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Mi, 12:00 Uhr
13.12.2023
Sozialkritisches Engagement-Kunstprojekt in Mühlhausen

100 Boote 100 Millionen Menschen

Über 100 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht – vor Krieg, Armut, Hunger, Auswirkungen des Klimawandels oder anderen Gründen. Um zur Auseinandersetzung mit diesem schwierigen, schmerzlichen Thema anzuregen, hat die AWO Ehrenamtsakademie Sachsen-Anhalt das sozialkritische Kunstprojekt „100 Boote – 100 Millionen Menschen“ gestartet...

100 Boote Auftakt in der Stadtwerkstatt (Foto: Stadtverwaltung Mühlhausen) 100 Boote Auftakt in der Stadtwerkstatt (Foto: Stadtverwaltung Mühlhausen)

Mit vielen Engagierten haben die Initiatoren 100 XXL-Origami-Papierboote gefaltet, die anschließend in sozialen oder kommunalen Einrichtungen in ganz Deutschland verteilt wurden. Hier werden sie in den kommenden Monaten mit Gedanken, Bildern und Botschaften gestaltet.

Neun dieser Boote stehen in Thüringen und auf Initiative des AWO Regionalverbands Mitte Westthüringen je eines auch in Bad Langensalza (Haus Lebensträume) und in Mühlhausen. Hier hat das auf den Namen „Am Neuen Ufer“ getaufte Schiffchen seinen Platz zunächst in der Stadt-Werkstatt am Steinweg gefunden. Weitere Stationen werden die Stadtbibliothek Jakobikirche und das Mehrgenerationenhaus „Geschwister Scholl“ sein.

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Dort steht jeweils auch ein Kreativ-Set bereit, mit dem alle Interessierten ihre ganz persönlichen Gedanken zum Thema Flucht in Form von Worten und Bildern zu Papier bringen können. Diese Botschaften werden von der Mühlhäuser Jugendkunstschule aufgegriffen und fließen am Ende in die Gestaltung des Papier-Boots ein. Am Weltflüchtlingstag im Juni 2023 sollen alle 100 Boote vor dem Berliner Reichstag aufgestellt werden.

„Wir wollen damit unseren Beitrag für ein gemeinsames Zeichen für Solidarität mit den Millionen Menschen setzen, die auf der Flucht sind. Es ist eine Frage der Menschlichkeit, dass wir das Sterben auf den Meeren nicht gleichgültig hinnehmen. Ziel von Politik sollte es sein, Fluchtursachen zu bekämpfen“, so Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns.
Autor: red

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