Di, 18:05 Uhr
29.04.2025
Projekt zur Artenvielfalt
Bunte Insel auf dem Schulhof
Mit dem Projekt Bunte Insel setzen der Nationalpark Hainich und der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal ein starkes Zeichen für mehr Biodiversität im Schulalltag...
Gemeinsam mit Schulen aus der Region gestalten sie artenreiche Magerbeete und installieren Nisthilfen auf Schulhöfen – kleine, aber wirkungsvolle Inseln der Vielfalt mitten im Schulbetrieb. Die Regelschule Mihla machte den Anfang.
Vor Ort stellten am Dienstag, den 29. April der Nationalparkleiter Rüdiger Biehl, die Naturparkleiterin Claudia Wilhelm und die Schulleiterin Wiebke Schulz gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Öffentlichkeit das Projekt und die konkreten Bauten vor Ort vor.
Ziel des Projekts ist es, Kindern und Jugendlichen die Bedeutung biologischer Vielfalt unmittelbar erlebbar zu machen. In enger Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern sowie lokalen Partnern entstehen auf den Schulhöfen naturnahe Lebensräume, die zahlreichen Insekten, Vögeln und anderen Tieren einen Lebensraum bieten. Zugleich wird den Schülerinnen und Schülern vermittelt, wie wichtig der Schutz unserer heimischen Natur ist – und wie einfach jeder selbst dazu beitragen kann.
Zwischen Magerbeet (v.r.) und Insektenhaus (h.): Nationalparkleiter Rüdiger Biehl (5.v.r.) und die Naturparkleiterin Claudia Wilhelm präsentieren gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Regelschule Mihla das Projekt "Bunte Insel" (Foto: Cornelia Otto-Albers)
Mit den Bunten Inseln bringen wir nicht nur mehr Leben auf die Schulhöfe, sondern auch mehr Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge in die Klassenzimmer. Wir wollen mit konkreten Maßnahmen und pädagogischer Begleitung die Schulen beim Artenschutz unterstützen, sagt Naturparkleiterin Claudia Wilhelm. Nationalparkleiter Rüdiger Biehl erklärt die Installationen: Im Magerbeet wachsen Pflanzenarten des Nationalparks, die an trockene, warme Standorte angepasst sind und nur wenig Wasser benötigen. Es blüht wunderschön bunt und versorgt als wichtige Überlebens-Insel für verschiedenste Arten mit Nahrung. So werden beispielsweise Wildbienen durch die bunt blühenden Stauden angelockt, finden Nektar und Pollen und daneben den nötigen Raum zur Ablage ihrer Eier in den Nisthilfen des Naturparks. Tiere brauchen genau wie wir Menschen Nahrung, Wasser und einen Platz für sich und ihren Nachwuchs. Stellt man das bereit, dann hat man sehr viel getan!
Mit der Bunten Insel entsteht ein Lernort im Grünen – mitten im Alltag, mitten in der Region, mit nachhaltiger Wirkung. Die ersten Pilotstandorte sind nun gestartet. Unterstützt wird das Projekt durch Umweltbildungsangebote und Materialien, die gezielt für den Einsatz im Unterricht entwickelt wurden.
Autor: redGemeinsam mit Schulen aus der Region gestalten sie artenreiche Magerbeete und installieren Nisthilfen auf Schulhöfen – kleine, aber wirkungsvolle Inseln der Vielfalt mitten im Schulbetrieb. Die Regelschule Mihla machte den Anfang.
Vor Ort stellten am Dienstag, den 29. April der Nationalparkleiter Rüdiger Biehl, die Naturparkleiterin Claudia Wilhelm und die Schulleiterin Wiebke Schulz gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Öffentlichkeit das Projekt und die konkreten Bauten vor Ort vor.
Ziel des Projekts ist es, Kindern und Jugendlichen die Bedeutung biologischer Vielfalt unmittelbar erlebbar zu machen. In enger Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern sowie lokalen Partnern entstehen auf den Schulhöfen naturnahe Lebensräume, die zahlreichen Insekten, Vögeln und anderen Tieren einen Lebensraum bieten. Zugleich wird den Schülerinnen und Schülern vermittelt, wie wichtig der Schutz unserer heimischen Natur ist – und wie einfach jeder selbst dazu beitragen kann.
Zwischen Magerbeet (v.r.) und Insektenhaus (h.): Nationalparkleiter Rüdiger Biehl (5.v.r.) und die Naturparkleiterin Claudia Wilhelm präsentieren gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Regelschule Mihla das Projekt "Bunte Insel" (Foto: Cornelia Otto-Albers)
Mit den Bunten Inseln bringen wir nicht nur mehr Leben auf die Schulhöfe, sondern auch mehr Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge in die Klassenzimmer. Wir wollen mit konkreten Maßnahmen und pädagogischer Begleitung die Schulen beim Artenschutz unterstützen, sagt Naturparkleiterin Claudia Wilhelm. Nationalparkleiter Rüdiger Biehl erklärt die Installationen: Im Magerbeet wachsen Pflanzenarten des Nationalparks, die an trockene, warme Standorte angepasst sind und nur wenig Wasser benötigen. Es blüht wunderschön bunt und versorgt als wichtige Überlebens-Insel für verschiedenste Arten mit Nahrung. So werden beispielsweise Wildbienen durch die bunt blühenden Stauden angelockt, finden Nektar und Pollen und daneben den nötigen Raum zur Ablage ihrer Eier in den Nisthilfen des Naturparks. Tiere brauchen genau wie wir Menschen Nahrung, Wasser und einen Platz für sich und ihren Nachwuchs. Stellt man das bereit, dann hat man sehr viel getan!
Mit der Bunten Insel entsteht ein Lernort im Grünen – mitten im Alltag, mitten in der Region, mit nachhaltiger Wirkung. Die ersten Pilotstandorte sind nun gestartet. Unterstützt wird das Projekt durch Umweltbildungsangebote und Materialien, die gezielt für den Einsatz im Unterricht entwickelt wurden.