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Sporthalle in der ehemaligen Görmarkaserne

FC Union und Landkreis mit Nutzungsvereinbarung

Montag, 09. November 2015, 17:07 Uhr
Landrat Harald Zanker für den Unstrut-Hainich-Kreis, Rainer Tschiesche, derzeit Präsident von Union Mühlhausen und Jugendwart Lars Herting unterzeichneten jetzt die Nutzungsvereinbarung über die Sporthalle in der ehemaligen Görmarkaserne.

Lars Herting und Rainer Tschiesche (v. r.) erhielten vom Landrat die Schlüssel für das Objekt. Bereits am Montag werden die ersten Trainingseinheiten in der Sporthalle stattfinden. (Foto:  Foto: mix) Lars Herting und Rainer Tschiesche (v. r.) erhielten vom Landrat die Schlüssel für das Objekt. Bereits am Montag werden die ersten Trainingseinheiten in der Sporthalle stattfinden. (Foto: Foto: mix)
Damit steht dem Verein die Halle an den Wochentagen ab 16.00 Uhr und an den Wochenenden für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung.
Außerdem wird die Halle seit Schuljahresbeginn von den Beruflichen Schulen während der normalen Schulzeiten für den Sportunterricht genutzt.

Der FC Union kann nun seinen Trainingsbetrieb der insgesamt 19 Mannschaften zentralisieren. Damit sind deren Trainingszeiten in den anderen Hallen frei geworden. In Kürze werden durch die verantwortlichen Mitarbeiter des Landratsamtes Gespräche mit anderen Vereinen aufgenommen, um zu klären, ob für diese ein weiterer Bedarf an Trainingszeiten besteht, kleinere Zentralisierungen in einer bestimmten Halle möglich sind, oder eine Neuvergabe der Zeiten an Vereine erfolgt, die bisher keine Berücksichtigung finden konnten.

Der FC Union plant, pro Wochentag maximal vier Trainingseinheiten zu je 90 Minuten durchzuführen. Die Nachmittagstunden und der frühe Abend wird dem Nachwuchsbereich vorbehalten sein. Für die 1. und 2. Mannschaft und die Traditionsmannschaft sind die späteren Zeiten vorgesehen. Einbezogen in den wöchentlichen Ablauf sind auch die Trainingszeiten des DFB-Stützpunkts am Montag und am Mittwoch.
Wie die beiden Union-Vertreter mitteilten, hat der Verein Überlegungen angestellt, um für interessierte Kinder, die sich in der benachbarten Erstaufnahmeeinrichtung befinden, wöchentlich zwei Trainingseinheiten anzubieten. Hierzu befinde man sich in Gesprächen mit den Verantwortlichen der EAE. Diese Trainingsstunden sollen dann unter der Leitung und Aufsicht lizensierter Trainer des Vereins durchgeführt werden.

Wie zu erfahren war, soll der Sportplatz neben der Sporthalle für den Spielbetrieb der Nachwuchsmannschaften genutzt werden. Derzeit ist die Bespielbarkeit des Platzes nicht möglich, da er über zwei Jahre nicht gepflegt worden ist. Deshalb hat es der Verein vorerst abgelehnt, den kompletten Spiel- und Trainingsbetrieb der Freiluftsaison hierher zu verlegen. Außerdem fehlen noch die entsprechenden Sanitär- und Umkleidemöglichkeiten.

Landrat Zanker bestätigte, dass in Absprache mit der Landesentwicklungsgesellschaft als Eigentümer Gespräche hinsichtlich dieser Problematik laufen. Weiterhin teilte er mit, dass im Frühjahr eine Einzäunung des Areals mit Sportanlage und Sporthalle realisiert wird.


Autor: red

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