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Mo, 17:55 Uhr
25.08.2025
Schneiderstube verleiht noch Kostüme

Mit viel Sicherheit ins Mittelalterfest

Wenn am Samstag um 14 Uhr das Mittelalterstadtfest in Bad Langensalza startet, liegt hinter den organisierenden Verantwortlichen ein hartes Stück Arbeit. Um den erwarteten 20.000 Besuchern ein prächtiges Spektakel bieten zu können sind viele Details rund um die Sicherheit der Gäste zu bedenken…
Seit heute wird die Innenstadt in einen mittelalterlichen Marktflecken verwandelt und bunt geschmückt  (Foto: Eva Maria Wiegand) Seit heute wird die Innenstadt in einen mittelalterlichen Marktflecken verwandelt und bunt geschmückt (Foto: Eva Maria Wiegand)


Bereits um 12 Uhr treffen sich am Samstag die beteiligten Künstler im Rathaus, wo sie von der Stadt Bad Langensalza begrüßt werden. Zu diesem Zeitpunkt ist alles vorbereitet, um einen reibungslosen Ablauf des Mittelalterstadtfestes zu gewährleisten. Aufgrund der zunehmenden Terrorgefahr bei Festen in deutschen Innenstädten hat auch die Kurstadt reagiert und ein ausgeklügeltes Sicherheistkonzept erstellt, das die Zufahrten in die Innenstadt sperrt, allerdings auch zu gewissen Einschränkungen für die Anwohner führt. So darf am Samstag schon ab 9 Uhr kein Fahrzeug mehr auf das Gelände in der historischen Innenstadt fahren und es wird zu Sperrungen in der Mühlhäuser Straße und am Erfurter Tor kommen.

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Für die Besucher ist das Tragen von Waffen, auch von noch so stumpfen Schaustücken, während der beiden Tage untersagt. Im Festgelände wird es keine Stände geben, die irgendwelche Waffen anbieten. „Wir wollen ein friedliches Fest feiern und uns keine Sorgen machen müssen“, begründete Martina Schnell aus dem städtischen Kulturamt diese Sicherheitsmaßnahmen.

Die Bauarbeiten an der Marktkirche sorgen für weitere Veränderungen im Ablauf. Es wird keine Bühne an der Kirche aufgebaut und die dort agierenden Künstler wie „Sack und Pacc“ sind als Marching Bands (sprich: zu Fuß) unterwegs. Auch die gewohnte Taverne am Bonifaciusstübchen wird etwas kleiner ausfallen als üblich.

Die Schneiderstube in der Neuen Gasse ist noch bis zum Freitag geöffnet und hält aus einem Fundus von eintausend Kostümen die eine oder andere Verkleidung für Spätentschlossene bereit. „Das ist ein echter Schatz, den wir da haben“, ermuntert Martina Schnell die Einheimischen, sich zünftig zu gewanden für das Fest. Was sich letztlich auch im Eintrittspreis bemerkbar macht, der für mittelalterliche bekleidete Besucher einen Rabatt beinhaltet.
Olaf Schulze
Autor: osch

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