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Mi, 17:52 Uhr
27.08.2025
Medienstatement des NABU Thüringen

Wolfsmanagementplan wird begrüßt

Nach Ansicht des NABU Thüringen erhält der Freistaat mit dem neuen Managementplan Wolf eine gute sachorientierte und faktenbezogene Basis im Umgang mit Wölfen und für die Akzeptanzförderung in der Bevölkerung...

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Kritik äußert der Verband an der Aussage aus dem Managementplan, dass, wenn der günstige Erhaltungszustand des Wolfes festgestellt werden sollte, grundsätzlich die Möglichkeit eines Bestandsmanagements besteht.

„Diese Ansicht folgt nicht der Logik des Artenschutzes, zumal der Wolf weiterhin geschützt ist. Eine Bejagung von geschützten Arten, die der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie 92/43/EWG unterliegen und den günstigen Erhaltungszustand erreicht haben, ist nicht automatisch vorgesehen“, sagt Silvester Tamás der Sprecher der Landesarbeitsgruppe Wolf und Luchs beim NABU Thüringen. „Die Aussicht auf ein Bestandsmanagement bedeutet nichts anderes, als die Jagd auf Wölfe zu legitimieren. Dies dient weder dem Herdenschutz noch den Weidetierhaltenden.“ Eine Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht und eine wie auch immer geartete Jagd auf geschützte Tierarten wie den Wolf lehnt der NABU Thüringen ab.

Als positiv bewertet der Naturschutzverband das Beteiligungsverfahren während der Ausarbeitung des Wolf-Managementplans. „Insbesondere die Fokussierung im Managementplan auf den Herdenschutz und die Unterstützung der Weidetierhalter als Grundvoraussetzung einer konfliktarmen Koexistenz von Wolf, Mensch und Weidetierhaltung sind hervorzuheben. Das Bekenntnis zu einem Herdenschutzzentrum hätte hier als zentrale Unterstützung der Weidetierhalter eine sehr gute Ergänzung finden können. Diese Gelegenheit wurde aus Sicht des NABU mit dem neuen Managementplan verpasst“, erklärt Silvester Tamás. Die Festlegung, die Arbeitsgruppe Wolf/Luchs beim Thüringer Umweltministerium als beratendes Gremium im Umgang mit Wölfen mit einzubeziehen, sei dagegen ein weiterer wichtiger Punkt, um die Transparenz und Akzeptanz der Wolfsarbeit des Freistaats zu stärken.
Autor: red

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Kommentare
Wyatt Earp
27.08.2025, 20:09 Uhr
Man oh man ihr weltfremden NABU Leute
Hier in D gibt es mittlerweile mehr als tausend Rudel von Wölfen, die im Nutztierbestand Schäden in Millionenhöhe anrichten.

Der Wolf ist hier nicht im Bestand bedroht, wie ihr Nichtswisser ständig behauptet. Das Gleiche gilt für Luchs und Co. Ein O.A. in Nds lebt schon Jahre gut davon, zu behaupten, im Harz gebe es nur 20 Luchse. Der ist doch vollkommen inkompetent und sollte endlich entlassen werden.

Der Wolf muss endlich reguliert werden. Sonst passiert das, was in der Lausitz passiert. Es schert sich niemand mehr um das Gesetz, weil das Gesetz weltfremd ist wie ihr NABU Leute.
Wyatt Earp
27.08.2025, 20:32 Uhr
Bevor ich es vergesse,
so einer wie der S. T. vom Nabu gehört natürlich auch entlassen. Wie sich einer als Luchs-, Wildkatzen- und Wolfsexperte seit Jahren aufspielen kann, obwohl es bei uns angeblich nach seiner Aussage gar keine gibt, erschließt sich mir nicht. Da redet und publiziert ein vollkommen Blinder über Farbe!

Der Herr soll doch mal darstellen, woher er seine angebliche Expertise hat, bevor er hier die Welt mit Nonsens überschwemmt!
ossi1968
27.08.2025, 23:46 Uhr
nichts gegen den wolf
...wenn er da ist ist er da. Aber braucht es einen wolfsmanger als Vollzeitstelle auf Steuerzahlerkosten? ich denke nicht. Also weg damit...
Mike Oxlong
28.08.2025, 07:34 Uhr
Leben und Wölfe leben lassen
Ich stimme dem NABU in allen Punkten zu.

Hier mal ein kleiner Faktencheck für den Vorkommentator:
Im Jahr 2023 wurden in Deutschland etwa 4.100 Nutztiere von Wölfen gerissen.
Die meisten davon sind Schafe und Ziegen (über 80 Prozent).
Die Entschädigungssummen liegen bundesweit unter 1 Million Euro pro Jahr.
Zum Vergleich: Die deutsche Landwirtschaft hat einen Nutztierbestand von über 100 Millionen Tieren.
2023 wurden in Thüringen rund 80 Nutztiere durch Wölfe getötet oder verletzt.
Die Entschädigungssumme lag deutlich unter 50.000 Euro.
Zum Vergleich: Thüringen hat über 600.000 Nutztiere, die Wolfsrisse betreffen also weniger als 0,02 Prozent des Bestands.

Die Zahlen aus 2024 zeigen sogar einen Rückgang der durch den Wolf angerichteten Schäden trotz der steigenden Bestandszahlen.

