Di, 09:15 Uhr
30.09.2025
Filmemacher übergaben Spenden an Museums-Förderverein
Das Komanditchen lief gestern wieder
Ganz großes Kino gestern Abend im Bad Langensalzaer Burgtheater. Erst wurde ein stattlicher Scheck über 850 Euro an den Förderverein der örtlichen Museen übergeben, dann lief seit vielen Jahren wieder der Langensalza-Film schlechthin: Das Komanditchen …
Mary Fischer und Sven Helmschrot überreichen den Scheck an Thomas Puhl aus dem Vorstand des Fördervereins (Foto: Eva Maria Wiegand)
Den Namen verdankt der Film dem Dichter Clemens Brentano, der in Langensalza als junger Mann eine Kaufmannsausbildung absolvierte und dort beim Fräulein in der Kommanditgesellschaft, besagtem Komanditchen, abblitzte. Weshalb er in seinem Märchen vom Komanditchen später die Einheimischen auch nicht wirklich gut wegkommen ließ.
2011 wurde der Film erstmals gezeigt, kurz davor hatten Sven und Diana Helmschrot sich in das Abenteuer einer Kinobetreibung auf dem Schlossplatz eingelassen und seitdem ihr Burgtheater zu einer wahren Erfolgsgeschichte ausgebaut. Auch dank des Bad Langensalza-Films, den sie gemeinsam mit Mary Fischer aus den Zusendungen der Bürgerschaft zusammengestellt und geschnitten hatten und der nun Amateuraufnahmen von den Vierziger Jahren bis in die Neuzeit beinhaltet. Schulanfänge, Vietnam-Basare und Unwetterschäden mit einbegriffen. Neun Monate lang lief der Film damals sonntags am Vormittag und immer ausverkauft.
Über 4000 Besucher haben den Streifen inzwischen gesehen, die letzten knapp dreihundert spendeten mit ihrem Eintrittsgeld jeweils drei Euro für den Förderverein der Langensalzaer Museen, was zur erklecklichen Summe von 850 Euro führte, die am Abend im fast ausverkauften Kinosaal an den Vorstand des Vereins überreicht wurden. Zusätzlich begrüßte der Verein das 51. Mitglied im Förderverein. Peter Schulz, ein eingewanderter Langensalzaer, freut sich, jetzt aktiv werden und den Museen helfen zu können.
Dann hieß es Film ab! und mit viel Ah und Oh bestaunten die Gäste die Entwicklung ihrer Stadt und schmunzelten über Festumzüge und feierliche Reden aus DDR-Zeiten. Wer es immer noch nicht geschafft hat, sich Das Komanditchen einmal anzusehen, der kann im Kino eine DVD erwerben. Denn Weihnachten steht ja auch schon irgendwie wieder im Türrahmen.
Olaf Schulze
Autor: osch
Mary Fischer und Sven Helmschrot überreichen den Scheck an Thomas Puhl aus dem Vorstand des Fördervereins (Foto: Eva Maria Wiegand)
Den Namen verdankt der Film dem Dichter Clemens Brentano, der in Langensalza als junger Mann eine Kaufmannsausbildung absolvierte und dort beim Fräulein in der Kommanditgesellschaft, besagtem Komanditchen, abblitzte. Weshalb er in seinem Märchen vom Komanditchen später die Einheimischen auch nicht wirklich gut wegkommen ließ.
2011 wurde der Film erstmals gezeigt, kurz davor hatten Sven und Diana Helmschrot sich in das Abenteuer einer Kinobetreibung auf dem Schlossplatz eingelassen und seitdem ihr Burgtheater zu einer wahren Erfolgsgeschichte ausgebaut. Auch dank des Bad Langensalza-Films, den sie gemeinsam mit Mary Fischer aus den Zusendungen der Bürgerschaft zusammengestellt und geschnitten hatten und der nun Amateuraufnahmen von den Vierziger Jahren bis in die Neuzeit beinhaltet. Schulanfänge, Vietnam-Basare und Unwetterschäden mit einbegriffen. Neun Monate lang lief der Film damals sonntags am Vormittag und immer ausverkauft.
Über 4000 Besucher haben den Streifen inzwischen gesehen, die letzten knapp dreihundert spendeten mit ihrem Eintrittsgeld jeweils drei Euro für den Förderverein der Langensalzaer Museen, was zur erklecklichen Summe von 850 Euro führte, die am Abend im fast ausverkauften Kinosaal an den Vorstand des Vereins überreicht wurden. Zusätzlich begrüßte der Verein das 51. Mitglied im Förderverein. Peter Schulz, ein eingewanderter Langensalzaer, freut sich, jetzt aktiv werden und den Museen helfen zu können.
Dann hieß es Film ab! und mit viel Ah und Oh bestaunten die Gäste die Entwicklung ihrer Stadt und schmunzelten über Festumzüge und feierliche Reden aus DDR-Zeiten. Wer es immer noch nicht geschafft hat, sich Das Komanditchen einmal anzusehen, der kann im Kino eine DVD erwerben. Denn Weihnachten steht ja auch schon irgendwie wieder im Türrahmen.
Olaf Schulze

