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Busfahrer stellen wieder Stundenbudget zur Verfügung

Montag, 15. Februar 2016, 17:40 Uhr
Seit nunmehr acht Jahren gibt es das Büro Kinderfreundlicher Landkreis und damit auch die Unterstützerinitiative der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regionalbus GmbH und der Firma Becke aus Menteroda hinsichtlich der kostenfreien Busfahrten für Kindergärten, Schulklassen, Vereine und Verbände.

Stellvertretend für die Kolleginnen und Kollegen übertragen Roland Sünder, Mike Böhnlein und Andy Keßler (v. l.) das Stundenbudget an Birgit Schmidt vom Büro Kinderfreundlicher Landkreis und Landrat Harald Zanker. (Foto: Foto: Landratsamt) Stellvertretend für die Kolleginnen und Kollegen übertragen Roland Sünder, Mike Böhnlein und Andy Keßler (v. l.) das Stundenbudget an Birgit Schmidt vom Büro Kinderfreundlicher Landkreis und Landrat Harald Zanker. (Foto: Foto: Landratsamt)
Am Montag übergaben Betriebsrat Roland Sünder und die Einsatzmitarbeiter Andy Keßler und Mike Böhnlein das Stundenbudget der 86 Busfahrer für das Jahr 2016. Wie in den Vorjahren haben die Leute der Regionalbus GmbH jeweils wieder eine Stunde ihrer Arbeitszeit für die kostenfreien Fahrten zur Verfügung gestellt.

So können mit dem heutigen Tag die Anträge der Kindereinrichtungen, Schulen und Vereine für eine erlebnisreiche Busfahrt in den Heimatkreis und dessen nähere Umgebung beim Büro Kinderfreundlicher Landkreis über die Internetseite www.unstrut-hainich-kreis.de bis spätestens 11. März 2016 eingereicht werden.

Birgit Schmidt und Landrat Harald Zanker zeigten sich sehr erfreut und erleichtert, dass diese kostenlosen Busfahrten auch in diesem Jahr durch das ungebrochene Engagement der Busfahrer stattfinden können. Nach dem Eingang der Anträge mit den gewünschten Fahrtzielen werden die Einsatzmitarbeiter der Regionalbus GmbH gemeinsam mit dem Büro Kinderfreundlicher Landkreis die Termine der Fahrten koordinieren und bestätigen. Dabei werde natürlich darauf geachtet, dass bei den eingereichten Anträgen die Inanspruchnahme durch die Einrichtungen in den letzten Jahren berücksichtigt wird, meinte Frau Schmidt. Einfach gesagt: Es können nicht immer die selben fahren, es werde auf eine gerechte Verteilung geachtet.

Wie zu erfahren war, wurde das Angebot der kostenfreien Fahrten seit 2008 von 166 Einrichtungen mit insgesamt 8237 Kindern in Anspruch genommen. „Es ist für die Kinder und Familien eine feine Sache, denn unabhängig vom Einkommen der Eltern ist damit für jedes Kind eine Teilnahme garantiert“, sagte Landrat Zanker. Außerdem möchte er auch den Unterstützern danken, die durch ihre Spenden die Kosten für den benötigten Dieselkraftstoff abdecken.



Autor: red

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