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Fr, 08:26 Uhr
15.11.2024
ifo Institut

Mehr Unternehmen sehen ihre Existenz bedroht

Der Anteil deutscher Unternehmen, die akut um ihre wirtschaftliche Existenz fürchten, ist auf 7,3 Prozent gestiegen. Im Oktober 2023 waren es noch 6,8 Prozent. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor...

„Der kontinuierliche Anstieg bei den Unternehmensinsolvenzen dürfte sich fortsetzen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. „Neben fehlenden Aufträgen macht der steigende internationale Wettbewerbsdruck vielen Unternehmen derart zu schaffen, dass sie ihre Zukunft akut gefährdet sehen.“

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Wachsende Existenzsorgen spiegeln sich auch in der Insolvenzentwicklung wider. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen liegt deutlich über dem Niveau der Vorjahre. Die Unternehmen gaben in der Befragung auch die Gründe für ihre Existenzsorgen an. An erster Stelle steht branchenübergreifend der Auftragsmangel, der zu erheblichen Liquiditätsengpässen führt. Parallel dazu belasten gestiegene Betriebs- und Personalkosten die Unternehmen, während die anhaltende Kaufzurückhaltung die Umsätze schmälert. Wachsende bürokratische Anforderungen verschärfen den Kostendruck zusätzlich. Besonders belastend wirkt sich darüber hinaus die Kombination aus hohen Energiekosten und wachsender internationaler Konkurrenz aus.

Der Anstieg der Existenzsorgen in der deutschen Wirtschaft ist vor allem auf das Verarbeitende Gewerbe zurückzuführen. Hier berichten 8,6 Prozent der Unternehmen von tiefgreifenden wirtschaftlichen Problemen. Im letzten Jahr waren es noch 6,4 Prozent. Auch im Einzelhandel hat die Insolvenzgefahr zugenommen. Hier sehen sich 13,8 Prozent der Unternehmen in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht (Oktober 2023: 10,3 Prozent).

Im Bauhauptgewerbe sank der Anteil trotz der Krise im Wohnungsbau von 8,9 auf 7,9 Prozent. Auch im Dienstleistungssektor gab es etwas Entspannung. Nach 6,8 Prozent im Vorjahr sehen nun 5,8 Prozent der Unternehmen massive wirtschaftliche Probleme.
Autor: red

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Kommentare
P.Burkhardt
15.11.2024, 10:06 Uhr
Trumps Wahlerfolg und...
...die vermutlich auch nach dem Januar wenig stabile Regierungskoalition in Deutschland sorgen für anhaltende Unsicherheit.

Sollte Trump seine restriktive Zollpolitik wie angekündigt umsetzen, würde das für das exportstarke Deutschland unschöne Auswirkungen haben. Der Außenhandelssaldo der USA dürfte von -85 Mrd. USD pro Jahr geg. Deutschland wohl deutlich zurück gehen. Hinzu käme durch die zollinduzierte Teuerung in den USA eine höhere Inflation und damit ein höheres Zinsniveau in den USA verglichen mit Europa, was zu einer Aufwertung des Dollar gegenüber Euro und somit zu einer Verteuerung von allen in USD fakturierten Waren (z.B. Öl, Erz und andere Rohstoffe) in Europa führt.
Insgesamt wird durch die Trumpsche Politik mit einem Rückgang der Weltwirtschaft um 0,4 Prozent gerechnet...

Trump ist ein echter Segen....
grobschmied56
15.11.2024, 18:58 Uhr
Grüner Aufschwung und grünes ...
... Wirtschaftswunder würde den Kern wohl eher treffen, liebes Burkhardt!

Nur zur Information: Donald Trump ist NICHT deutscher Wirtschafts- Energie- und Klima-Minister.

Der Niedergang der deutschen Wirtschaft geht wohl eher auf das Konto der Ampelregierung, die hier seit 2021 herumherrscht und mit immer mehr Bürokratie und steigenden Energiepreisen Unternehmen belastet und aus dem Land treibt.

Immer hübsch realistisch und bei der Wahrheit bleiben.
Anmerkung techn. Support:
Irgendwie musste ich lachen, als sie da geschrieben haben: »Immer hübsch realistisch ... bleiben.«. 🤣
grobschmied56
15.11.2024, 21:38 Uhr
Kleiner Nachtrag für das Burkhardt ...
... nach VW hat es nun auch Ford in Köln anscheinend schwer erwischt.
Das Unternehmen meldet Kurzarbeit an. Nur noch jede zweite Woche sollen die Ford-Arbeiter zur Schicht kommen.

