So, 09:56 Uhr
02.03.2025
Spektakel in Mühlhausen beim Tischtennis:
Heimsieg nach nervenaufreibendem Doppel
Die Tischtennis-Fans in Mühlhausen erlebten gestern ein echtes Nervenspiel: Der Post SV rang Grenzau in einem dramatischen 3:2-Thriller nieder – mit einem Doppel, das in Erinnerung bleibt...
Den Auftakt machte Mühlhausens Daniel Habesohn, der im ersten Einzel auf Samuel Walker traf. Der Österreicher ließ seinem fast zehn Jahre jüngeren Kontrahenten wenig Spielraum und entschied die Begegnung mit 3:1 für sich (11:5, 5:11, 11:8, 11:8). Doch Grenzau zeigte sich keineswegs beeindruckt. Yi-Hsin Feng, der sich in den letzten Wochen in bestechender Form präsentierte, glich im zweiten Einzel aus. Mit einem starken 3:1-Sieg über Irvin Bertrand (11:7, 4:11, 9:11, 11:13) stellte er auf 1:1 und brachte die Gäste zurück ins Spiel.
Mengel dreht das Match, Feng erzwingt Entscheidungsdoppel
Nach der Pause wurde Steffen Mengel von Grenzaus Anti-Top-Spezialisten, dem Luxemburger Luka Mladenovic, gefordert. Der erste Satz ging an den 26-jährigen Grenzauer, doch in den folgenden Durchgängen fand Mengel immer besser ins Spiel. Unbeeindruckt von Mladenovics unorthodoxem Stil, setzte er sich mit 3:1 durch (10:12, 11:8, 11:2, 11:4) und brachte Mühlhausen erneut in Führung.
Doch Grenzau hatte noch eine Antwort parat – erneut durch Feng. Diesmal bekam es Habesohn mit dem Taiwaner zu tun, doch auch er fand kein Mittel gegen dessen starkes Angriffsspiel. Feng setzte sich mit 3:1 durch (8:11, 11:7, 6:11, 8:11) und sorgte für den 2:2-Ausgleich. Die Entscheidung fiel nun im abschließenden Doppel
Doppel-Drama: Bertrand und Mengel behalten die Nerven
Dass das abschließende Doppel über den Sieg entscheiden würde, war abzusehen – doch dass es ein derartiger Krimi werden würde, hatte wohl niemand erwartet. Bertrand und Mengel lieferten sich mit Walker und Mladenovic ein hochklassiges Duell, das an Dramatik kaum zu überbieten war.
Im vierten Satz schien alles gelaufen: Mühlhausen führte mit 10:7 und hatte drei Matchbälle – doch Grenzau wehrte sie alle ab. Im weiteren Satzverlauf erspielten sich die Thüringer sechs weitere Chancen, das Match endgültig für sich zu entscheiden. Doch die Rechnung hatten sie ohne Mladenovic und Walker gemacht. Die Gäste kämpften verbissen und schnappten sich den vierten Satz mit 24:22!
Doch Bertrand und Mengel bewiesen Nervenstärke. Im Entscheidungssatz ließen sie ihren Gegnern kaum noch Luft zum Atmen und machten mit 11:4 den Deckel drauf. Mühlhausen jubelte über einen 3:2-Sieg, während Grenzau trotz aufopferungsvollem Kampf ohne Punkte abreisen musste.
Knapper Sieg mit großer Wirkung
Am Ende bleibt festzuhalten: Der Post SV Mühlhausen kann sich über einen weiteren wichtigen Sieg freuen. Zugbrücke Grenzau hingegen muss sich nach der knappen Niederlage auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.
