Do, 16:02 Uhr
10.07.2025
Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten
Neuer Landesvorstand gewählt
In Ihrer gestrigen Mitgliederversammlung wählte die Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU (UdVA) – Landesverband Thüringen einen neuen Landesvorstand. Der Landesvorsitzende Egon Primas wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt...
1. Reihe: Egon Primas, Friedhelm Häßner, Antje Rottmann, 2. Reihe: Ulrike Jary, MdL, Liliana Hrytsyshyn 3. Reihe: Thomas Eifert, Anja Sturm (Foto: UdVA Thüringen)
Zu seinen Stellvertretern wurden Thomas Unger (KV Erfurt) und Lilia Rau (KV Nordhausen) gewählt. Thomas Eifert (KV Erfurt), Friedhelm Häßner (KV Hildburghausen), Liliana Hrytsyshyn (KV Erfurt), Ulrike Jary, MdL (KV Eisenach), Antje Rottmann (KV Hildburghausen) und Anja Sturm (KV Nordhausen) komplettieren als Beisitzer den Landesvorstand.
In seinem Bericht ging der Landesvorsitzende Egon Primas u.a. auf die Umsetzung der Vertriebenenpolitik auf Bundes- und Landesebene ein. Sowohl im Wahlprogramm der CDU Deutschlands als auch im Wahlprogramm der CDU Thüringen konnten durch die aktive Mitarbeit der UdVA an den Wahlprogrammen die Belange der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler verankert werden. Auch in den Koalitionsverträgen auf Bundes- und Landesebene werden finden sich entsprechende Passagen.
Die Ampel-Regierung im Bund und die Rot-Rot-Grüne Landesregierung in Thüringen hatte die Mittel für die gesetzlichen Vorgaben nach § 96 Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz, wodurch die aktive Kulturarbeit, die über Projekte finanziert wird, erheblich zurückgefahren wurde. Durch die Stärkung des Amtes des Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten auf Bundesebene rückt das Thema international auch wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.
Er informierte weiter über die Zusammenarbeit mit den Deutschen Minderheiten in Schlesien, Ostpreußen und der Ukraine über die Aktivitäten bezüglich der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine, deren Perspektiven und wirtschaftliche Eingliederung.
Deutsche Heimatvertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft, die sich in vielfältiger Art und Weise auch bei uns in Thüringen engagieren, so Primas.
Weiter befasste sich die Mitgliederversammlung mit einem Antrag zur Gründung von Kreisverbänden der UdVA. 80 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges ist 80 Jahre Beginn der Flucht und Vertreibung der Deutschen aus ihrer Heimat. Die Erlebnisgeneration hat dementsprechend ein hohes Alter erreicht und schrumpft zunehmend. Die UdVA sieht es als wichtige Aufgabe, die Interessen der Zielgruppen der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten und deren Nachkommen zu vertreten. Dabei geht es zum einen um die Bewahrung des Brauchtums und Kulturgutes der Vertreibungsgebiete als Teil der gesamtdeutschen Kultur. Zum anderen sind die Vertiefung der Kenntnisse über die Vertreibungsgebiete und die damit verbundene geschichtliche Aufarbeitung des Themas Flucht und Vertreibung und die Sensibilisierung der jungen Generation dafür sowie die Verbindung mit den in der Heimat Verbliebenen, deren Angehörigen und Nachkommen eine wichtige Komponente, bekräftigte der Landesvorsitzende Primas.
Anja Sturm
Autor: red
1. Reihe: Egon Primas, Friedhelm Häßner, Antje Rottmann, 2. Reihe: Ulrike Jary, MdL, Liliana Hrytsyshyn 3. Reihe: Thomas Eifert, Anja Sturm (Foto: UdVA Thüringen)
Zu seinen Stellvertretern wurden Thomas Unger (KV Erfurt) und Lilia Rau (KV Nordhausen) gewählt. Thomas Eifert (KV Erfurt), Friedhelm Häßner (KV Hildburghausen), Liliana Hrytsyshyn (KV Erfurt), Ulrike Jary, MdL (KV Eisenach), Antje Rottmann (KV Hildburghausen) und Anja Sturm (KV Nordhausen) komplettieren als Beisitzer den Landesvorstand.
In seinem Bericht ging der Landesvorsitzende Egon Primas u.a. auf die Umsetzung der Vertriebenenpolitik auf Bundes- und Landesebene ein. Sowohl im Wahlprogramm der CDU Deutschlands als auch im Wahlprogramm der CDU Thüringen konnten durch die aktive Mitarbeit der UdVA an den Wahlprogrammen die Belange der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler verankert werden. Auch in den Koalitionsverträgen auf Bundes- und Landesebene werden finden sich entsprechende Passagen.
Die Ampel-Regierung im Bund und die Rot-Rot-Grüne Landesregierung in Thüringen hatte die Mittel für die gesetzlichen Vorgaben nach § 96 Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz, wodurch die aktive Kulturarbeit, die über Projekte finanziert wird, erheblich zurückgefahren wurde. Durch die Stärkung des Amtes des Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten auf Bundesebene rückt das Thema international auch wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.
Er informierte weiter über die Zusammenarbeit mit den Deutschen Minderheiten in Schlesien, Ostpreußen und der Ukraine über die Aktivitäten bezüglich der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine, deren Perspektiven und wirtschaftliche Eingliederung.
Deutsche Heimatvertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft, die sich in vielfältiger Art und Weise auch bei uns in Thüringen engagieren, so Primas.
Weiter befasste sich die Mitgliederversammlung mit einem Antrag zur Gründung von Kreisverbänden der UdVA. 80 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges ist 80 Jahre Beginn der Flucht und Vertreibung der Deutschen aus ihrer Heimat. Die Erlebnisgeneration hat dementsprechend ein hohes Alter erreicht und schrumpft zunehmend. Die UdVA sieht es als wichtige Aufgabe, die Interessen der Zielgruppen der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten und deren Nachkommen zu vertreten. Dabei geht es zum einen um die Bewahrung des Brauchtums und Kulturgutes der Vertreibungsgebiete als Teil der gesamtdeutschen Kultur. Zum anderen sind die Vertiefung der Kenntnisse über die Vertreibungsgebiete und die damit verbundene geschichtliche Aufarbeitung des Themas Flucht und Vertreibung und die Sensibilisierung der jungen Generation dafür sowie die Verbindung mit den in der Heimat Verbliebenen, deren Angehörigen und Nachkommen eine wichtige Komponente, bekräftigte der Landesvorsitzende Primas.
Anja Sturm