? Brennen jetzt Wälder von allein? Kam das in der Tagesschau oder wo holt man sich solches Wissen?
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