eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
So, 12:29 Uhr
30.03.2025
Serie bleibt bestehen

Glückliche Preußen siegen 2:0 gegen Bad Frankenhausen

Das Kurstadtduell in der Thüringer Fußballliga endete abermals mit einem Sieg für die Kicker aus der Rosenstadt Bad Langensalza. Durch einen besseren zweiten Durchgang siegte die Elf des FSVP mit 2:0...

Ein hartes Stück Arbeit hatte die Preußen-Anwehr Gestern zu verrichten (Foto: oas) Ein hartes Stück Arbeit hatte die Preußen-Anwehr Gestern zu verrichten (Foto: oas)


Im Duell Zehnter gegen Neunter war kein „Hauruck-Fußball“ zu erwarten. Nach den beiden Siegen in der Vorwoche, jeweils mit drei Toren Vorsprung, gingen beide Kontrahenten aber euphorisch ins Spiel. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit die größeren Spielanteile und feuerten mehr Torschüsse ab. Auch ging die Eckball- und Freistoßstatistik zunächst an Bad Frankenhausen.

Die größte Möglichkeit in den ersten 45 Minuten hatten ebenfalls die Gäste. Dolzer verschenkte den Ball, sprang beim folgenden Abschluss aber artistisch in die Bresche, so dass Patzer das Leder gerade so an den Querbalken patschen konnte. Nach diesem „Hallo-wach“, wollte das heimische Team die zweite Halbzeit energischer bestreiten.

Anzeige symplr (1)
Bislang war es jedenfalls bei beiden Kontrahenten keine fußballerische Glanzleistung, der Ball schnippte oft gegenseitig hin und her, vieles basierte auf Zufall und wirkte ohne Elan – eben ein typisches Mittelfeldduell der Verbandsliga auf überschaubarem Niveau. Die Preußen kamen aber besser in die zweite Halbzeit und erzielten nach einer Stunde den etwas glücklichen Führungstreffer.

Dolzer stieg bei einer Schack-Ecke am höchsten und zerstörte dabei zwar seine schöne Frisur, besorgte aber das enorm wichtige 1:0, denn der zweite Abschnitt gehörte im Prinzip ebenfalls den Gästen. Bad Langensalzas Team stand nun zumindest etwas höher und verteidigte entschlossener, trotzdem kamen die Gäste zu weiteren Abschlüssen, welche größtenteils aus Standards bestanden.

Bei einem scharfen Schuss durch Frankenhausens Riedel rutschte dem Rückhalt der Gastgeber das Leder durch die Finger, glitt aber gerade so über das Gehäuse. Bei der folgenden Ecke hatten die Hausherren Glück, dass es keinen Elfmeter gab. Schack rettete auf der Linie und die Gäste reklamierten Handspiel, welches aber weder Schiri Linke noch sein Assistent erkannten. Erst auf einem Foto nach dem Schlusspfiff wurde es ersichtlich.

Auf der anderen Seite entschied der Linienrichter zweimal hauchdünn auf Abseits, was für den FSVP womöglich die Vorentscheidung gebracht hätte. Stattdessen wurde ein Vorstoß der Wirth-Elf laufen gelassen, welcher mindestens ein Meter Abseits war. Auch eine von Preußen reklamierte Notbremse des Gastes blieb ungestraft.

Bad Langensalzas Truppe entwickelte jedenfalls genügend Energie, um das Ding selbst zu entscheiden. Der eingewechselte und überraschend offensiv aufgestellte Engel zog seinem erschöpften Gegenspieler davon und drang in den Strafraum ein. Mit links bugsierte er das Leder irgendwie auf die lange Ecke. Dabei nutzte er die vollen 7,32 Meter aus, denn der Ball kullerte kurz vor dem hinteren Pfosten über die Linie, was eine entsprechend jubelnde Spielertraube vor der eigenen Bank auslöste.

Damit war die Partie gelaufen, obwohl Bad Frankenhausens Auerbach eine Eingabe beinahe noch mit der Hacke zum Anschluss abfälschte. Alle Preußen wussten, dass der Sieg nicht unbedingt verdient war. Die beiden Tore wurden aber zu brutalen Zeitpunkten für die Gäste erzielt, was schließlich den Ausschlag gab. So soll es aus Sicht der Preußen nächste Woche beim erneuten Heimspiel gegen den VfL Meiningen weitergehen, welcher gestern 2:0 gegen Weimar gewonnen hat. Bad Frankenhausen empfängt hingegen den Tabellensechsten aus Neustadt/Orla.

Eine bemerkenswerte Szene gab es in der Pause. Bad Langensalzas anwesende Kurdirektorin Katja Rudolph wechselte ihr blau-weißes Shirt aus früherer Verbundenheit zu ihrer bisherigen Wirkungsstätte im Kyffhäuserkreis in ein schwarz-weißes Preußen-Polo. Es war somit auch ihr persönliches „Ablösespiel“ und der symbolische Trikotwechsel brachte Glück für die heimischen Jungs aus dem Schwefel-Sole Heilbad.

Tore: 1:0 Dolzer (62.), 2:0 Engel (90.)

Zuschauer: 220

FSV Preußen: Patzer, Linz (21. Schuhmacher), Dolzer, Harnisch, Meißner, Pawlak, Gulov (63. Engel), Schack, Seidel (86. Schaffel), Noak (91. Prager), Reinhold (46. Fernschild)

Markus Fromm
Autor: mfr

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)