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Fr, 15:09 Uhr
01.08.2025
Magnum, Cornetto & Co:

Wie lange die Deutschen für ein Eis arbeiten müssen

Sommerzeit ist Eiszeit. Doch wie lange müssen die Deutschen für ein Eis am Stiel arbeiten? Wer sich ein Magnum gönnen will, muss mit sechs Minuten und 53 Sekunden dafür am längsten schuften. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)...


Viele Deutsche haben das Gefühl, dass alles teurer geworden ist und sie am Ende des Monats kaum noch Geld in der Tasche haben. Auch die Eispreise ziehen seit Jahren an, nicht nur für eine Kugel Eis, sondern auch für ein Eis am Stiel: Kostete ein Magnum zur Jahrtausendwende noch 1,30 Euro, waren es 2020 schon 2,20 Euro, inzwischen sind es 2,90 Euro. Ähnlich sieht es bei anderen Klassikern aus: Cornetto, Nogger, Capri, Domino – sie kosten heute teils über einen Euro mehr als noch im Jahr 2000.

Sechs Minuten und 53 Sekunden Arbeitszeit für ein Magnum
Wie viel Eis sich die Bundesbürger leisten können, hat das IW untersucht. Dazu haben die Wissenschaftler die Preise für Eis mit dem durchschnittlichen Nettolohn pro Stunde verglichen. Das Ergebnis ist die Zeit, die wir im Durchschnitt für ein Eis arbeiten müssen.

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Das Magnum-Eis bleibt an der Spitze: Ganze sechs Minuten und 53 Sekunden Arbeitszeit kostet der beliebte Klassiker heute – ähnlich viel wie in den Jahren zuvor. Die Kaufkraft für das Premiumeis hat sich kaum verändert. Anders sieht es beim Nougat-Stieleis aus: Für ein Nogger müssen Verbraucher in diesem Sommer vier Minuten und 45 Sekunden arbeiten – rund eine Minute mehr als im Jahr 2000. Besonders hart trifft es Capri-Liebhaber: Im Vergleich zum Jahr 2000 ist die erforderliche Arbeitszeit um knapp 60 Prozent angestiegen.

Eis bleibt erschwinglich
„Trotz der Teuerung können die Deutschen weiterhin ihr Eis genießen“, sagt IW-Experte Christoph Schröder. „Denn die Nettolöhne haben größtenteils mitgehalten“. Mehr Eis fürs Geld gibt es im Supermarkt statt am Kiosk: Spontankäufe sind meist deutlich teurer als die Vorratspackung im Handel. Wer beim Eiskauf einen kühlen Kopf bewahrt, kann in diesem Sommer wieder Geld sparen.
Autor: psg

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Kommentare
Alex Gösel
01.08.2025, 15:17 Uhr
Also bei den Preisen...
kann man sich kaum noch einen Noggern... ;)
ossi83
02.08.2025, 08:48 Uhr
Eis ……
Wenn das noch ein paar Jahre so geht, reicht ein Monat arbeiten nicht mal für den Holzstiel. Aber mit einer Eissteuer für Deutschland könnte man die Welt retten……
Kyffhaeuser
02.08.2025, 10:57 Uhr
Wurde die Größe bzw. die Schrumpfung mit berücksichtigt ?
ich glaube der Artikel ist sehr schlecht recherchiert, denn das sogenannte Magnum Eis müsste nun langsam Minimum Eis heißen, es schrupfte von 200 ml auf inzwischen 100 ml. Wurde das beim Preis mit berücksichtigt ? wohl eher nicht, damit ist der genannte Preis eigentlich doppelt so hoch, wenn man die Menge berücksichtigt !
Die Shrinkflation nimmt langsam überhand und führt ins lächerliche. Ich ware auf den Zeitpunkt wo es Müllermilch in Aktimel Flaschen zum alten Preis gibt oder Butter in 25 g Packungen wie im Hotel. Immer mehr Verpackungsmüll pro kg oder pro Liter Inhalt. Das juckt keinen.
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