Einfacher Grund: Absatzschwierigkeiten. Wie kann denn so was nur passieren?

Leicht zu erkennen. Wenn die vergrünten Genossen in der Vorstandsetage im vorauseilenden Gehorsam gegenüber EU- Kommission und Uschi-von der Leine beschließen, nicht mehr zu produzieren, was zahlungswillige Kunden wünschen, sondern nurmehr das, was EU-Bürokraten und Politiker wollen, dann kommt so was bei raus.

Dann wird die Produktion des erfolgreichen Modells Fiesta 2023 abgebrochen ( von 1999 bis 2023 über 1.14 Millionen mal produziert) und durch zwei E-Mobile ersetzt. Jeweils 2 Tonnen schwere Klötze, die in etwa die Eleganz (und den CW-Wert) eines Y-Tongsteines mit der Reichweite von Berta Benz dreirädrigem 'Motorreitwagen' verbinden, zum Preis eines achtbaren Lottogewinns.

Völlig überraschend für die Genossen Manager, daß diese Produkte auch nicht annähernd so gut laufen, wie der Fiesta. Die geblaumeierten sind die Ford-Arbeiter.

Für Burkhardt steht trotzdem fest: Trump ist schuld!
P.Burkhardt
15.11.2024, 22:27 Uhr
ich glaube...
...dass den deutschen Trump-Unterstützern irgendwie nicht klar ist, dass sie mit Trump jemandem folgen, der Deutschland nur noch mehr belastet. Ich frage mich woran das liegt... sind doch genau die die "A. für Deutschland" wollen... irgendwie bleiben da genau zwei Erklärungen, warum die AFDlinge Trump so unterstützen, obwohl seine Politik alles andere als gut für Deutschland ist... 1. Reine Ideologie ! Also genau das, was die AFDlinge immer allen Anderen vorwerfen ! und 2. ... reine Dummheit ! Ich favorisiere Letzteres - passt irgendwie besser ins Bild, weil Ideologie (egal welche) ein gewisses Grundverständnis voraussetzt...
grobschmied56
16.11.2024, 18:14 Uhr
Wer zuletzt lacht ...
... lacht am besten! So weiß es von alters her der Volksmund. Und oft genug trifft es auch zu!

Wenn mehr Unternehmen in D. ihre Existenz bedroht sehen, dann hat das klare Gründe. Das Geschimpfe auf die Superschurken Putin und Trump verfängt zunehmend weniger.

Die Stelle, an der ich herzlich lachen mußte, lieber techn. Support, war die, an der Herr Habeck sich zum Kanzlerkandidaten emporschwingt!
Hat der Mann die letzten Wahlergebnisse hier im Osten verpaßt oder verdrängt?

Liest er niemals Handelsblatt oder Wirtschaftswoche?

Wenn nicht, dann hier mal ein Zitat (hoffentlich nicht zu lang):
'Wäre da nicht die Wirtschaftskrise
Wäre da nicht dieses Land, dieser Standort, die allgegenwärtige Misere. Die deutsche Wirtschaft liegt danieder. Und Habeck ist nun einmal seit gut drei Jahren nicht etwa nur oberster Klimaschützer der Regierung oder lässiger Start-up-Botschafter – sondern Wirtschaftsminister.

Zum Wochenbeginn hat das Ifo-Institut neue Krisenzahlen veröffentlicht: Deutsche Unternehmen leiden einer Umfrage zufolge unter dem stärksten Auftragsmangel seit der Finanzkrise im 2009, in der Industrie berichtet fast jedes zweite Unternehmen von fehlenden Aufträgen. '

Zitat Ende. Quelle: Wirtschaftswoche, Max Haerder, Sonja Álvarez
16.11.2024 - 08:24 Uhr

Herr Habeck als Kanzler.
Und Herr Graichen als neuer Wirtschaftsminister?
Jo.
Danke...
Anmerkung techn. Support:
Was soll ich dazu sagen? 😂
P.Burkhardt
16.11.2024, 20:02 Uhr
Naja...
...dass weder Trump noch Putin der deutschen Wirtschaft (und nicht nur der - die ukrainische Wirtschaft liegt z.b. am Boden) guttun müssen Sie schon einräumen, Grobschmied...
geloescht.20250302
16.11.2024, 20:51 Uhr
Ich bin kein Marvel-Fan...
....aber von unseren Wahlergebnisvorhersagungsdanebenliegern wird jetzt so getan, als stelle sich Trump sozusagen die Avengers zusammen.

