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Tag des offenen Denkmals

Elf Kulturdenkmale sind am Sonntag geöffnet

Donnerstag, 10. September 2015, 17:06 Uhr
Am kommenden Sonntag (13.9.) können Besucher zum "Tag des offenen Denkmals" insgesamt elf Kulturdenkmale in Mühlhausen besichtigen. Zentrale Eröffnung des Denkmaltages ist um 10 Uhr in der Klingenmühle, die bereits im 16. Jahrhundert in einer Mühlhäuser Chronik erwähnt wurde.

Auf dem weiteren Programm stehen stattliche Gebäudekomplexe, Fabrikantenvillen und Wohnhäuser aber auch ein ehemaliger Lokschuppen oder ein ehemaliges Gerberhaus. Zum diesjährigen Thema "Handwerk, Technik, Industrie" haben die Mitarbeiter der Unteren Denkmalschutzbehörde einen spannenden Rundgang durch die Stadt konzipiert und einzigartige Kulturdenkmale für die Besucher zugänglich gemacht.

In Kooperation mit dem Reichsstädtischen Archiv der Stadt werden in der Gerberei bedeutende Dokumente zur Mühlhäuser Handwerksgeschichte gezeigt. So etwa repräsentiert die Lade der Lohgerberinnung zahlreiche Dokumente aus der jahrhundertealten Geschichte des Gerberhandwerkes in Mühlhausen. So bewahrt das Stadtarchiv eine Urkunde aus dem Jahr 1297 auf, die den Gerbern und Schuhmachern das alleinige Ankaufrecht roher Häute zugestand. Die Lade selbst und einige ausgewählte Aktenstücke zeigen Mitarbeiter des Stadtarchives in der Gerberei.

Neben den elf Objekten wird von 10 Uhr bis 17 Uhr auch der historische Teil des Rathauses zu besichtigen sein. Zugänglich sind die Rathaushalle, die Große Ratsstube und die Alte Kanzlei.

Ebenfalls am Sonntag (13.9.) öffnet der "Öko-Markt" von 10 Uhr bis 17 Uhr auf dem Untermarkt mit einem reichhaltigen Waren- und Informationsangebot. Händler bieten ihre handgefertigten Waren aus Holz, Korb, Filz, Schafwolle und Keramik an. Liebhaber von naturbelassenem Brot und Backwaren, Honig, Säften oder Marmeladen kommen ebenso auf ihre Kosten. Natürlich darf auch Gemüse aus ökologischem Anbau nicht fehlen.
Daneben informieren zahlreiche Umwelt- und Naturschutzvereine und Verbände über ökologischen Land- und Pflanzenbau, werben Regionen für sanften Tourismus und bieten Träger aus dem kulturellen und sozialen Bereich allerlei Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kleinen zum ökologisch guten und nachhaltigen Leben.

Autor: red

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