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Mi, 13:57 Uhr
27.12.2023
IW-Verbandsumfrage:

Miserable Lage, düsterer Ausblick

Zum Jahreswechsel befragt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) traditionell deutsche Branchenverbände nach der aktuellen Geschäftslage und ihrem Blick auf das neue Jahr. Selten war die Lage so düster wie derzeit, und selten war die Prognose so pessimistisch...


Die deutschen Unternehmen haben schwierige Jahre hinter sich: Erst legte die Pandemie die Wirtschaft lahm, dann trieb der Krieg in der Ukraine die Preise für Energie in die Höhe. Hinzu kommen etliche gewachsene Probleme wie der Fachkräftemangel und das Haushalts-Desaster. Die Folgen lassen sich in der diesjährigen Verbandsumfrage gut ablesen: 30 von 47 befragten Verbänden beschreiben die aktuelle Lage im Vergleich zum Vorjahr als schlechter. Elf sehen keine Veränderung, nur sechs beobachten eine Verbesserung.

Die meisten Branchen sind pessimistisch
Sorgen macht auch der Ausblick: Gerade einmal neun Verbände rechnen damit, im kommenden Jahr mehr zu produzieren. 15 gehen davon aus, dass die Lage sich kaum verändern wird, die übrigen 23 Verbände sind pessimistisch und glauben, dass 2024 noch schlechter wird als dieses Jahr.

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Ähnliches zeigt sich auch bei der Frage nach Investitionen: Nur acht Verbände gehen davon aus, dass ihre Mitgliedsunternehmen mehr investieren, 22 rechnen mit einem Rückgang.

Mit einer wesentlichen Verschlechterung rechnen energieintensive Branchen: Dazu zählen beispielsweise Gießereien, die Keramische Industrie, die Lederindustrie sowie Unternehmen aus der Kunststoffverarbeitung. Letztere dürften auch unter der Plastik-Steuer leiden, mit der die Ampel das Haushaltsloch stopfen will. Pessimistisch sind zudem Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft, Banken, Sparkassen sowie die Bauindustrie und das Baugewerbe: Hohe Zinsen haben für viele den Traum vom Eigenheim platzen lassen.

Planungsunsicherheit lähmt die Wirtschaft
„Die deutsche Wirtschaft leidet flächendeckend darunter, dass sie nicht planen kann“, sagt IW-Direktor Michael Hüther. „Die Ampel verspricht viel und hält wenig. Das Desaster um den Haushalt zeigt, wie gravierend die Lage ist.“ Eine Reform der Schuldenbremse wäre eine Chance, um kurz- und mittelfristig zumindest einige Unsicherheiten auszuräumen und den Unternehmen eine Perspektive für Investitionen am Standort Deutschland zu bieten. „Andernfalls werden wir in den nächsten Jahren verstärkt das beobachten, was schon begonnen hat: eine Deindustrialisierung und eine zunehmende Orientierung ins Ausland“, sagt Michael Hüther.

Hier finden Sie die komplette Studie .
Autor: psg

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Kommentare
Piet
27.12.2023, 14:10 Uhr
Denk
ich an Deutschland in der Nacht.....
Strandläufer
27.12.2023, 14:49 Uhr
Mal schauen ...
...was uns, als Steuerzahler, noch alles zugemutet wird.

Irgendwie sollte mal grundsätzlich einiges überdacht und auf den Prüfstein gestellt werden: das ganze Beamten/Pensionskonstrukt z.B., GEZ, Zahlungen ins Ausland uvm.
Es ist das Geld der Steuerzahler mit dem so verschwenderisch umgegangen wird.

Man muss kein Verschwörungstheoretiker oder Pessimist sein, dass einen diese Prognosen nicht überraschen.

Ich finde es nur traurig was gerade aus diesem, umserem Heimatland gemacht wird.
grobschmied56
27.12.2023, 18:37 Uhr
Das waren 'Hellseher' ...
... die zur Bundestagswahl 2021 die Initiative 'Grüner Mist' gestartet hatten!
Jeder Punkt, den sie damals, gut sichtbar auf ihren Anzeigen und Plakaten verkündet haben, ist genau so eingetroffen.

Rezession, Einbruch der Investitionen, Produktionsrückgang, Deindustrialisierung, galoppierende Inflation, Verteuerung aller Energiekosten, zunehmende Arbeitslosigkeit...

Woher haben die 'Seher' ihre Weisheit genommen?
Die haben ganz einfach das Parteiprogramm der Roten und Grünen genau durchgelesen und daraus die einfachsten, aber richtigen Schlüsse gezogen.

Energie, Lebensmittel und alle möglichen Nebenkosten werden für die Masse des Volkes immer teurer und immer schwerer zu stemmen, nicht weil der 'pöhse Putin' das so will, sondern weil das eben genau das Programm der grünen 'Weltretter' und ihrer roten Steigbügelhalter und Kofferträger beinhaltet!

Da nützt es auch nichts, wenn ein gewisser Kobold vor einigen Tagen mit stolz geschwellter Brust den DURCHBRUCH bei den so geschimpften 'Erneuerbaren Energien' (von 48 auf 52 Prozent Anteil am Aufkommen) verkündet.
Was der gute, naive Junge da als 'Großen Sprung' gefeiert hat, ist in Wahrheit nur ein weiterer Schritt in Richtung Armut.

Private Verbraucher haben ein paar Megawattstunden Elektroenergie weniger abgenommen, weil es sich eine Menge armer Leute eben nicht mehr leisten können, jeden Tag eine warme Dusche zu nehmen.
Vor allem aber hat die Industrie einen erheblichen Einbruch erlebt. Bis zu 20 Prozent ist in manchen Branchen die Produktion zurückgegangen. Gutes Beispiel: Autobauer.
Der größte Konzern kämpft mit Absatzflaute. Viele Menschen wollen die fortschrittlichen Klima-Rettungs-E-Vehikel nicht. Noch mehr Leute können sich die teuren Schlitten erst gar nicht leisten. Folge: Schichten gestrichen, Kurzarbeit, Zeitarbeiter werden entlassen. Deshalb der massive Rückgang an Elektroenergieverbrauch.
Und hauptsächlich deshalb nahm der Anteil der 'Erneuerbaren' zu.

Grund zum Feiern? Für grüne Jecken sicher, für die Betroffenen eher weniger.
Besserung im Jahr 2024 in Sicht?
Wohl kaum, so lange da noch Habeck & Co. als Herunterwirtschaftungs-Minister ihr Unwesen treiben.
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