Trump war 4 Jahre wirtschaftlich und politisch abwesend Herr Burkhardt.

Und den deutschen Harris-Unterstützern wäre auch nicht klar gewesen, wem Sie da folgen wollten.
P.Burkhardt
16.11.2024, 22:09 Uhr
Ford Deutschland...
...also Fiesta, Focus und Mondeo...und diverse Transporter... leiden nicht erst seit heute an Absatzschwierigkeiten. Die hatten mal wirklich gute Autos... sind aber vor Jahren bereits dem Detroiter-Sparkurs zum Opfer gefallen.... aber wen interessiert das schon, wenn man das den Grünen in die Schuhe schieben kann.

Die Deutsche Autoindustrie hat einfach den Geist der Zeit verschlafen... und leidet zudem unter der chinesischen Wirtschaftsschwäche. Ich habe einen Bericht gesehen: Was im kleinen Deutschland bei den E-Autos eine Riesenrolle spielt, ist im weitaus größeren China weniger wichtig: die Reichweite ! Dafür finden die Chinesen es toll, wenn sie mit den Auto-Scheinwerfern Botschaften und Smileys an die Garagenwand werfen können. Ich werte das jetzt nicht... aber wenigstens VW hat verstanden (heute irgendwo gelesen) ... die wollen wieder mehr auf die Kundenwünsche hören.... und mal ehrlich einen Plastikbomber wie den ID3 oder 4 kauft doch echt kein Mensch... egal ob in China oder sonstwo. Ich bin gespannt auf den CLA von Mercedes. Was so immer mal wieder zu lesen ist, scheint das ein interessantes Auto zu werden.in 15min 400km nachladen, 750km reichweite mehr als 3000km in 24h... klingt ja erstmal nicht schlecht - bin gespannt auf die ersten Tests. Mein Diesel ist gerade mal etwas mehr als 1 Jahr alt und wird schon noch 3 oder 4 Jahre durchhalten...und bis dahin wissen wir mehr :-)

Warum sich Unternehmen aktuell in ihrer Existenz bedroht sehen, liegt in meinen Augen an den viel zu schnellen Veränderungen, die wir erleben und der damit verbunden hohen Anpassungsgeschwindigkeit... und an der unsicheren Zukunft (und da geht es natürlich auch um Trump und Putin) - und nicht zu vergessen...an der Bürokratie. (Alleine das Thema Dekarbonisierung ist in einen bürokratischen Wahnsinn verpackt, hinzu kommt Datenschutz und (jedenfalls bei uns) Prozessoptimierung...) . Jeder, der der deutschen Wirtschaft und damit der gesamten Gesellschaft und damit auch sich selbst etwas Gutes tun will sollte also genau überlegen, ob er im Januar wieder protestieren will, oder lieber einer stabilen und handlungsfähigen Regierung in Deutschland zur Macht verhilft.
grobschmied56
16.11.2024, 22:18 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Lautaro
17.11.2024, 08:58 Uhr
....stabilen und handlungsfähigen Regierung....?
Sämtliche Regierungen haben seit 2002 Politik auf Kosten der unterbezahlten Erwerbstätigen betrieben. Der Abstand zwischen den Gehältern ist nominal exorbitant gestiegen (nech, liebe Gewerkschaften mit Euren prozentualen Forderungen ?)
Stabile und handlungsfähige Regierungen hatten wir in den letzten 20 Jahren.
Aber der einfache Arbeiter ist unter denen irgendwie immer ärmer geworden.
Der Warenkorb des unteren Einkommensdrittels ist nun mal seit Kohl massiv geschrumpft.
Meine 3 Onkel aus dem Westen konnten sich von ihrer Arbeit noch ein Haus und ein Auto leisten, während die Frau zu hause blieb.
Heute ist dieses Szenario wohl eher im Bereich "Utopia" angesiedelt !
...stabile und handlungsfähige Regierung.....am A
Trotzdem ihnen einen schönen Restsonntag ! :-)
Kobold2
17.11.2024, 10:53 Uhr
für Grobschmied
steht fest, die Grünen sind Schuld......
Obwohl Herr Habeck noch vor seinem Regierungsantritt 2019 der Autoindustrie gesagt hat, woran sie scheitern werden.... an bezahlbaren Kleinwagen.
Die Entscheidungen in den Manageretagen, sich zunehmend auf Premium und Luxuskarossen zu fokussieren, hat weder Frau v.d. Leyen, noch die Grünen getroffen.
Nun versucht die Industrie dem einfach Denkenden zu suggerieren, das die Regierung und der Standort das Problem sei. Dabei bekommt man seine in China produzierten Kisten noch nicht mal vor Ort verkauft. Liegt an den Grünen, ich weiss.
Wir wissen seit fast 10 Jahren nicht, was wir uns für ein Auto kaufen sollen. Preispolitik und Modellpolitik ist das Hauptproblem. Dem allgemeinem SUV Wahn können wir nichts abgewinnen. Ich brauche keinen Kleinlaster, mit vergleichsweise niedriger Anhängelast und Ladevolumen einer Handtasche. dazu kommt, das die Autoindustrie hierzulande viel Vertrauen verspielt hat und einige lautstarke Stammtischexperten zusätzlich für Verunsicherung und Kaufzurückhaltung sorgen.
Ossiflüsterer
17.11.2024, 11:17 Uhr
normale Transformation
So schauts aus, Herr Burkhardt.

