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Di, 08:30 Uhr
07.10.2025
ifo Institut:

Jede fünfte Stellenausschreibung bietet Homeoffice-Option

Jede fünfte Stellenausschreibung in Deutschland enthält die Option, im Homeoffice zu arbeiten. Das zeigt eine Auswertung von Forschern des ifo Instituts und der Stanford Universität auf Grundlage von Online-Stellenanzeigen im Zeitraum 2014 bis Juni 2025...

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2019 lag der Anteil der Anzeigen mit Homeoffice noch unter 5 Prozent. „Während der Corona-Pandemie ist der Anteil von Stellenanzeigen mit Homeoffice-Option exponentiell gestiegen und liegt seit 2023 stabil bei rund 20 Prozent“, sagt ifo-Forscher Jean-Victor Alipour, verweist aber auf starke Unterschiede zwischen Branchen und Regionen.

Besonders hoch ist der Anteil an Homeoffice-Stellen im ersten Halbjahr 2025 in den Bereichen Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (42 Prozent), Information und Kommunikation (33 Prozent), und Grundstücks- und Wohnungswesen (31,3 Prozent). „In stärker digitalisierten Branchen sind Jobs besser mit Homeoffice vereinbar“, sagt Christina Langer von der Stanford Universität. „Weil digitale Branchen in Großstädten konzentriert sind, gibt es auch starke regionale Unterschiede beim Zugang zu Homeoffice“. Spitzenreiter bei Stellenausschreibungen mit Homeoffice sind Köln (35,8 Prozent), Stuttgart (34,9 Prozent) und Düsseldorf (34,8 Prozent). Am Ende der Rangliste stehen Vorpommern-Rügen (4,9 Prozent), Weimarer Land (4,7 Prozent) und der Wartburgkreis (4,5 Prozent).

„Stellenanzeigen sind zukunftsorientiert und offenbaren die organisatorische Ausrichtung der Unternehmen in Deutschland“, sagt Alipour. „Die Daten liefern demnach keinerlei Anzeichen für eine Trendumkehr zurück in die Büros.“ Die Ergebnisse decken sich mit ifo Umfragen, wonach auch der Anteil der Beschäftigten, die Homeoffice nutzen, seit Jahren stabil bei einem Viertel liegt.

Grundlage der Studie sind über 93 Millionen Stellenausschreibungen im Zeitraum von Januar 2014 bis Juni 2025. Hierzu wurden Internetauftritte von über 200 Unternehmen sowie alle relevanten Online-Stellenbörsen in Deutschland durchsucht. Die Erhebung der Daten erfolgte durch das US-amerikanische Unternehmen Lightcast, das auf Arbeitsmarktanalysen spezialisiert ist.
Autor: red

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