Di, 12:04 Uhr
31.03.2026
Holzstämme an drei Standorten im Nationalpark ausgelegt
Neues Totholz-Forschungsprojekt in Vorbereitung
Im Rahmen der renommierten Biodiversitäts-Exploratorien startet ein Forschungsprojekt im Nationalpark Hainich. In den kommenden Wochen werden dafür Standorte im Nationalpark eingerichtet. Im Fokus steht vor allem die Untersuchung des Totholzes...
Forschende werden analysieren, wie sich die Beziehungen zwischen Totholz, Boden und Waldbäumen verändern, wenn Temperatur und Niederschlag schwanken oder Wälder unterschiedlich stark bewirtschaftet werden.
Das Besondere am Vorhaben ist, dass Experimente an verschiedenen Standorten entlang von Klimazonen und Landnutzungsformen wiederholt durchgeführt werden. Neben den Standorten im Nationalpark Hainich werden dafür weitere Flächen in den Regionen Hainich-Dün, Schorfheide-Chorin sowie der Schwäbischen Alb vorbereitet. Ein zentrales Element ist ein Niederschlagsexperiment, bei dem Regen künstlich verringert oder unverändert bleibt. So können die Auswirkungen von Trockenheit, Bodenkontakt und Waldstruktur auf die biologische Vielfalt und Zersetzungsprozesse von Totholz untersucht werden.
Die Forschungsarbeiten an diesen verschiedenen Standorten sind ein weltweit einzigartiger Ansatz, um zu verstehen, wie sich Wälder unter dem Einfluss des Klimawandels und der Landnutzung verändern, erklärt Prof. Sebastian Seibold, Projektleiter und Forscher in den Biodiversitäts-Exploratorien. Und weiter: Weil es wichtig ist, Lebensräume auch in weitgehend ungestörter Natur zu erforschen, sind die Standorte im Nationalpark eine unverzichtbare Grundlage für das Forschungsvorhaben.
Für 2026 ist die Aufstellung einer Schautafel an der Triftchaussee geplant, die Interessierte über das Projekt und die Forschungsarbeit informieren wird. Um die naturbelassenden Prozesse nicht zu stören, werden Besuchende gebeten, die ausgewiesenen Wanderwege nicht zu verlassen und Abstand zu den Versuchsflächen zu halten.
Autor: emwForschende werden analysieren, wie sich die Beziehungen zwischen Totholz, Boden und Waldbäumen verändern, wenn Temperatur und Niederschlag schwanken oder Wälder unterschiedlich stark bewirtschaftet werden.
Das Besondere am Vorhaben ist, dass Experimente an verschiedenen Standorten entlang von Klimazonen und Landnutzungsformen wiederholt durchgeführt werden. Neben den Standorten im Nationalpark Hainich werden dafür weitere Flächen in den Regionen Hainich-Dün, Schorfheide-Chorin sowie der Schwäbischen Alb vorbereitet. Ein zentrales Element ist ein Niederschlagsexperiment, bei dem Regen künstlich verringert oder unverändert bleibt. So können die Auswirkungen von Trockenheit, Bodenkontakt und Waldstruktur auf die biologische Vielfalt und Zersetzungsprozesse von Totholz untersucht werden.
Die Forschungsarbeiten an diesen verschiedenen Standorten sind ein weltweit einzigartiger Ansatz, um zu verstehen, wie sich Wälder unter dem Einfluss des Klimawandels und der Landnutzung verändern, erklärt Prof. Sebastian Seibold, Projektleiter und Forscher in den Biodiversitäts-Exploratorien. Und weiter: Weil es wichtig ist, Lebensräume auch in weitgehend ungestörter Natur zu erforschen, sind die Standorte im Nationalpark eine unverzichtbare Grundlage für das Forschungsvorhaben.
Für 2026 ist die Aufstellung einer Schautafel an der Triftchaussee geplant, die Interessierte über das Projekt und die Forschungsarbeit informieren wird. Um die naturbelassenden Prozesse nicht zu stören, werden Besuchende gebeten, die ausgewiesenen Wanderwege nicht zu verlassen und Abstand zu den Versuchsflächen zu halten.
