Arbeitskreis "Hausforschung" in Mühlhausen
Öffentlicher Fachvortrag zur Baugeschichte des Rathauses
Montag, 28. September 2015, 21:41 Uhr
Vom 5. bis 8. Oktober treffen sich Mitglieder des Arbeitskreises "Hausforschung" zu ihrer Jahrestagung in der mittelalterlichen Reichsstadt Mühlhausen. Im Rahmen einer Abendveranstaltung empfängt Oberbürgermeister Johannes Bruns die etwa 80 Tagungsteilnehmer am Montag (5.10.) um 20 Uhr offiziell. Bereits um 19 Uhr wartet in die Rathaushalle ein öffentlicher Fachvortrag auf die interessierte Bürgerschaft. Bauhistoriker Udo Hopf wird darin auf die Baugeschichte des Mühlhäuser Rathauses seit 1250 eingehen.
Unter dem Motto "Fachwerkbau des 17. Jahrhunderts/ Wiederaufbau nach Katastrophen" beleuchten die Mitglieder des Arbeitskreises in der viertägigen Sitzung im Puschkinhaus unter anderem städtische und ländliche Fachwerkbauten des 16. und 17. Jahrhunderts und gehen auf Baustellenorganisation und Wiederaufbauszenarien etwa nach Kriegen oder Stadtbränden ein. Dabei stehen neben Thüringen und Hessen weitere Regionen in Deutschland und der Schweiz im Vergleich. Eine Exkursion am Mittwoch (7.10.) führt von Wanfried über Eschwege und das Keudell´sche Schloss Grebendorf bis Bad Sooden-Allendorf über die Burg Ludwigstein bis zum Schloss Hann.-Münden. Die Jahrestagung findet in Kooperation und mit Unterstützung des Landesamt für Denkmalpflege Thüringen und der Stadt Mühlhausen statt.
Der Arbeitskreis "Hausforschung" unterstützt seit 1950 einen intensiven wissenschaftlichen Austausch zur Denkmalpflege und zur Weiterentwicklung von Forschungsmethoden. Seine Mitglieder kommen aus 15 europäischen Staaten. Sie hatten sich für Mühlhausen als Tagungsort entschieden, weil die einstige Reichsstadt im Mittelalter direkt nach Erfurt als bedeutendste Stadt Thüringens galt und noch heute reich an besonders hochwertigen Baudenkmälern ist. Am ersten Tagungstag (5.10.) werden Stadtarchivar Helge Wittmann und Fachdienstleiter Forst und Landschaftspflege Jörg Willner den Teilnehmern Mühlhausen genauer vorstellen. In Fachvorträgen gehen sie zunächst auf die Geschichte der Reichsstadt im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit, später auf den zweitgrößten Stadtwald des damaligen Reiches und die Bauholzversorgung der Stadt ein.
Autor: redUnter dem Motto "Fachwerkbau des 17. Jahrhunderts/ Wiederaufbau nach Katastrophen" beleuchten die Mitglieder des Arbeitskreises in der viertägigen Sitzung im Puschkinhaus unter anderem städtische und ländliche Fachwerkbauten des 16. und 17. Jahrhunderts und gehen auf Baustellenorganisation und Wiederaufbauszenarien etwa nach Kriegen oder Stadtbränden ein. Dabei stehen neben Thüringen und Hessen weitere Regionen in Deutschland und der Schweiz im Vergleich. Eine Exkursion am Mittwoch (7.10.) führt von Wanfried über Eschwege und das Keudell´sche Schloss Grebendorf bis Bad Sooden-Allendorf über die Burg Ludwigstein bis zum Schloss Hann.-Münden. Die Jahrestagung findet in Kooperation und mit Unterstützung des Landesamt für Denkmalpflege Thüringen und der Stadt Mühlhausen statt.
Der Arbeitskreis "Hausforschung" unterstützt seit 1950 einen intensiven wissenschaftlichen Austausch zur Denkmalpflege und zur Weiterentwicklung von Forschungsmethoden. Seine Mitglieder kommen aus 15 europäischen Staaten. Sie hatten sich für Mühlhausen als Tagungsort entschieden, weil die einstige Reichsstadt im Mittelalter direkt nach Erfurt als bedeutendste Stadt Thüringens galt und noch heute reich an besonders hochwertigen Baudenkmälern ist. Am ersten Tagungstag (5.10.) werden Stadtarchivar Helge Wittmann und Fachdienstleiter Forst und Landschaftspflege Jörg Willner den Teilnehmern Mühlhausen genauer vorstellen. In Fachvorträgen gehen sie zunächst auf die Geschichte der Reichsstadt im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit, später auf den zweitgrößten Stadtwald des damaligen Reiches und die Bauholzversorgung der Stadt ein.
