In den Schulen gibt es noch viel zu tun
Schulbesuche wieder auf dem Arbeitsplan des Landrates
Montag, 11. Januar 2016, 16:45 Uhr
In fast regelmäßigen Abständen informiert sich Landrat Harald Zanker bei den Schulen im Unstrut-Hainich-Kreis, welche noch anstehenden Aufgaben in den jeweiligen Schulen, sei es im Bereich der baulichen Sanierung als auch im Bereich der Ausstattung, seitens des Schulträgers zu realisieren sind. Auch wenn in der Vergangenheit schon ein gewisser Sanierungsstau abgebaut werden konnte, vor allem auch durch die bundes- und landesweiten Förderprogramme, gibt es in den Schulen dennoch viel zu tun
Begonnen hat der Landrat in diesem Jahr am 07. Januar mit dem Besuch der Grund- und Regelschule in Bad Tennstedt. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Bad Tennstedt, Jörg Klupak, besuchte er zuerst die Regelschule. Der Schulleiter der Regelschule, Jörgen Henning, stellte fest, dass im Bereich der Ausstattung die Regelschule sehr gut aufgestellt ist, was sich vor allem durch die neu eingebrachten Fachunterrichtsräume im naturwissenschaftlichen Sektor ausweist. Aber auch die PC-Ausstattung ist in Ordnung. Nur das Mobiliar für die allgemeinen Unterrichtsräume bedürfe in Zukunft einer Erneuerung. Größere Probleme sieht er im baulichen Zustand der Schule, auch wenn es auf den ersten Blick gar nicht diesen Anschein hat. Vor allem sind Sanierungen im Bereich der Heizungs- und Sanitäranlagen erforderlich. Aber auch die Anbringung einer Wärmedämmfassade und die generelle Trockenlegung des Baukörpers wären auf Dauer für den Bestand des Gebäudes förderlich.
Im Anschluss an den Besuch der Regelschule wurde auch mit der Schulleiterin der Grundschule, Christina Jenke, das gemeinsame Gespräch gesucht.
Ähnlich wie im Regelschulbereich gibt es auch im und am Gebäude der Grundschule noch so einiges zu verbessern. Besonderes Augenmerk liegt hier auf der Erneuerung der Heizung, der Umsetzung von Maßnahmen des Brandschutzes und die Sanierung des Schulhofes. Grundschulgerechtes Mobiliar ist ebenfalls zu beschaffen.
Im Ergebnis dieser Gespräche war zu erkennen, dass es doch noch einiges am Schulstandort in Bad Tennstedt zu tun gibt. Für beide Schulen sind nach derzeitigen Ermittlungen im Bereich der Sanierung als auch in der Ausstattung zirka 1,95 Millionen Euro aufzubringen, um eine allumfassende "Verjüngungskur" an und in den Schulobjekten durchführen zu können.
Leider konnte der Landrat in den Gesprächsterminen keine abschließenden Versprechen geben, wie, in welchem Umfang und in welchem zeitlichen Rahmen an die Abarbeitung der Erfordernisse herangegangen werden kann, denn grundsätzlich sind dafür ausreichende finanzielle Mittel seitens des Schulträgers zur Verfügung zu stellen. Diese allerdings können nur im Rahmen eines ausgeglichenen Haushaltes aufgebracht werden, den es für 2016 aber noch nicht gibt. Unter diesen Voraussetzungen freut sich der Landrat natürlich, dass auch der Bürgermeister der Stadt Bad Tennstedt seine Mithilfe im Rahmen seiner Möglichkeiten angeboten hat, um wenigstens bei akuten Problemen tatkräftig mit anzupacken.
Autor: redBegonnen hat der Landrat in diesem Jahr am 07. Januar mit dem Besuch der Grund- und Regelschule in Bad Tennstedt. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Bad Tennstedt, Jörg Klupak, besuchte er zuerst die Regelschule. Der Schulleiter der Regelschule, Jörgen Henning, stellte fest, dass im Bereich der Ausstattung die Regelschule sehr gut aufgestellt ist, was sich vor allem durch die neu eingebrachten Fachunterrichtsräume im naturwissenschaftlichen Sektor ausweist. Aber auch die PC-Ausstattung ist in Ordnung. Nur das Mobiliar für die allgemeinen Unterrichtsräume bedürfe in Zukunft einer Erneuerung. Größere Probleme sieht er im baulichen Zustand der Schule, auch wenn es auf den ersten Blick gar nicht diesen Anschein hat. Vor allem sind Sanierungen im Bereich der Heizungs- und Sanitäranlagen erforderlich. Aber auch die Anbringung einer Wärmedämmfassade und die generelle Trockenlegung des Baukörpers wären auf Dauer für den Bestand des Gebäudes förderlich.
Im Anschluss an den Besuch der Regelschule wurde auch mit der Schulleiterin der Grundschule, Christina Jenke, das gemeinsame Gespräch gesucht.
Ähnlich wie im Regelschulbereich gibt es auch im und am Gebäude der Grundschule noch so einiges zu verbessern. Besonderes Augenmerk liegt hier auf der Erneuerung der Heizung, der Umsetzung von Maßnahmen des Brandschutzes und die Sanierung des Schulhofes. Grundschulgerechtes Mobiliar ist ebenfalls zu beschaffen.
Im Ergebnis dieser Gespräche war zu erkennen, dass es doch noch einiges am Schulstandort in Bad Tennstedt zu tun gibt. Für beide Schulen sind nach derzeitigen Ermittlungen im Bereich der Sanierung als auch in der Ausstattung zirka 1,95 Millionen Euro aufzubringen, um eine allumfassende "Verjüngungskur" an und in den Schulobjekten durchführen zu können.
Leider konnte der Landrat in den Gesprächsterminen keine abschließenden Versprechen geben, wie, in welchem Umfang und in welchem zeitlichen Rahmen an die Abarbeitung der Erfordernisse herangegangen werden kann, denn grundsätzlich sind dafür ausreichende finanzielle Mittel seitens des Schulträgers zur Verfügung zu stellen. Diese allerdings können nur im Rahmen eines ausgeglichenen Haushaltes aufgebracht werden, den es für 2016 aber noch nicht gibt. Unter diesen Voraussetzungen freut sich der Landrat natürlich, dass auch der Bürgermeister der Stadt Bad Tennstedt seine Mithilfe im Rahmen seiner Möglichkeiten angeboten hat, um wenigstens bei akuten Problemen tatkräftig mit anzupacken.
