Ausstellungseröffnung und Vortrag
Lebensräume entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs
Freitag, 19. Februar 2016, 17:12 Uhr
Am Mittwoch, dem 24. Februar um 19.00 Uhr laden der BUND Thüringen und die Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen in die Stadtbibliothek Mühlhausen zur Eröffnung der Ausstellung "Das Grüne Band: Grenzen trennen, Natur verbindet!" ein. Referent Thomas Wey vom BUND begleitet die Ausstellungseröffnung mit einem Vortrag über die Naturschätze des Grünen Bandes, das als Symbol für das friedliche Zusammenwachsen von Ost und West – für grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Naturschutz und für nachhaltige Entwicklung gilt.
Fast 40 Jahre lang teilte der Eiserne Vorhang Europa und trennte die Menschen auf beiden Seiten voneinander. Vom Eismeer bis an das Schwarze Meer wurde eine politische, ideologische und räumlich unüberwindbare Barriere geschaffen, deren Unmenschlichkeit sich am stärksten in Deutschland zeigte: Streckmetallzaun, Mauern, Stacheldraht, Wachtürme, Selbstschussanlagen, Minen und Hundelaufanlagen schufen eine Todeszone, trennten ein Land in Ost und West und Familien und Freunde für Jahrzehnte. Diese unmenschliche Grenze gab andererseits der Natur eine über 30-jährige Atempause. Und die Natur nutzte sie. Heute verbindet dieses Band die wertvollsten Lebensräume Europas voller seltener Pflanzen und Tiere miteinander und bildet ein lebendiges Denkmal europäischer Geschichte.
Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 setzt sich der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz in Deutschland e.V.) für den Schutz und die Entwicklung der Lebensräume entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze – dem Grünen Band – ein. Die Ausstellung zum Thema ist vom 24.2. bis 24.3. zu den Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek zu sehen.
Autor: redFast 40 Jahre lang teilte der Eiserne Vorhang Europa und trennte die Menschen auf beiden Seiten voneinander. Vom Eismeer bis an das Schwarze Meer wurde eine politische, ideologische und räumlich unüberwindbare Barriere geschaffen, deren Unmenschlichkeit sich am stärksten in Deutschland zeigte: Streckmetallzaun, Mauern, Stacheldraht, Wachtürme, Selbstschussanlagen, Minen und Hundelaufanlagen schufen eine Todeszone, trennten ein Land in Ost und West und Familien und Freunde für Jahrzehnte. Diese unmenschliche Grenze gab andererseits der Natur eine über 30-jährige Atempause. Und die Natur nutzte sie. Heute verbindet dieses Band die wertvollsten Lebensräume Europas voller seltener Pflanzen und Tiere miteinander und bildet ein lebendiges Denkmal europäischer Geschichte.
Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 setzt sich der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz in Deutschland e.V.) für den Schutz und die Entwicklung der Lebensräume entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze – dem Grünen Band – ein. Die Ausstellung zum Thema ist vom 24.2. bis 24.3. zu den Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek zu sehen.
