Mo, 10:37 Uhr
22.12.2025
Thüringer Philharmonie begeistert im ausverkauften KKZ
Alle Jahre wieder kommt das Weihnachtskonzert
So sicher wie die Weihnachts-Krippe jährlich am Bad Langensalzaer Rathaus aufgestellt wird, so pünktlich ertönt im Kultur- und Kongresszentrum in den Tagen vor dem Heiligabend ein festliches Konzert. Am Samstagabend vor dem vierten Advent wieder einmal mit der Thüringer Philharmonie …
Alexey Stadler brillierte am Violoncello: Da applaudierte selbst der Dirigent des Abends Russel Harris (Foto: Eva Maria Wiegand)
Der launige Engländer Russel Harris ist nicht nur ein erwiesener Experte am Dirigentenpult und in nahezu allen erdenklichen Musikstilen vom klassischen Choral bis hin zum orchestralen Jazz; er ist zusätzlich ein hervorragender Moderator und Entertainer, wobei ihm sein trockener britischer Humor zugute kommt.
Im großen Konzertsaal der Kurstadt, den der Maestro mehrfach ob seiner imponierender Architektur lobte, führte er den Klangkörper der Thüringer Philharmonie aus Gotha-Eisenach schwungvoll und emotional durch das weihnachtliche Programm. Im ersten Teil kamen mit Otto Nicolais Weihnachtsouvertüre und Peter Tschaikowskis Dezember aus seinem Werk Die Jahreszeiten schon zwei Stücke zu Gehör, bei denen die Besucher die Seele baumeln lassen und die Phantasie anregen konnten.
Die anschließenden Rokoko-Variationen in A-Dur des großen russischen Komponisten präsentierte den erwartungsfrohen Besuchern der Stargast des Abends, der Violoncellist Alexey Stadler, der auf seinem dreihundert Jahre alten Instrument die Komposition seines Landsmanns so gefühlvoll und virtuos interpretierte, dass allein diese Darbietung das Kommen gelohnt hätte.
Frohglaunt und festlich: Die Thüringer Philharmonie Gotha-Eisenach unter Kapellmeister Russel Harris begeisterte ihr Publikum (Foto: Eva Maria Wiegand)
Die zweite Hälfte des Konzerts warf einen musikalischen Blick in verschiedenartige Werke zum bedeutendsten Fest der Christenheit; von einer Ouvertüre des Dirigentenfreundes Nigel Hess bis hin zu Mendelssohn-Bartholdys Hört die Himelsboten singen über Adolphe Adams Cantique Noel bis hin zur Filmmusik aus Polarexpress.
So angezündet sangen die vierhundert Besucher des Langensalzaer Weihnachtskonzerts schließlich begeistert selbst im Zugabenteil altbekannte Weihnachtslieder mit und stimmten sich im wahrsten Sinne des Wortes ein auf das Fest der Liebe.
Einer Neuauflage dieser traditionsreichen Veranstaltung im nächsten Jahr zur gleichen Zeit am selben Ort dürfte aufgrund der ergreifenden Stimmung, die wieder von der Bühne ins Publikum überging, bereits jetzt nichts mehr im Wege stehen.
Autor: emw
Alexey Stadler brillierte am Violoncello: Da applaudierte selbst der Dirigent des Abends Russel Harris (Foto: Eva Maria Wiegand)
Der launige Engländer Russel Harris ist nicht nur ein erwiesener Experte am Dirigentenpult und in nahezu allen erdenklichen Musikstilen vom klassischen Choral bis hin zum orchestralen Jazz; er ist zusätzlich ein hervorragender Moderator und Entertainer, wobei ihm sein trockener britischer Humor zugute kommt.
Im großen Konzertsaal der Kurstadt, den der Maestro mehrfach ob seiner imponierender Architektur lobte, führte er den Klangkörper der Thüringer Philharmonie aus Gotha-Eisenach schwungvoll und emotional durch das weihnachtliche Programm. Im ersten Teil kamen mit Otto Nicolais Weihnachtsouvertüre und Peter Tschaikowskis Dezember aus seinem Werk Die Jahreszeiten schon zwei Stücke zu Gehör, bei denen die Besucher die Seele baumeln lassen und die Phantasie anregen konnten.
Die anschließenden Rokoko-Variationen in A-Dur des großen russischen Komponisten präsentierte den erwartungsfrohen Besuchern der Stargast des Abends, der Violoncellist Alexey Stadler, der auf seinem dreihundert Jahre alten Instrument die Komposition seines Landsmanns so gefühlvoll und virtuos interpretierte, dass allein diese Darbietung das Kommen gelohnt hätte.
Frohglaunt und festlich: Die Thüringer Philharmonie Gotha-Eisenach unter Kapellmeister Russel Harris begeisterte ihr Publikum (Foto: Eva Maria Wiegand)
Die zweite Hälfte des Konzerts warf einen musikalischen Blick in verschiedenartige Werke zum bedeutendsten Fest der Christenheit; von einer Ouvertüre des Dirigentenfreundes Nigel Hess bis hin zu Mendelssohn-Bartholdys Hört die Himelsboten singen über Adolphe Adams Cantique Noel bis hin zur Filmmusik aus Polarexpress.
So angezündet sangen die vierhundert Besucher des Langensalzaer Weihnachtskonzerts schließlich begeistert selbst im Zugabenteil altbekannte Weihnachtslieder mit und stimmten sich im wahrsten Sinne des Wortes ein auf das Fest der Liebe.
Einer Neuauflage dieser traditionsreichen Veranstaltung im nächsten Jahr zur gleichen Zeit am selben Ort dürfte aufgrund der ergreifenden Stimmung, die wieder von der Bühne ins Publikum überging, bereits jetzt nichts mehr im Wege stehen.