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Reimund Schulze erreicht ehrgeiziges Ziel

Gedenkbuch für Landkreis Börde wird übergeben

Freitag, 05. Februar 2016, 17:12 Uhr
Nach fünfjähriger Arbeit, die geprägt war von vielen Kontaktaufnahmen mit Zeitzeugen, Ortschronisten, Gedenkstätten von ehemaligen Konzentrations- und Arbeitslagern, kann Reimund Schulze aus Mühlhausen jetzt sein Gedenkbuch für den Landkreis Börde in digitaler Form anbieten.

Nach der Fertigstellung seines Buches kann Reimund Schulze stolz darauf sein, sein ehrgeiziges Ziel erreicht zu haben. (Foto: Foto: Mix) Nach der Fertigstellung seines Buches kann Reimund Schulze stolz darauf sein, sein ehrgeiziges Ziel erreicht zu haben. (Foto: Foto: Mix)
Das Gedenkbuch beinhaltet Gedenkstätten und Gräber von Opfern des Nationalsozialismus der Zeit zwischen 1933 und 1945 im heutigen Landkreis Börde, die Geschehnisse der Euthanasie in Auswirkung auf den Landkreis, den Kampf der illegalen Gruppe Schmidt und Genossen, Konzentrationslager und deren Außenlager, die Todesmärsche die durch diese Region führten, Speziallager in denen Bürger dieser Ortschaften eingesperrt waren sowie eine umfangreiche Bilddokumentation zu den genannten Themen.

Das Gedenkbuch, welches im Internet über die Fachgruppe Militär- und Garnisonsgeschichte Magdeburg zugänglich ist, umfasst über 850 Seiten. Wie die aktuellen Klickzahlen belegen, stößt es auf ein sehr reges Interesse von geschichtsinteressierten Menschen.

Am 11. Februar dieses Jahres wird Schulze sein Buch in feierlicher Form der Bürgermeisterin in seiner Heimatstadt Haldensleben überreichen.

Wer Interesse an diesem Buch hat, kann sich über die Internetseite der Fachgruppe Militär- und Garnisonsgeschichte Magdeburg an den Autor wenden.

Aktuell arbeitet Schulze jetzt an der Thematik "Flucht und Vertreibung bezogen auf das Bundesland Sachsen-Anhalt" im Auftrag des Kultur- und Heimatvereins Magdeburg, dessen Mitglied er ist.
Autor: red

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