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Sa, 21:22 Uhr
25.10.2025
3:1-Heimsieg für FSV Preußen gegen Wismut Gera

Kurz gewackelt aber souverän gesiegt

Nach acht (!) verlorenen Punktspielen gegen die traditionsreiche BSG Wismut, gelang dem FSV Preußen endlich mal wieder ein Sieg im Duell mit Gera und damit der dritte Heimdreier in Folge. Der zwischenzeitliche Ausgleich konnte rechtzeitig gerade gebügelt werden, denn eine Punkteteilung wäre nach dem Spielverlauf ziemlich ernüchternd für den Gastgeber gewesen...

Einmarsch ins Stadion der Freundschaft: Preußen siegt verdient mit 3:1 gegen Wismut Gera (Foto: Benno Harbauer) Einmarsch ins Stadion der Freundschaft: Preußen siegt verdient mit 3:1 gegen Wismut Gera (Foto: Benno Harbauer)
Das Spiel ging vor einer ziemlichen Geisterkulisse los, dann trudelten doch noch ein paar Fans ein. Und diese sahen eine energische Preußen-Elf und eine passive Gästetruppe. Schon nach zehn Minuten konnten Bad Langensalzas Jungs jubeln, als Aliyev die Kugel im Strafraum behauptete und uneigennützig auf Schleip querlegte, der sich die Chance nicht entgehen ließ.

Und bis zur Pause hätte Preußens Neuner bei drei richtig dicken Möglichkeiten erhöhen können, auch die beiden Schüsse von Schack waren nicht aussichtslos.
Nach einer halben Stunde erwachten aber die Gäste und Meißner musste in höchster Not klären. Sovagos Schuss ging ebenso knapp vorbei. Trotzdem wirkten die Preußen deutlich überlegen und konnten sich in der zweiten Halbzeit im Prinzip nur selbst schlagen.

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Schleip hätte mit einem scharfen Drehschuss beinahe direkt erneut getroffen, doch Geras Haase bekam im letzten Moment die Finger dran. Plötzlich machte die Wismut aus dem Nichts den Ausgleich. Meißner mähte am Strafraumeck seinen Gegenspieler ohne Grund weg, der Unparteiische musste Mitleid haben und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Kießling ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und verlud Preußen-Keeper Patzer in die andere Ecke.

Die Rosenstädter Jungs konnten diesen kleinen Betriebsunfall aber schnell korrigieren, als Schack einen weiten Freistoß auf die Grundlinie brachte und Fernschild das Leder in die Mitte legte. Schleip wartete bis zur richtigen Schussposition und schob den Ball flach zum 2:1 ein. Ein zweites oder gar drittes Tor vor dem Ausgleich hätte bei den heimischen Anhängern einige Nerven gespart, aber die Mannschaft von Coach Thomas Wirth macht es scheinbar gern mal spannend.

Zehn Minuten vor dem Ende fiel aber die Vorentscheidung. Schacks Ecke kam auf den ersten Pfosten und Weißenborn brauchte nur den Kopf hinhalten. Beinahe wäre ihm ein zweiter Kopfballtreffer gelungen, genauso wie seinem Kompagnon Linz in der ersten Halbzeit und Harbauer kurz vor Schluss. Der Heimsieg ging nach dem deutlichen Chancenplus mehr als in Ordnung, was auch die Gera Fans anerkannten. Nächste Woche geht es für den FSVP zum Tabellennachbarn nach Schleiz, wo das schwarz-weiße Team den verdienten 7. Platz mindestens verteidigen möchte.

Tore: 1:0 Schleip (10.), 1:1 Kießling (Foulelfmeter/65.), 2:1 Schleip (68.), 3:1 Weißenborn (81.)

Zuschauer: 150

Preußen: Patzer, Linz, Meißner, Noak, Rösener, Aliyev (72. Harbauer), Pawlak, Fernschild, Schack, Weißenborn (89. Schaffel), Schleip (87. Seifert)

Autor: mfr

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