Das war doch wieder Spitze!
Traditioneller Festumzug lockte tausende Besucher an
Sonntag, 30. August 2015, 14:03 Uhr
Nach dem Spiel der Mühlhäuser Turmbläser setzte sich Punkt elf Uhr der große Kirmesumzug zur 138. Stadtkirmes am Inneren Frauentor in Bewegung. Die vielen tausend Besucher an der Strecke in der Mühlhäuser Innenstadt waren gespannt darauf, was die 28 Kirmesgemeinden für Überraschungen bei ihren Umzugsbildern parat hatten.
Und sie wurden nicht enttäuscht. Nach dem Startwagen folgten die Repräsentanten des öffentliche Lebens wie Minister Holger Poppenhäger, Landrat Harald Zanker, Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns und Kirmesoberbürgermeister Helmut Mey gemeinsam mit den Mitgliedern des Traditionsvereins der Mühlhäuser Heimatfeste.
Anschließend führte Ehrenbürger Klaus Meier die Delegation aus der Partnerstadt Münster an, die auf die 25-jährige Städtefreundschaft aufmerksam machte. Zu diesem Anlass wurde ein Münsteraner Stadtrundfahrtbus in den Umzug eingebunden und mit viel Beifall bedacht.
Die Themen der Bilder waren auch in diesem Jahr sehr vielfältig und forderten den Applaus der Gäste oft spontan heraus. Ob Fitnesswahn, Mühlhausens Zukunft, die Wünsche der Mühlhäuser, das fehlende Freibad, das Freizeitverhalten der Mühlhäuser oder auch die verschiedenen runden Jubiläen – alles war mit sehr viel Arbeit, Mühe, und mit Liebe zum Detail gebastelt worden.
Als Beispiel sei nur die Kirmesgemeinde Vogteier Platz genannt, die wieder ein außergewöhnliches Bild geschaffen hatte – die Schotten sind zu Besuch und haben auch die Legende vom Loch Ness mit nach Mühlhausen gebracht. Ins Auge fielen aber auch die gepflegten Oldtimer-Zugmaschienen, wie ein Lanz Bulldog oder die Wartburgs, Trabants und Framos. Die vielen Spielmannszüge sorgten mit einigen Ständchen immer wieder für musikalische Leckerbissen während kleinerer Standpausen, die so ein großer Umzug auch mal mit sich bringt.
Aufmerksam auf sich machten auch die kleineren Kirmesgemeinden, um Besucher zu den Veranstaltungen in der kommenden Kirmeswoche einzuladen, denn ohne diese sogenannten Kleinen wäre die Mühlhäuser Kirmes nicht das, was sie ausmacht!. Programmzettel wurden verteilt und mit dem Umzugsbildern dafür geworben. So die Kirmesgemeinde Mittelstraße, die einige hundert Meter weiter stadtauswärts nun ein neues Domizil gefunden hat. Mit dem Kur- und Vitalpark Verlängerte Mittelstraße will man die Kirmesgäste trotz des etwas weiteren Weges zum Besuch bewegen. Außerdem, wer zu bequem zum Laufen ist, der kann ja noch mit der Kirmesbahn fahren, die alle Gemeinden regelmäßig anfährt.
Nach dem gut 90-minütigen Umzug strömten große Teile der Kirmesgäste auf den Festplatz Blobach, um mit Kind und Kegel schon einige Runden auf den Karussels zu drehen oder an den vielen Versorgungsständen ein Außer-Haus-Mittag zu genießen.
Resüme – es war wieder ein sehenswerter Umzug und der Dank geht an alle Mitwirkenden, die bei diesem herrlichen Wetter doch sehr ins Schwitzen geraten sind. Der Dank geht auch an die Leute im Hintergrund wie DRK, Feuerwehr, Polizei und Ordnungskräfte, die für einen reibunslosen Verlauf sorgten.
Bleibt nur noch auf die Worte des Oberbürgermeisters zurückzukommen, der bei der Eröffnung zur Musikschau am Samstag allen Mühlhäusern eine friedliche und erlebnisreiche Kirmes wünschte. Tragen wir also alle dazu bei – das Programm der 28 Kirmesgemeinden bietet dazu alle Möglichkeiten.
