Zu einer besonderen sportlichen Herausforderung lädt die HEX Erlebniswelt in Rothesütte ein: Der Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer fordert demnächst auf dem weltgrößten Hexenbesen zur Rutsch-Meisterschaft heraus...
Wer sich mit dem Athlet auf der 100 Meter langen Rutsche messen möchte, kann dafür jetzt eine Wild-Card gewinnen. Einfach eine E-Mail an hex@hex-erlebniswelt.de schreiben, Name, Geburtsdatum und Telefonnummer angeben und mit etwas Glück am 15. September gemeinsam mit Christopher Grotheer am Start sein und bei der ersten Speed-Meisterschaft neue Rekorde auf der Rutsche hinab von der höchsten Aussichtsplattform des weltgrößten Hexenbesens aufstellen. Teilnahmeschluss ist der 8. September.
Christopher Grotheer fordert am Hexenbesen zur Rutschmeistersschaft heraus (Foto: Pressestelle Landratsamt)
Mit Christopher Grotheer kommt nicht nur ein Profi im Eiskanal, sondern auch ein waschechter Harzer ins HEX: Der gebürtige Wernigeröder hat 2022 bei den Olympischen Winterspielen in Peking als erster deutscher Skeletonsportler Gold gewonnen. In der Saison 2022/23 sicherte er sich den Gesamt-Weltcup. Nach zwei Bronzemedaillen bei den diesjährigen Olympischen Winterspielen verkündete Christopher Grotheer sein Karriereende. Nun tritt der 34-Jährige bei der ersten Speedmeisterschaft - auf der Jagd nach einem neuen Bahnrekord auf der großen Rutsche der HEX Erlebniswelt. Dabei wird er herausgefordert von verschiedenen Vertretern aus Politik und Wirtschaft.
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Wer als Gast live bei der HEX-Speedmeisterschaft im Rutschen dabei sein möchte, kann am 15. September um 16 Uhr auf der ersten Plattform miterleben, wer am schnellsten die 100 Meter lange Rutsche mit knapp 40 Metern Höhenunterschied hinabsaust. Der Eintritt ist frei!
Natürlich müssen sich die 17 Mio., die das unästhetische Monster in Zeiten klammer öffentlicher Kassen unser aller Steuergeld gekostet hat, irgendwie amortisieren. Die Betonung liegt auf "irgendwie".
Denn wenn offensichtlich nichtmal der Hexenbesen als leuchtendes Bauwerk allein ausreicht, um für genügend publicity zu sorgen, und es auswärtige Zugpferde braucht (die natürlich auch wieder die Hand aufhalten werden), dann wirft das neue Fragen auf.
Die Leute sind doch abgefüllt und gesättigt von den allgegenwärtigen Events, von Reizüberflutung aus social media und spotify. Und nun noch ein Bauwerk, das mit dem Hexenbesen aus der alten Harzer Sagenwelt so viel zu tun hat, wie Außenminister Wadephul mit Ex-Außenminister Genscher.
Noch schlimmer aber ist es, dass negative Kommentare wie dieser auch noch Werbung für ein ungeliebtes Objekt im Harzwald sein können, während die gewöhnliche, historisch gewachsene Wanderinfrastruktur im Landkreis Nordhausen
im Vergleich zu anderen Thüringer Landkreisen, mit Ausnahme des Karstwanderwegs vielfach ein Schattendasein führt.
Bei allem Respekt, Sie sind das Paradebeispiel für einen Nordhäuser.
Wie man es macht, man macht es falsch.
Davon ab, sollten Sie vllt. auch in ihrem Alter noch lernen zu sagen "Ich finde es hässlich" und nicht "Es ist hässlich", denn dafür gibt es ja genügend Gegenstimmen, oder zählt ihre Meinung als Fakt?
Nach meinem Infostand, ist der Hexenbesen relativ gut besucht, warum also dann bitte Mal für Mal alles schlecht reden?
Und sollte man nicht froh sein, wenn eine Attraktion (man muss sie ja selbst nicht gut finden) sich mal Abseits vom Klischee ein paar Events ausdenken, die nicht Jahr für Jahr gleich sind?
Man muss ja nun wirklich kein Fan von dem Ding sein, nein man muss ja nicht mal selbst hinfahren, aber ist es denn so schwer, sich einfach mal über eine Alternative die gut besucht und sich dann auch noch Gedanken über Events macht, zu freuen?
Dieses ständige "Ich muss an allem rummeckern" ist nicht ohne Grund eine Eigenschaft von Nordhäusern, die auch viele jüngere mittlerweile einfach nur noch nervt.