eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (lb_1)
Di, 09:56 Uhr
07.07.2026
ADAC Spritpreisvergleich: Teures Tanken an der Autobahn

Umweg schont Geldbeutel

Tanken in Deutschland ist spürbar teurer geworden. Der ADAC hat in diesem Jahr in einer Vollerhebung erstmals die Spritpreise aller deutschen Tankstellen verglichen. Für den aktuellen Vergleich zwischen den rund 360 Autobahntankstellen und den mehr als 14.000 Straßentankstellen konnte im Beobachtungszeitraum vom 6. bis 19. April ein signifikanter Preisunterschied von bis zu 33 Cent pro Liter festgestellt werden...

Hessen im preislichen Mittelfeld
In Hessen zahlen Autofahrende an Autobahntankstellen im Schnitt 28 Cent mehr für Super E10 und 29 Cent mehr für Diesel als an Straßentankstellen. Damit positioniert sich das Transitland im bundesweiten Mittelfeld (Bundesdurchschnitt 2,096 Cent). Im Erhebungszeitraum vom 6. bis 19. April lagen die Durchschnittspreise für Super E10 an den insgesamt 49 hessischen Autobahntankstellen bei 2,38 Euro, abseits an den 1.044 Straßentankstellen waren es nur 2,10 Euro. Der Diesel kostete durchschnittlich 2,57 Euro (Autobahn) gegenüber 2,28 Euro (Straße).

Anzeige symplr (mr_1)

Abfahren lohnt sich
Der ADAC empfiehlt, Tankstopps strategisch zu planen. „Es lohnt sich immer die Preise vor dem Tanken an den umliegenden Tankstellen miteinander zu vergleichen“, so Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen. „Wer unterwegs nachtanken muss, sollte die Autobahn verlassen, meist liegt eine günstigere Tankstelle nur wenige Kilometer entfernt.“
Autor: red

Anzeige symplr (lb_3)
Kommentare
Audio
07.07.2026, 11:21 Uhr
Ich klappere nicht die Tankstellen der Region ab, nur um billiger zu tanken !
Die dafür mehr zu fahrenden km gleichen den Verlust meistens nicht aus und bringen demnach auch gar keine Vorteile. Dazu kommt noch das Risiko, durch die zusätzliche Rumkurverei einen Unfall zu bauen. Ich hatte vor langer Zeit von meinem Mathelehrer den Rat bekommen: "Wenn man jedesmal nur für 20.-DM tankt, können einem Preiserhöhungen nicht schaden !" Der Lehrer bekam später darauf den Nobelpreis !
Aber Spass beiseite !
Die Realität ist, und das hatte der alte Marx schon erkannt: Das Hauptziel des Kapitalismus ist es, Maximal-Profit zu erzielen. Und dafür geht er über Leichen ! Es müsste doch mittlerweile jedem Bundesbürger klar sein, dass die Treibstoffkonzerne, die Waffenlobby und ihre Büttel in der Regierung das derzeitige Kriegsgeschehen bewusst ausnutzen, um Millionen-Profit aus dem Volk zu pressen. Das zeigen die massiven Preiserhöhungen auf allen sozialen Bereichen ! Ich kann nur an jeden Bürger appellieren: wählt nur die Parteien, die ehrlich gegen rücksichtslose Aufrüstung, steigende Preiserhöhungen, maßlose Staatsverschuldung und katastrophale Ausländerpolitik kämpfen und damit vielleicht einen 3. Weltkrieg verhindern helfen.
P.Burkhardt
07.07.2026, 12:39 Uhr
Im Artikel geht es um...
...die erhebliche Differenz (teils über 30ct pro Liter) zwischen Autobahn- und Nicht-Autobahn-Tankstelle, nicht um die "Rumgurkerei innerhalb des Landkreises" um 2 oder 3 ct zu sparen.

Tatsächlich sind die Spritpreise in Relation zum Rohölpreis zu hoch (nicht nur bei uns, sondern überall). Heute morgen las ich einen diesbezüglichen Artikel. Danach liegt die Ursache der hohen Preise für raffineriertes Öl in den verminderten Raffinerie-Kapazitäten, welche infolge der Öl-Blockade von Hormus erst wieder hochgefahren werden müssen. Hinzu kommt die Zerstörung von großen Raffinerien in Russland, was dazu führt, dass Russland auf dem Weltmarkt Benzin und Diesel in gewaltigen Mengen einkaufen muss... also trifft verstärkte Nachftage auf reduziertes Angebot, was zwangsläufig zu höheren Preisen führen muss. Tatsächlich sind das weiterhin die direkten Folgen der wahnsinnigen Kriege von Trump und Putin.

Möge sich niemand belehrt fühlen, nur weil ich Erkenntnisse weitergebe, die vielleicht nicht jeder hat oder haben will.
diskobolos
07.07.2026, 16:42 Uhr
Ich klappere nicht die Tankstellen der Region ab
Das ist auch gar nicht nötig, Audio.
Einen Überblick über die aktuellen Preise liefert ein Blick in die App des ADAC. Sie können natürlich auch etwas teurer tanken, sollten sich aber dann nicht beschweren.

Ganz allgemein versucht ein Verkäufer in einer Marktwirtschaft einen möglichst hohen Preis zu erzielen und ein Käufer möchte möglichst wenig zahlen. Der wahre Preis entsteht genau dann, wenn der Kauf vollzogen ist. Das ist bei Benzin im Prinzip das Gleiche wie beim privaten Autokauf.

Was der richtige (faire) Benzin-Preis sein soll, konnte noch keiner richtig erklären. Das beginnt schon beim „Ölpreis“. Der lässt sich nicht in EINER Zahl ausdrücken: Welches Öl, zu welchem Termin, wohin geliefert? Wann und wo kann man den Sprit daraus kaufen?

Ich weiß, einige populistische Politiker (aller Parteien) haben etwas anderes erzählt und das Kartellamt ins Spiel gebracht. Das erinnert mich an das Hornberger Schießen . . .

Ein Mineralölkonzern ist im Übrigen weder dazu gegründet worden, noch verpflichtet, die Bevölkerung mit möglichst billigem Benzin zu versorgen. Wir leben doch nicht mehr in der DDR ("Hauptaufgabe" des VII. PT, wer sich noch erinnert)
Seien wir doch froh, dass wir immer und überall mit Treibstoff gut versorgt werden.
Wer glaubt, dass SHELL und ARAL zu hohe Gewinne machen, sollte vielleicht mal ein paar Aktien kaufen.

Richtig teuer (gemessen am Durchschnittseinkommen) war Benzin übrigens in der DDR. Ich kann mich nicht erinnern, dass das damals ein Thema gewesen wäre . . .
Kobold2
08.07.2026, 09:46 Uhr
Warum sollte man
Auch Preise vergleichen, wenn man doch andere für die zweifelhafte Preispolitik an den Autobahnraststätten verantwortlich machen kann. Kein Wunder, wenn das Geschäftsmodell damit erhalten bleibt.
Piet
08.07.2026, 19:19 Uhr
Schön wieder
belehrt worden zu sein.
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (lb_2)
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (bb_2)