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Zeugen gesucht

Böller in Briefkästen geworfen

Freitag, 27. November 2015, 19:03 Uhr
Gestern und heute hatten Polizeibeamte der Polizeiinspektion gleich mehrere Anzeigen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigungen, Verdacht der Verletzung des Briefgeheimnisses und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz, aufzunehmen.

Mühlhausen
Ein aufmerksamer Bürger informierte gestern Nachmittag die Landeseinsatzzentrale, dass Kinder im Bereich des Bahnhofsvorplatzes in Mühlhausen „Böller“ in einen Postbriefkasten geworfen hätten. Die eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung konnte am Ereignisort die Identität von zwei Jungen im Alter von 9 und 11 Jahren und einen vierzehnjährigen Jugendlichen feststellen.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Jugendliche Kinderfeuerwerk (Kreisel) in den Briefkasten geworfen hatte. Ein Knallkörper „landete“ in einem Papierkorb bzw. weitere auf dem Fußboden. Ob Postsendungen beschädigt worden sind, kann erst nach erfolgter Leerung festgestellt werden.

Gemeinde Südeichsfeld
Heute morgen wurde in Diedorf in der Brückenstraße ein Briefkasten herausgerissen. Briefe lagen auf der Straße herum. Auch in Heyerode wurde heute Morgen ein aufgesprengter Briefkasten festgestellt. Die Post haben die Beamten sichergestellt.

Leider blieb auch Katharinenberg nicht verschont. Ziel der Täter war zunächst ein Briefkasten in der Dorfstraße. Hier wurde festgestellt, dass der Briefkasten durch das Einwerfen eines Böllers aufgesprengt wurde.

Auch ein Mülleimer in der Katharinenberger Straße war Tatobjekt und wurde vermutlich auf die gleiche Art und Weise „gesprengt“.

Zeugen wollen kurz nach Mitternacht einen lauten Knall wahrgenommen haben, ebenso das Geräusch eines wegfahrenden Fahrzeuges, vermutlich mit einem Sportauspuff. Auch der Kontaktbereichsbeamte der Gemeinde Südeichsfeld und der Kriminaldauerdienst der KPI Nordhausen kamen zum Einsatz.

Ob es Zusammenhänge zwischen den Straftaten von Donnerstag (Mühlhausen) und Freitag (Südeichsfeld) gibt, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Derzeit gibt es dazu keine Anhaltspunkte. Auch die Schadenshöhe zu allen Delikten ist noch unbekannt
Autor: red

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