Wo wir sind, bis Du sicher”
Fotogeschäft am Frauentor 92. Notinsel im Kreis
Sonntag, 15. November 2015, 17:14 Uhr
Es gibt sie immer wieder im täglichen Leben – die Angst der Kinder. Sie sind die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft und müssen geschützt werden. Leider begegnet uns die Gewalt in steigendem Maße immer wieder und Übergriffe an Kindern und unter den Kindern sind ein Problem, dem sich wirksam entgegengestellt werden muss.
Katja Klaus, Regina Haupt und Birgit Schmidt (v. r.) präsentieren das Notinsel-Logo im Schaufenster des Fotogeschäfts am Frauentor in Mühlhausen. (Foto: Foto: Mix)
Deshalb sind Schutzräume gefragt und notwendig, um den schutzsuchenden Kindern sichere Anlaufstellen bieten zu können. Die durch die bundesweite Stiftung Hänsel und Gretel” initiierten Notinseln bieten Fluchtpunkte für Kinder in Gefahrensituationen.
Seit einigen Jahren arbeiten die Projektpartner im Unstrut-Hainich-Kreis, der Arbeiter-Samariter Bund und der Kinderfreundliche Landkreis” am Ausbau des Netzwerkes Notinsel”. Aktuell gibt es im Kreis jetzt 92 davon. In Mühlhausen 58, 21 in Bad Langensalza, sechs in Bad Tennstedt, vier in Herbsleben und jeweils eine in Körner, Schlotheim und Schönstedt.
Die neue und 92. Notinsel, das Fotogeschäft von Katja Klaus am Frauentor (Güldene Ecke 5) in Mühlhausen, ist jetzt mit dem Notinsel-Logo versehen worden. Die Inhaberin des Geschäfts hatte Anfang dieses Jahres den Entschluss gefasst, sich dem Netzwerk anzuschließen. Sie ist Mutter von zwei Kindern im Alter von fünf und neun Jahren und wollte damit auch für andere Geschäftsleute in der näheren Umgebung ein Zeichen setzen. Man müsse sich für den Schutz von Kindern stark machen, aufrütteln und Gleichgültigkeit ablegen. In Gesprächen mit Birgit Schmidt vom Projekt Kinderfreundlicher Landkreis” und der ehrenamtlichen Partnerin Regina Haupt informierte sie sich zuvor über die notwendigen Handlungsabläufe über die sie als Notinsel-Partner Kenntnis haben muss.
Am Tag der Übergabe des Notinsel-Logos machten Birgit Schmidt und Regina Haupt deutlich, dass sie sehr froh darüber sind, dass dieses Netzwerk in diesem Umfang im Kreis zur Verfügung steht. Glücklicherweise sei bisher noch nichts Ernstes passiert, aber die Notinseln haben sich schon bei kleineren Problemen, die aus Sicht der Kinder auch schon ein großes Problem bedeuten könnten, bewährt. Nun hoffen die Projektpartner auf weitere Interessenten, um bald die 100. Notinsel im Unstrut-Hainich-Kreis vorstellen zu können. Die Notinselansprechpartner sind der ASB-Kreisverband Unstrut-Hainich, Telefon 03601-445544 und das Büro Kinderfreundlicher Landkreis, 03601-801005.
Autor: red
Katja Klaus, Regina Haupt und Birgit Schmidt (v. r.) präsentieren das Notinsel-Logo im Schaufenster des Fotogeschäfts am Frauentor in Mühlhausen. (Foto: Foto: Mix)
Seit einigen Jahren arbeiten die Projektpartner im Unstrut-Hainich-Kreis, der Arbeiter-Samariter Bund und der Kinderfreundliche Landkreis” am Ausbau des Netzwerkes Notinsel”. Aktuell gibt es im Kreis jetzt 92 davon. In Mühlhausen 58, 21 in Bad Langensalza, sechs in Bad Tennstedt, vier in Herbsleben und jeweils eine in Körner, Schlotheim und Schönstedt.
Die neue und 92. Notinsel, das Fotogeschäft von Katja Klaus am Frauentor (Güldene Ecke 5) in Mühlhausen, ist jetzt mit dem Notinsel-Logo versehen worden. Die Inhaberin des Geschäfts hatte Anfang dieses Jahres den Entschluss gefasst, sich dem Netzwerk anzuschließen. Sie ist Mutter von zwei Kindern im Alter von fünf und neun Jahren und wollte damit auch für andere Geschäftsleute in der näheren Umgebung ein Zeichen setzen. Man müsse sich für den Schutz von Kindern stark machen, aufrütteln und Gleichgültigkeit ablegen. In Gesprächen mit Birgit Schmidt vom Projekt Kinderfreundlicher Landkreis” und der ehrenamtlichen Partnerin Regina Haupt informierte sie sich zuvor über die notwendigen Handlungsabläufe über die sie als Notinsel-Partner Kenntnis haben muss.
Am Tag der Übergabe des Notinsel-Logos machten Birgit Schmidt und Regina Haupt deutlich, dass sie sehr froh darüber sind, dass dieses Netzwerk in diesem Umfang im Kreis zur Verfügung steht. Glücklicherweise sei bisher noch nichts Ernstes passiert, aber die Notinseln haben sich schon bei kleineren Problemen, die aus Sicht der Kinder auch schon ein großes Problem bedeuten könnten, bewährt. Nun hoffen die Projektpartner auf weitere Interessenten, um bald die 100. Notinsel im Unstrut-Hainich-Kreis vorstellen zu können. Die Notinselansprechpartner sind der ASB-Kreisverband Unstrut-Hainich, Telefon 03601-445544 und das Büro Kinderfreundlicher Landkreis, 03601-801005.
