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Mo, 12:23 Uhr
14.07.2025
Arbeitsmarkt:

2028 fehlen 768.000 Fachkräfte

Die Fachkräftelücke wird bis 2028 wieder wachsen, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Besonders im Verkauf und in Kitas werden in Zukunft viele Stellen unbesetzt bleiben...

Grafik (Foto: IW Köln) Grafik (Foto: IW Köln)
Die Fachkräftesituation in Deutschland bleibt angespannt: 2028 werden bundesweit 768.000 Fachkräfte fehlen. Das zeigt eine neue IW-Studie, die die Entwicklungen in 1.300 Berufen bis ins Jahr 2028 fortschreibt – vorausgesetzt, dass sich die Trends der vergangenen sieben Jahre fortsetzen.

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Besonders starker Fachkräftemangel besteht etwa in Verkaufsberufen. Dort vergrößert sich der Engpass trotz rückläufiger Beschäftigung nochmals: 2028 könnten über 40.000 Stellen insbesondere im Einzelhandel unbesetzt bleiben. Der Grund: Der demografische Wandel kommt hier besonders zum Tragen, die Unternehmen finden immer schwerer Ersatz.

Beschäftigungsrückgang in den Metallberufen, auch wegen Nachwuchsmangel
In den Metallberufen wird die Beschäftigung voraussichtlich deutlich sinken – um 14 Prozent oder rund 161.000 Stellen bis 2028. Das liegt an der schlechten Konjunktur, aber auch an vielen Renteneintritten. Bei geringqualifizierten Helfern in der Metallbearbeitung ist der Rückgang am größten. Auch bei Fachkräften für Metallbau und spanende Metallbearbeitung geht die Beschäftigung deutlich zurück. Dennoch bleibt in diesen Berufen eine Fachkräftelücke bestehen – 7.400 beziehungsweise 5.300. Weil es nicht genügend Nachwuchs gibt, können die Unternehmen die frei werdenden Stellen nicht nachbesetzen.


Bei Erziehern hingegen gibt es viel Nachwuchs – aber dennoch nicht genug: Zwar dürfte hier die Zahl der Beschäftigten bis 2028 um rund 136.400 Personen weiter steigen, die Fachkräftelücke wächst jedoch gleichzeitig auf knapp 31.000.

Ausbildung in Mangelberufen sollte stärker gefördert werden
„Dass aktuell die Zahl der offenen Stellen zurückgeht, darf nicht über den strukturellen Fachkräftemangel in vielen Bereichen hinwegtäuschen. Insbesondere in Berufen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung erfordern, fehlen Mitarbeiter. Diese machen mehr als die Hälfte der gesamten Fachkräftelücke aus. Unternehmen haben hier zudem immer größere Schwierigkeiten, ihre angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Politik sollte gezielt gegensteuern – durch eine intensivere Berufsorientierung, die an allen Schulen die Chancen einer Ausbildung vermittelt und gezielt über Mangelberufe und deren Beschäftigungs- und Karrierechancen aufklärt“, sagt IW-Experte Alexander Burstedde.
Autor: psg

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Kommentare
Ummenichter
14.07.2025, 12:40 Uhr
Fachkräfte!!!!
Nur Ruhigblut !!!!Bis 2028 werden schon noch 500.000 Fachkräfte nach Deutschland Einreisen ,mit oder ohne Pass das ist doch Egal denn den Pass bekommen sie dann sofort Ausgestellt und schon ist das Problem Fachkräftemangel gelöst!!!
Hayden 69
14.07.2025, 15:22 Uhr
Fachkräftemangel
... das kann ich nicht verstehen ich denke es wurden genug Fachkräfte in unser Land gelassen, was machen die Fachkräfte jetzt?
gobi
14.07.2025, 16:19 Uhr
Wo sind die vielen Goldstücke seit 2015 bis heute ?
Ja, wo sind die denn hin ?
Alle schon in Rente ?
G.Auer
14.07.2025, 17:08 Uhr
Wilkommenskultur
Es sollte wohl zunächst auch mal eine Änderung der Willkommenskultur mit der Rundumversorgung für unbestimmte Zeit erfolgen. Den Leuten muss klar gemacht werden, dass sie nicht nur für lau hier leben können und für ihren Lebensunterhalt auch was tun müssen. Wer nix kann muss ordentlich ausgebildet werden und wer schon was kann, zügig in das Berufsleben intergriert werden. Wer nicht arbeiten will, der möchte dann sicher auch wieder zurück in seine Heimat. Dauert alles bisher in Deutschland zu lange. Wie wurde es denn bei den Gastarbeitern in der Bundesrepublik der 60er Jahre praktiziert? Da wurde nicht so lange gefackelt, da gings ran an die Werkbänke oder wohin auch immer und die Sprache musste nebenbei gelernt werden.
Kitty Kat
14.07.2025, 17:12 Uhr
Man kann natürlich auch...
...die vielen arbeitslosen Unwilligen im Lande mal endlich antreiben, nicht mit Geschenken locken, sondern mit harten Bandagen den Arbeitsanreiz schaffen. Ich rammel mit Mitte 60 auch nach über 45 Jahren noch jeden Morgen brav los und ein Haufen Jungvolk schaukelt sich was. Da muss doch nun endlich einer auf den Tisch hauen, kein Weichspülpolitiker sondern ein harter Macher.
Mitternacht
14.07.2025, 17:15 Uhr
Kommt ihr euch beim dreifachen Wiederholen -
- des immer selben schlechten Witzes nicht selbst dumm vor?
Im Übrigen: die Kompensation von fehlenden Kräften in der Pflege erfolgt fast ausschließlich über Fachkräfte aus dem Ausland, fast jede vierte Kraft hat bereits einen Migrationshintergrund. Hoffentlich vergeht euch dieser Humor, wenn ihr euch nicht mehr den Hintern abwischen könnt, aber die Millionen Menschen mit Migrationshintergrund wie euch versprochen des Landes verwiesen wurden.
Ähnlich sieht es übrigens in fast jedem Billiglohn-Sektor aus; die Arbeiten, für die sich der witzereißende Biodeutsche zu fein ist, werden von Menschen mit Migrationshintergrund erledigt, eben jene, über die ihr euch in den Kommentaren lustig macht.
Kobold2
14.07.2025, 17:29 Uhr
Laut dem Prognos
Zukunftsatlas werden die Fachkräfte über Nordthüringen, so wie vorher auch schon, einen großen Bogen machen.
ossi83
14.07.2025, 18:14 Uhr
Fachkräfte
Geliefert wie bestellt……Es müssen mehr her…. Also gekommen sind die
Fachkräfte aber sie arbeiten da dran unsere Kassen zu plündern und es merkt einfach niemand, der etwas zu sagen hat und es ändern könnte.
s.ba
14.07.2025, 18:26 Uhr
Fachkräftemangel
Ausbildungen müssen halt einfach endlich wieder lukrativer werden. Mehr Ausbildungsgehalt, mehr Zukunftsperspektiven, mehr Benefits.

