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Fr, 08:34 Uhr
14.11.2025
Warnung des Landratsamtes Unstrut-Hainich-Kreis

Betrügerischen E-Mails im Namen der Ausländerbehörde

Das Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis warnt aktuell vor betrügerischen E-Mails und Anrufen, in denen sich unbekannte Personen als Mitarbeitende der Ausländerbehörde des Landratsamtes ausgeben. Ziel dieser Betrugsversuche ist es, Bürger zur Zahlung vermeintlicher „Sicherheitsleistungen“ zu veranlassen...

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Dem Landratsamt liegt ein konkreter Fall vor, bei dem sich eine Person telefonisch bei einer Bürgerin gemeldet und sich als Mitarbeiter der Ausländerbehörde Unstrut-Hainich-Kreis ausgegeben hat. In der Folge erhielt die Betroffene eine E-Mail von der Adresse info@muehlhausen.de, die fälschlicherweise den Eindruck erweckte, von der Ausländerbehörde zu stammen. In den E-Mails wurde die Betroffene aufgefordert, eine Sicherheitsleistung in Höhe von einmal 1.000 Euro sowie einmal 900 Euro zu überweisen. Als Zahlungsziele wurden Konten in Litauen und Deutschland angegeben.
Diese E-Mails stammen nicht von der Ausländerbehörde des Landratsamtes Unstrut-Hainich-Kreis. Die Behörde fordert grundsätzlich keine Zahlungen per E-Mail an. Auch Absenderadressen wie @muehlhausen.de oder andere fremde Domänen sind ein deutliches Anzeichen für Betrugsversuche.
Zur Erkennung solcher Fake-E-Mails gibt das Landratsamt folgende Hinweise:
Absenderadresse stimmt nicht mit der offiziellen Domain des Landratsamtes überein (@uh-kreis.de)
inhaltliche oder sprachliche Unstimmigkeiten (z. B. falsche Öffnungszeiten, untypische Formulierungen)
Aufforderung zu Zahlungen per E-Mail oder Angabe ausländischer Bankverbindungen
Nutzung der tatsächlichen Anschrift des Landratsamtes in der Signatur zur Täuschung der Echtheit

Das Landratsamt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht:
Sollten Sie eine verdächtige E-Mail oder einen Anruf dieser Art erhalten, leisten Sie keine Zahlungen, geben Sie keine persönlichen Daten preis und nehmen Sie unverzüglich Kontakt mit der Ausländerbehörde oder der Polizei auf.
Eine betroffene Bürgerin hat bereits Anzeige erstattet. Nach Rücksprache mit der Kriminalpolizei wurden die Ermittlungen aufgenommen.
Autor: red

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