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Mo, 17:19 Uhr
13.04.2026
Energiesteuer runter: Reaktionen

Handwerkskammer begrüßt Entlastung der Betriebe

Die Handwerkskammer Erfurt begrüßt die beschlossene Senkung der Energiesteuer als wichtigen Schritt zur Entlastung der Betriebe. „Die Senkung der Energiesteuer ist ein wichtiges und längst überfälliges Signal an unsere Betriebe in Nord- und Mittelthüringen...


Die hohen Spritpreise treffen das Handwerk besonders hart – und doppelt: als energieintensive Branche und als mobile Dienstleister zugleich“, sagt Hauptgeschäftsführer Thomas Malcherek.

Gerade im ländlich geprägten Thüringen seien viele Betriebe zwingend auf ihre Fahrzeuge angewiesen. „Unsere Fahrzeuge sind kein Luxus, sondern zentrales Arbeitsmittel. Im Handwerk wird nicht zum Vergnügen gefahren, sondern zur Baustelle, zum Kunden und zum Material.

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Für viele kleine und mittelständische Unternehmen ist die Belastungsgrenze erreicht. Spritpreise von deutlich über zwei Euro bedeuten einen massiven Kostenschub, der direkt auf die Kalkulation durchschlägt. Viele Betriebe sehen sich gezwungen, Preise anzupassen – mit spürbaren Folgen für Verbraucher und Aufträge“, so Thomas Malcherek weiter.

HWK Erfurt sieht weiteren Handlungsbedarf
Neben der auf zwei Monate begrenzten Senkung der Energiesteuer fordert die Kammer verlässliche Rahmenbedingungen für die Zukunft. „Kurzfristige Maßnahmen allein reichen nicht aus. Betriebe, die heute unter hohem Kostendruck stehen, können morgen nicht in Effizienz und klimafreundliche Technologien investieren. Wir brauchen ein ausgewogenes Maßnahmenpaket, das Stabilität sichert und gleichzeitig Transformation ermöglicht“, betont Malcherek.

Konkret sieht die Handwerkskammer Erfurt weiteren politischen Handlungsbedarf. Eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel würde Haushalte unmittelbar entlasten und die Kaufkraft stärken, wovon auch das Handwerk profitieren würde. Ebenso müsse die Stromsteuer für Unternehmen und Verbraucher auf das europäische Mindestmaß gesenkt werden. „Es darf nicht sein, dass vor allem die Industrie profitiert, während energieintensive Handwerksbetriebe außen vor bleiben. Bäckereien, Fleischereien, Kfz-Betriebe oder auch Schmieden müssen endlich gleichberechtigt berücksichtigt werden“, fordert Malcherek.

Abschließend unterstreicht die Handwerkskammer Erfurt die Rolle der Betriebe für die regionale Wirtschaft: „Das Handwerk sorgt jeden Tag dafür, dass Thüringen funktioniert. Dafür brauchen unsere Betriebe faire Wettbewerbsbedingungen und verlässliche politische Rahmenbedingungen.“
Autor: psg

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