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Mi, 18:33 Uhr
25.10.2023
Studenten der Universität Wien in Mühlhausen

Simulierte historische Gerichtsverhandlung

Seit 2017 bietet das Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien mit dem „Ius Commune Moot Court“ den Studierenden die Möglichkeit, die so fremde wie faszinierende Welt des vorkodifikatorischen Ius Romano-Germanicum, des Römisch-Deutschen Rechts kennenzulernen...

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In zwei intensiven Vorbereitungswochen tauchen die Teilnehmer in die Welt des vormodernen Rechtspluralismus ein, der durch Kollision und Zusammenspiel verschiedener Rechte – römisches Recht, kanonisches Recht, territoriale und personale Partikularrechte wie das Sächsische Recht oder Stadtrechte – geprägt war. Die Fallgestaltung des Ius Commune Moot Court orientiert sich an einem Fall, den der kaiserliche Reichshofrat, eines der beiden höchsten Gerichte des Hl. Röm. Reichs deutscher Nation, im 17. oder 18. Jahrhundert verhandelt hat.

Der Ius Commune Moot Court setzt nicht nur eine intensive Beschäftigung mit dem Fall voraus, sondern auch die Absolvierung eines breiten Programms an Einführungsvorträgen und Exkursionen. 2023 hatten die Studierenden die Möglichkeit, einen Einblick in die von der Christian-Friedrich-Lesser-Stiftung geförderten Erschließungsprojekte zur Überlieferung der Akten des kaiserlichen Reichshofrats aus Nordhausen und Mühlhausen zu gewinnen. Daneben wurden die städtischen Archive von Nordhausen und Mühlhausen besucht, das Panorama Museum (Bauernkriegsdenkmal) in Bad Frankenhausen, die Alte Synagoge in Erfurt, die Synagoge in Mühlhausen und das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (ehemaliges Reichsgericht).
Autor: red

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