Was man machen kann, ohne direkt wieder Ausrottungsphantasien zu bekommen:

Herdenschutzmaßnahmen wie Elektrozäune und Herdenschutzhunde werden zunehmend gefördert.
In Regionen, wo Schutzmaßnahmen konsequent umgesetzt sind, sinkt die Zahl der Wolfsrisse erheblich.

Mein Ansatz wäre, dass die guten Jäger in Zukunft öfter die Kniffte liegen lassen.

Mehr Wild = größeres Nahrungsangebot für Wölfe = weniger Schäden im urbanen Raum
Gehard Gösebrecht
28.08.2025, 10:14 Uhr
Der Wolf
hat in so einen dicht besiedelten Land wie Deutschland nix zu suchen.
Er gewöhnt sich immer mehr an den Menschen und stellt diesen teilweise nach.
(Durch Videos dokumentiert)
Spätestens jetzt muss doch bei den Verantwortlichen ein funken Verstand ankommen.
Wann ist eine Gruppe spielender Kinder sich mit einen Wolfsrudel konfrontiert?
Wer übernimmt die Verantwortung, wenn was passiert?
Menschenschutz geht vor Tierschutz!
HisMastersVoise
28.08.2025, 15:13 Uhr
Die Kasse klingelt !!
Um vorab einmal in den Raum zu stellen; in gesamt Alaska gibt es ca. 7000 Wölfe. Und dieser Bestand ist tatsächlich im natürlichen Gleichgewicht mit einer Natur, welche vom Menschen nahezu unbeeinflusst ist. In Deutschland sind wir in einer Naturlandschaft im dicht besiedelten Raum schon fast an die amerikanischen Bestandszahlen herangekommen. Es muss doch jedem klar sein, dass die Kosten für den ganzen Managementplan der Steuerzahler trägt genau so wie die Entschädigungszahlungen für Risse und Herdenschutz. Und das zahlen wir alle nur, weil ein paar Leute auf die Idee kamen, dass wir den Wolf wieder brauchen. Und sie sind auf die Idee gekommen, dass sich damit auch recht gut Arbeitsplätze generieren lassen, Wolfbeauftragter und Biberbeauftragter und Luchsbeauftragter und Otterbeauftragter und Kranichbeauftragter und und und. Würde es für diese Jobs kein Geld geben, wären die genannten Tierarten völlig uninteressant. Was der Wahnsinn Artenprotegierung bedeutet, kann man sich nun wieder unter dem Kyffhäuser anschauen, wo ein paar Vogelliebhaber europas größte Voliere eingerichtet haben. Dort tauchen dann zentausende von Kranichen auf, welche sich auf den Feldern über die Saat hermachen und die Umgebung zusch....... Den Schaden bezahlt der Steuerzahler. Es sind hunderte von Komoranen aufgetaucht, welche die Flüsse und Seen leerfressen. Den Schaden bezahlt die Natur. Es wird erwartet, dass man nicht in die Natur eingreifen soll. Aber der Schutzstatus einzelner Tierarten ist genau so ein Eingriff wie der Abschuss. Und am Ende stehen wir wieder vor dem Problem, dass sich eine Tierart unkontrolliert vermehrt hat und die Gemeinschaft die Geister nicht mehr los wird. Wie oft wird sich dieser Wahnsinn noch wiederholen ???? Vielleicht sollte man sich einmal die Mühe machen, zu fragen, wer NABU und BUND bezahlt !!
Zarathustra
29.08.2025, 02:43 Uhr
Egal, wo man geht und steht..
es gibt scheinbar immer noch genügend Boomer, die ihre DDR-Ausbildung bei NVA und GST am Wolf ausleben wollen. Dabei juckt ihnen immer gewaltig der Zeigefinger.
Mike Oxlong
29.08.2025, 07:47 Uhr
Ne Gerhard
Das ist einfach Quatsch. Es gibt seit Wiederkehr des Wolfs keinen einzigen bestätigten Angriff auf den Menschen.

Die Videos, die sie vielleicht gesehen haben, zeigen höchst wahrscheinlich eine bekannte Verhaltensweise des Wolfs. Wölfe beobachten genau was in ihrem Territorium passiert, um einschätzen zu können, ob eine Gefahr für Rudel und Nachwuchs besteht. Menschen, die in das Territorium des Wolfs gelangen, werden dann sozusagen nett hinaus begleitet.
Er macht das gleiche, was Sie machen würden, wenn ein gefährliches Tier in ihre Wohnung kommt: aus der Ferne beobachten und hoffen, das es von alleine wieder geht.
Mike Oxlong
29.08.2025, 08:12 Uhr
Ach ja
Die Gruppe spielender Kinder wird mit höherer Wahrscheinlichkeit vom Nachbarspitbull zerfetzt als vom Wolf.

Von Hundebestandsregulierung hab ich hier noch nichts gehört.
Gehard Gösebrecht
29.08.2025, 22:00 Uhr
Nee Mike Oxlong
In der Pyramide von Austerlitz in den Niederlanden wurde ein 6 jähriges Kind angegriffen.
Eltern reagierten geistesgegenwärtig.und schlugen mit Stöcken auf den Wolf ein.
Dadurch konnte das Kind entkommen.
Die Niederlande ist natürlich nicht Deutschland. Ist schon klar.
Aber Kind ist Kind und Wolf ist Wolf.
Und es war kein Pittbull und kein Dobermann.
Ein Wolf. Was für ein Quatsch nicht war?
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