Man schaue sich einfach mal auf Statista die "Anzahl ausgelieferter Personenkraftwagen der Volkswagen AG nach ausgewählten Ländern in den Jahren 2022 und 2023" von VW an, um einen Eindruck der Wichtigkeit des chinesischen Marktes für unseres Autoriesen zu bekommen. China schafft aber die Elektrowende und setzt daher auf eigene Produktion.

Ford wiederum hat bereits seit Jahren Absatzschwierigkeiten. Die haben bereits 2019 (ja, Herr Grobschmied, das war vor der Ampel) sechs Werke in Europa geschlossen und konzentrieren sich auf den amerikanischen Markt. Man darf aber nicht übersehen, dass Ford insbesondere die Werke schließt und schrumpft, welche Verbrenner produzieren. Demnach eine normale Entwicklung und gesunder Transformationsprozess, die wir auch bei anderen Herstellern sehen werden. Schreibmaschinenhersteller findet man ja auch nicht mehr in der Vielzahl von 1980.
grobschmied56
18.11.2024, 02:25 Uhr
Gesunde Transformation und keine preiswerten ...
... Kleinwagen mehr!
Und die Welt wird dennoch nicht gerettet - füge ich mal hinzu.
Ist der Kobold so unwissend, oder will er es nicht wissen?
Sparsame und bescheidene Kleinwagen sind ganz oben auf der Abschußliste der Hersteller. Haben die sich nicht ausgesucht. Schuld ist die irrsinnige 'Flottenverbrauchsregelung' der EU. Für jedes Auto, welches mit seinem ganz pösen Verbrennungsmotor mehr als fast nix Sprit verbraucht, müssen die Hersteller 'Strafzahlungen' leisten. Wobei die Verbrauchswerte immer weiter gesenkt wurden. Ziel war es, die schlimmen Bürger umzuerziehen und zu braven E-Mobil-Fans zu machen.

Die blöden Bürger machen nicht mit und weigern sich, die schönen neuen E-Mobile mit Super-Technik und Super-Reichweite zum Schnäppchenpreis zu kaufen! (könnte es sein, daß der Grobi Millionen Brüder im Geiste hat???)

Wer konnte das denn voraussehen?
Statt dessen passierte etwas ganz anderes: Die Hersteller streichen preiswerte Kleinwagen von ihrer Liste (weil sie an denen kaum was verdienen, wenn die Strafzahlung beglichen ist) und produzieren superschwere SUV.
Bei diesen Riesenkarren ist nämlich die Gewinn-Marge so groß, daß sich die Produktion trotz Strafzahlung - noch einigermaßen lohnt.

Die Regulierungswut der tollen EU- Bürokraten hat also genau das Gegenteil bewirkt, von dem was mal erstrebt wurde.

Als 'gesunde Transformation' würde ich so was nicht bezeichnen.
Anmerkung techn. Support:
Die »Flottenverbrauchsregelung« müsste ja eigentlich grade zu mehr Kleinwagen führen. Da versteh man die Argumentationskette nicht wirklich.
Grundsätzlich ist das alles auch schon wieder schön weit vom Thema weg.
Kobold2
18.11.2024, 12:58 Uhr
Danke an den techn. Support
Ich kann dieser Argumentationskette auch nicht folgen, zumal andere Hersteller ( nur halt nicht aus Deutschland) immer noch Kleinwagen herstellen und verkaufen und das Fehlen von Einstiegsfahrzeugen einer der Kritikpunkte für die derzeitige Situation der deutschen Autoindustrie ist.
Da wurden wohl am Stammtisch zu viele Runden geschmissen......
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