Do, 09:46 Uhr
03.07.2025
Bei Sommer-Jobs unter freiem Himmel
Alle 15 Minuten ein Glas Wasser
Vorsicht bei den Sommerhitze-Jobs unter freiem Himmel: Wer im Sommer draußen arbeitet, soll unbedingt in den Sommer-Schutz-Modus schalten. Dazu hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt aufgerufen...
Die IG BAU Nordthüringen appelliert an Firmen in Nordthüringen, einen Plan zum Sonnen-Arbeitsschutz zu machen. Vor allem dann, wenn es um die Arbeit im Freien geht: Bauarbeiter auf dem Gerüst, Dachdecker auf den Sparren, Garten- und Landschaftsbauer beim Pflastern, Erntehelfer auf dem Feld... – die Liste der Open-Air-Jobber in Nordthüringen ist lang. Sie brauchen intensiven Schutz vor praller Sonne, fordert Matthias Lötzsch von der IG BAU Nordthüringen.
Die Gewerkschaft nennt die wichtigsten Punkte für ein Sonnenschutz-Programm im Job: Genug trinken und viel eincremen mit hohem Lichtschutzfaktor. Es gilt die Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten eine Trinkpause mit einem vollen Wasserglas. Ideal sind neben Wasser auch kalte Tees, sagt Lötzsch. Außerdem gelte: Eincremen, eincremen, eincremen. – Und alle zwei Stunden nachcremen. Denn UV-Schutz ist das A und O – und ein wirksames Mittel gegen Hautkrebs, rät der Vorsitzende der IG BAU Nordthüringen.
Matthias Lötzsch fordert alle Betriebe auf, vor allem bei Arbeiten unter freiem Himmel in den Sonnenschutz zu investieren: Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 50 plus und Wasserflasche sind ein Muss. Der Chef hat sogar die Pflicht, für alle, die draußen arbeiten, eine Wasser- und Sonnencreme-Flatrate anzubieten, so der Gewerkschafter.
Auch UV-blockierende Kleidung ist wichtig, so die IG BAU Nordthüringen. Oben ohne ist in diesem Fall alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Der Bauarbeiterhelm muss luftdurchlässig sein und einen Nackenschutz haben. Auch hier sind die Arbeitgeber gefordert, für ein passendes Sommer-Outfit zu sorgen, so Matthias Lötzsch. Wer häufig draußen und dabei in praller Sonne arbeite, für den gehöre auch eine Sonnenbrille zur UV-Arbeitsschutzkleidung.
Besondere Vorsicht sei zur Mittagszeit geboten: Zwischen 12 und 14 Uhr sollte der Großteil der Arbeiten in den Schatten verlegt werden. Außerdem seien regelmäßige Pausen im Schatten notwendig. Hier gilt: Viele kurze Ruhephasen sind besser als wenige lange Pausen. Schon ein einfaches Sonnensegel kann für den nötigen schattigen Platz sorgen, so Matthias Lötzsch.
Autor: redDie IG BAU Nordthüringen appelliert an Firmen in Nordthüringen, einen Plan zum Sonnen-Arbeitsschutz zu machen. Vor allem dann, wenn es um die Arbeit im Freien geht: Bauarbeiter auf dem Gerüst, Dachdecker auf den Sparren, Garten- und Landschaftsbauer beim Pflastern, Erntehelfer auf dem Feld... – die Liste der Open-Air-Jobber in Nordthüringen ist lang. Sie brauchen intensiven Schutz vor praller Sonne, fordert Matthias Lötzsch von der IG BAU Nordthüringen.
Die Gewerkschaft nennt die wichtigsten Punkte für ein Sonnenschutz-Programm im Job: Genug trinken und viel eincremen mit hohem Lichtschutzfaktor. Es gilt die Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten eine Trinkpause mit einem vollen Wasserglas. Ideal sind neben Wasser auch kalte Tees, sagt Lötzsch. Außerdem gelte: Eincremen, eincremen, eincremen. – Und alle zwei Stunden nachcremen. Denn UV-Schutz ist das A und O – und ein wirksames Mittel gegen Hautkrebs, rät der Vorsitzende der IG BAU Nordthüringen.
Matthias Lötzsch fordert alle Betriebe auf, vor allem bei Arbeiten unter freiem Himmel in den Sonnenschutz zu investieren: Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 50 plus und Wasserflasche sind ein Muss. Der Chef hat sogar die Pflicht, für alle, die draußen arbeiten, eine Wasser- und Sonnencreme-Flatrate anzubieten, so der Gewerkschafter.
Auch UV-blockierende Kleidung ist wichtig, so die IG BAU Nordthüringen. Oben ohne ist in diesem Fall alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Der Bauarbeiterhelm muss luftdurchlässig sein und einen Nackenschutz haben. Auch hier sind die Arbeitgeber gefordert, für ein passendes Sommer-Outfit zu sorgen, so Matthias Lötzsch. Wer häufig draußen und dabei in praller Sonne arbeite, für den gehöre auch eine Sonnenbrille zur UV-Arbeitsschutzkleidung.
Besondere Vorsicht sei zur Mittagszeit geboten: Zwischen 12 und 14 Uhr sollte der Großteil der Arbeiten in den Schatten verlegt werden. Außerdem seien regelmäßige Pausen im Schatten notwendig. Hier gilt: Viele kurze Ruhephasen sind besser als wenige lange Pausen. Schon ein einfaches Sonnensegel kann für den nötigen schattigen Platz sorgen, so Matthias Lötzsch.