Und ich verstehe es absolut, dass die Jugend keinen Bock auf Einzelhandel hat. Undankbare Arbeitszeiten, undankbares Gehalt - Überstunden, Samstagsarbeit, Arbeit bis spät Abends, weil der Einzelhandel unbedingt bis 22 Uhr geöffnet haben muss, damit die Bürgerinnen und Bürger um 21:55 noch Butter holen können. Bei der Samstagsarbeit werden die Gesetze auch gerne mal nicht eingehalten - aufgrund Personalmangel.

Auch Erzieherinnen und Erzieher müssen eine lange Ausbildung machen, variiert aber je nach Schulabschluss.

Und ja, Fachkräfte aus dem Ausland sind wichtig. Aber auch diese müssen gefördert werden. Man kann die Menschen nicht einfach nur ins Land lassen und dann in der nächsten Ecke verrotten lassen. Man muss Ihnen Perspektiven geben: Schnellere Bearbeitung der Anträge, schnellere Einweisungen in den Sprachunterricht, bessere Möglichkeiten für Ausbildungen - direkt, nachdem der Sprachunterricht erfolgreich abgeschlossen wurde. Aber wie sollen die - die sich ernsthaft integrieren wollen und was tun wollen - Perspektiven und Motivation haben, wenn sie sowieso erstmal 2 Jahre warten, bis Ihr Status genehmigt oder abgelehnt wurde.

Das muss halt einfach alles 'n ticken schneller geschehen.

Also: Flüchtlinge fördern, Ausbildungen für unsere Jugendlichen/schulabgänger wesentlich lukrativer machen und sie nicht wie Knechte behandeln!
Wyatt Earp
14.07.2025, 23:01 Uhr
"Wo sind die vielen Goldstücke seit 2015 bis heute?"
Die sind in den Dönerbuden, bei Amazon als Auslieferer, in den noch vorhandenen Restaurants, in den Hotels als Zimmermädchen,....

Die sind überall da, wo faule, alimentierte Deutsche mit Internetzugang keinen Bock drauf haben und lieber von Staatsstütze leben.
Mike Oxlong
15.07.2025, 08:10 Uhr
Mal ein Versuch...
... den Vorkommentatoren die Sachlage verständlich zu machen. Trotz hoher Zuwanderung herrscht in Deutschland weiterhin Fachkräftemangel, weil viele Zugewanderte nicht die gesuchten Qualifikationen (in seltenen Fällen eine anerkannte Ausbildung zum Pfleger) mitbringen oder ihre Abschlüsse nicht anerkannt werden. Bürokratische Hürden, Sprachbarrieren und langwierige Anerkennungsverfahren erschweren den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt. Zudem ziehen viele Migranten in Städte, während der Bedarf meist in ländlichen Regionen besteht. Der demografische Wandel verschärft das Problem: Es scheiden mehr Fachkräfte aus dem Arbeitsleben aus, als nachkommen.

Es gibt diverse Möglichkeiten mit dieser herausfordernden Situation umzugehen. Zum einen könnte man die Einstiegshürden für Migranten am Arbeitsmarkt erleichtern und die Arbeitsbedingungen in den unterbesetzten Berufsgruppen verbessern. Oder man kann unter einem solchen Artikel lustige, ironische Kommentare abgeben und die Schuld den Menschen zuschieben, die am Boden unserer Gesellschaft liegen.

Eine dieser Optionen erscheint mir sinnvoller.
Wie Bitte
15.07.2025, 08:21 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
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