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Di, 13:03 Uhr
02.01.2024
Steuerregelungen 2024:

Bürger zahlen für Versäumnisse der Ampel

Im neuen Jahr werden die meisten Steuerzahler höher belastet als noch 2023. Das zeigen neue Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Insbesondere Gering- und Durchschnittsverdiener müssen mehr an den Staat abtreten...


Neues Jahr, neue Steuerregelungen: Ab dem 01. Januar wird vieles teurer. Die Sozialbeiträge steigen, CO2 kostet mehr und auch die Mehrwertsteuer in der Gastronomie kehrt auf ihr ursprüngliches Niveau von 19 Prozent zurück, ebenso die Mehrwertsteuer für Gas. Außerdem muss aufgrund steigender Netzentgelte mehr für Energie gezahlt werden.

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All dem steht die steuerliche Entlastung bei der Einkommensteuer gegenüber. Unterm Strich zahlt ein Single mit einem Jahresbruttoeinkommen von 50.000 Euro auf das Jahr gerechnet 40 Euro mehr an Steuern und Abgaben, wie neue IW-Berechnungen zeigen.

Alleinerziehende trifft es besonders hart
Die Auswertung macht deutlich, dass Gutverdiener besser als andere davonkommen. Eine Familie mit zwei Kindern und einem gemeinsamen Bruttojahreseinkommen von 130.000 Euro hat am Ende des Jahres 262 Euro mehr, eine Familie mit 42.000 Euro Jahreseinkommen 33 Euro weniger.

Besonders hart trifft es Alleinerziehende mit einem Kind: Nach den IW-Berechnungen kommt eine alleinerziehende Person mit einem Jahresbruttoeinkommen von weniger als 36.000 Euro auf ein Minus von 144 Euro.

Steuerzahler bezahlen für die Versäumnisse der Ampel
Wochenlang hatte die Ampel zuletzt um eine Lösung im Haushaltsstreit gerungen. Die Versäumnisse der Regierung und die unsachgerechte und verfassungswidrige Haushaltspolitik müssen am Ende die Steuerzahler ausbaden. Dass gerade Alleinerziehende und Familien mit einem geringen Einkommen unter dem Strich am stärksten belastet werden, kommt erschwerend hinzu.

Ein Klimageld, das die Ampel ohnehin als Kompensation für den steigenden CO2-Preis vorgesehen hatte, wäre jetzt wichtig, um auch geringe Einkommen angemessen zu entlasten.
Grafik (Foto: Institut der deutschen Wirtschaft (IW))
Grafik (Foto: Institut der deutschen Wirtschaft (IW))
Grafik (Foto: Institut der deutschen Wirtschaft (IW))
Autor: psg

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Kommentare
grobschmied56
02.01.2024, 21:45 Uhr
Tja, ausgerechnet das 'Klima-Geld' ...
... kommt nicht! So eine Überraschung!
Höhere Mehrwertsteuer in der Kneipe, höher Luftbesteuerung (sogenannte CO2-Steuer), mehr Abgaben demnächst für die notleidenden Rundfunkanstalten...
Nur das Versprechen, man werde mit einem 'Klima-Geld' die zunehmenden Belastungen für die sozial schwachen und Geringverdiener abfedern, das war eben nur ein Versprecher.

Der Pendler, der für Mindestlohn malocht darf zwar mehr für den Sprit bezahlen.
Die Steuererhöhung kam pünktlich zum Jahreswechsel.
Auf das 'Klima-Geld', welches einen Teil der Belastung von seinen Schultern nehmen sollte, wird er wohl bis zum 30. Februar 2028 warten müssen...
Die Ampel schei... pardon schmiert mal wieder die Armen an.
Dafür können sich immerhin über 2 Millionen 'Angekommene' über ein reichlich erhöhtes 'Bürgergeld' freuen.
Ein Schelm, wer überhaupt was dabei denkt, schon gar was Arges...
Danke, Ampel!
Wahltag wird Zahltag.
adele
03.01.2024, 10:35 Uhr
Hmmm
ich hoffe ich habe mich verguckt, aber sehe ich das (mal wieder) richtig, die Großverdiener machen Plus und der Normalverdiener Minus?
ChristianNDH
03.01.2024, 14:25 Uhr
Milchmädchenrechnungen
Am Ende geht es aus meiner Sicht weniger um das, was im Portemonaie als Lohn landet, als dass was dann für den Lebensunterhalt rausgeht.
Und da ist der ländliche Raum, also Thüringen angeschmiert. Wir fahren mit dem Auto zur Arbeit, Einkaufen, Freunde treffen, Schule, Kinder abholen, etc und zwar IMMER. Es gibt ja keine Alternative. Und da zahlen ALLE DRAUF.
Im Supermarkt geht es weiter. Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, Rentenversicherung sind auch gestiegen. Strom und Gas (auch Öl) werden teurer, wegen der CO 2 Abgabe
Also haben wir ALLE weniger.
Darauf sollten sich Studien konzentrieren und bitte nicht arm gegen reich oder alt gegen jung usw. ausspielen.
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