Post SV Mühlhausen - TTC Zugbrücke Grenzau 3:2
Daniel Habesohn - Samuel Walker 3:1 (11:5, 5:11, 11:8, 11:8)
Irvin Bertrand - Yi-Hsin Feng 1:3 (11:7, 4:11, 9:11, 11:13)
Steffen Mengel - Luka Mladenovic 3:1 (10:12, 11:8, 11:2, 11:4)
Daniel Habesohn - Yi-Hsin Feng 1:3 (8:11, 11:7, 6:11, 8:11)
Irvin Bertrand / Steffen Mengel - Samuel Walker / Luka Mladenovic 3:2 (11:7, 9:11, 11:5, 22:24, 11:4)
Autor: redDen Auftakt machte Mühlhausens Daniel Habesohn, der im ersten Einzel auf Samuel Walker traf. Der Österreicher ließ seinem fast zehn Jahre jüngeren Kontrahenten wenig Spielraum und entschied die Begegnung mit 3:1 für sich (11:5, 5:11, 11:8, 11:8). Doch Grenzau zeigte sich keineswegs beeindruckt. Yi-Hsin Feng, der sich in den letzten Wochen in bestechender Form präsentierte, glich im zweiten Einzel aus. Mit einem starken 3:1-Sieg über Irvin Bertrand (11:7, 4:11, 9:11, 11:13) stellte er auf 1:1 und brachte die Gäste zurück ins Spiel.
Mengel dreht das Match, Feng erzwingt Entscheidungsdoppel
Nach der Pause wurde Steffen Mengel von Grenzaus Anti-Top-Spezialisten, dem Luxemburger Luka Mladenovic, gefordert. Der erste Satz ging an den 26-jährigen Grenzauer, doch in den folgenden Durchgängen fand Mengel immer besser ins Spiel. Unbeeindruckt von Mladenovics unorthodoxem Stil, setzte er sich mit 3:1 durch (10:12, 11:8, 11:2, 11:4) und brachte Mühlhausen erneut in Führung.
Doch Grenzau hatte noch eine Antwort parat – erneut durch Feng. Diesmal bekam es Habesohn mit dem Taiwaner zu tun, doch auch er fand kein Mittel gegen dessen starkes Angriffsspiel. Feng setzte sich mit 3:1 durch (8:11, 11:7, 6:11, 8:11) und sorgte für den 2:2-Ausgleich. Die Entscheidung fiel nun im abschließenden Doppel
Doppel-Drama: Bertrand und Mengel behalten die Nerven
Dass das abschließende Doppel über den Sieg entscheiden würde, war abzusehen – doch dass es ein derartiger Krimi werden würde, hatte wohl niemand erwartet. Bertrand und Mengel lieferten sich mit Walker und Mladenovic ein hochklassiges Duell, das an Dramatik kaum zu überbieten war.
Im vierten Satz schien alles gelaufen: Mühlhausen führte mit 10:7 und hatte drei Matchbälle – doch Grenzau wehrte sie alle ab. Im weiteren Satzverlauf erspielten sich die Thüringer sechs weitere Chancen, das Match endgültig für sich zu entscheiden. Doch die Rechnung hatten sie ohne Mladenovic und Walker gemacht. Die Gäste kämpften verbissen und schnappten sich den vierten Satz mit 24:22!
Doch Bertrand und Mengel bewiesen Nervenstärke. Im Entscheidungssatz ließen sie ihren Gegnern kaum noch Luft zum Atmen und machten mit 11:4 den Deckel drauf. Mühlhausen jubelte über einen 3:2-Sieg, während Grenzau trotz aufopferungsvollem Kampf ohne Punkte abreisen musste.
Knapper Sieg mit großer Wirkung
Am Ende bleibt festzuhalten: Der Post SV Mühlhausen kann sich über einen weiteren wichtigen Sieg freuen. Zugbrücke Grenzau hingegen muss sich nach der knappen Niederlage auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.
Post SV Mühlhausen - TTC Zugbrücke Grenzau 3:2
Daniel Habesohn - Samuel Walker 3:1 (11:5, 5:11, 11:8, 11:8)
Irvin Bertrand - Yi-Hsin Feng 1:3 (11:7, 4:11, 9:11, 11:13)
Steffen Mengel - Luka Mladenovic 3:1 (10:12, 11:8, 11:2, 11:4)
Daniel Habesohn - Yi-Hsin Feng 1:3 (8:11, 11:7, 6:11, 8:11)
Irvin Bertrand / Steffen Mengel - Samuel Walker / Luka Mladenovic 3:2 (11:7, 9:11, 11:5, 22:24, 11:4)