Und wer es noch nicht weiß: am Montag ist Frühschoppen in der ganzen Stadt, am Mittwoch Familientag auf dem Blobach und am Samstag wartet vor dem Feuerwerk Christian Kropp in St. Petri mit seinem Orgelkonzert zur Kirmes auf.
KDMIX
Autor: redUnd sie wurden nicht enttäuscht. Nach dem Startwagen folgten die Repräsentanten des öffentliche Lebens wie Minister Holger Poppenhäger, Landrat Harald Zanker, Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns und Kirmesoberbürgermeister Helmut Mey gemeinsam mit den Mitgliedern des Traditionsvereins der Mühlhäuser Heimatfeste.
Anschließend führte Ehrenbürger Klaus Meier die Delegation aus der Partnerstadt Münster an, die auf die 25-jährige Städtefreundschaft aufmerksam machte. Zu diesem Anlass wurde ein Münsteraner Stadtrundfahrtbus in den Umzug eingebunden und mit viel Beifall bedacht.
Die Themen der Bilder waren auch in diesem Jahr sehr vielfältig und forderten den Applaus der Gäste oft spontan heraus. Ob Fitnesswahn, Mühlhausens Zukunft, die Wünsche der Mühlhäuser, das fehlende Freibad, das Freizeitverhalten der Mühlhäuser oder auch die verschiedenen runden Jubiläen – alles war mit sehr viel Arbeit, Mühe, und mit Liebe zum Detail gebastelt worden.
Als Beispiel sei nur die Kirmesgemeinde Vogteier Platz genannt, die wieder ein außergewöhnliches Bild geschaffen hatte – die Schotten sind zu Besuch und haben auch die Legende vom Loch Ness mit nach Mühlhausen gebracht. Ins Auge fielen aber auch die gepflegten Oldtimer-Zugmaschienen, wie ein Lanz Bulldog oder die Wartburgs, Trabants und Framos. Die vielen Spielmannszüge sorgten mit einigen Ständchen immer wieder für musikalische Leckerbissen während kleinerer Standpausen, die so ein großer Umzug auch mal mit sich bringt.
Aufmerksam auf sich machten auch die kleineren Kirmesgemeinden, um Besucher zu den Veranstaltungen in der kommenden Kirmeswoche einzuladen, denn ohne diese sogenannten Kleinen wäre die Mühlhäuser Kirmes nicht das, was sie ausmacht!. Programmzettel wurden verteilt und mit dem Umzugsbildern dafür geworben. So die Kirmesgemeinde Mittelstraße, die einige hundert Meter weiter stadtauswärts nun ein neues Domizil gefunden hat. Mit dem Kur- und Vitalpark Verlängerte Mittelstraße will man die Kirmesgäste trotz des etwas weiteren Weges zum Besuch bewegen. Außerdem, wer zu bequem zum Laufen ist, der kann ja noch mit der Kirmesbahn fahren, die alle Gemeinden regelmäßig anfährt.
Nach dem gut 90-minütigen Umzug strömten große Teile der Kirmesgäste auf den Festplatz Blobach, um mit Kind und Kegel schon einige Runden auf den Karussels zu drehen oder an den vielen Versorgungsständen ein Außer-Haus-Mittag zu genießen.
Resüme – es war wieder ein sehenswerter Umzug und der Dank geht an alle Mitwirkenden, die bei diesem herrlichen Wetter doch sehr ins Schwitzen geraten sind. Der Dank geht auch an die Leute im Hintergrund wie DRK, Feuerwehr, Polizei und Ordnungskräfte, die für einen reibunslosen Verlauf sorgten.
Bleibt nur noch auf die Worte des Oberbürgermeisters zurückzukommen, der bei der Eröffnung zur Musikschau am Samstag allen Mühlhäusern eine friedliche und erlebnisreiche Kirmes wünschte. Tragen wir also alle dazu bei – das Programm der 28 Kirmesgemeinden bietet dazu alle Möglichkeiten.
Und wer es noch nicht weiß: am Montag ist Frühschoppen in der ganzen Stadt, am Mittwoch Familientag auf dem Blobach und am Samstag wartet vor dem Feuerwerk Christian Kropp in St. Petri mit seinem Orgelkonzert zur Kirmes auf.
KDMIX





