Sanierung des Verwaltungsgebäudes Ratsstraße 21
Ein Beispiel für gelungenen Städtebau
Dienstag, 15. März 2016, 15:26 Uhr
Nach etwa zehn Monaten Bauzeit wurde das sanierte Verwaltungsgebäude in der Ratsstraße 21 am Dienstag (14.3.2016) offiziell übergeben. "Dies ist ein positives Beispiel für gelungenen Städtebau. Ich bin froh, dass wir dieses historische Gebäude mit Fördermitteln erhalten konnten und dass inmitten des Stadtzentrums keine klaffende Baulücke entstanden ist", sagte Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns.
Die Baukosten beliefen sich auf zirka 1 Mio. Euro. Finanziert wurde etwa die Hälfte durch Fördermittel des Landes. Der städtische Anteil wurde aus Mitteln der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) aufgebracht. Dabei wurden alle Leistungen zur Sanierung des Verwaltungsgebäudes öffentlich im Staatsanzeiger ausgeschrieben. Die Aufträge wurden vordergründig von Firmen aus der näheren Umgebung ausgeführt. Lediglich zwei Gewerke wurden durch Firmen aus Sachsen durchgeführt.
"Das Gebäude wurde im Erdgeschoss klarer strukturiert, die Einbauten im Eingang und Treppenhaus entfernt und der Zugang von der Ratsstraße wieder aktiviert.", erklärte Matthias P. Gliemann, Leiter des Fachbereichs Gebäude- und Grundstücksverwaltung und verantwortlicher Architekt. "Dadurch ist auch eine offene und helle Wartezone entstanden. Besonders zu erwähnen ist, dass das Erdgeschoss behindertengerecht ausgebaut worden ist - der Zugang erfolgt über den Rathaushof", so Gliemann. Weiterhin wurden im Obergeschoss vor allem brandschutztechnische Belange umgesetzt. Außerdem wurde die Treppe zum Rathaus freigestellt und saniert, so dass diese jetzt wesentlich zur Geltung gelangt.
Der Projektverantwortliche Torsten Brüsch erklärte: "Für die Beschäftigten sind Arbeitsräume entstanden, welche klimatisch und schalltechnisch eine mehr als deutliche Verbesserung gegenüber dem Bestand darstellen. Dieses Gebäude sei das erste Verwaltungsgebäude der Stadt, welches komplett mit LED-Beleuchtung ausgestattet worden ist und auch die übrige energetische Sanierung könne sich sehen lassen – der erreichte Primärenergieverbrauch ist günstiger als der Anforderungswert eines vergleichbaren Neubaus, der Einsparungseffekt an Endenergie gegenüber dem Bestand beträgt etwa 75 %."
Die Mitarbeiter des Standesamtes haben bereits ihre Arbeit in den neuen Räumlichkeiten aufgenommen. Auch der Bereich Vollstreckung und der Fachdienst Steuern werden in dem neuen Verwaltungsgebäude untergebracht.
Autor: redDie Baukosten beliefen sich auf zirka 1 Mio. Euro. Finanziert wurde etwa die Hälfte durch Fördermittel des Landes. Der städtische Anteil wurde aus Mitteln der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) aufgebracht. Dabei wurden alle Leistungen zur Sanierung des Verwaltungsgebäudes öffentlich im Staatsanzeiger ausgeschrieben. Die Aufträge wurden vordergründig von Firmen aus der näheren Umgebung ausgeführt. Lediglich zwei Gewerke wurden durch Firmen aus Sachsen durchgeführt.
"Das Gebäude wurde im Erdgeschoss klarer strukturiert, die Einbauten im Eingang und Treppenhaus entfernt und der Zugang von der Ratsstraße wieder aktiviert.", erklärte Matthias P. Gliemann, Leiter des Fachbereichs Gebäude- und Grundstücksverwaltung und verantwortlicher Architekt. "Dadurch ist auch eine offene und helle Wartezone entstanden. Besonders zu erwähnen ist, dass das Erdgeschoss behindertengerecht ausgebaut worden ist - der Zugang erfolgt über den Rathaushof", so Gliemann. Weiterhin wurden im Obergeschoss vor allem brandschutztechnische Belange umgesetzt. Außerdem wurde die Treppe zum Rathaus freigestellt und saniert, so dass diese jetzt wesentlich zur Geltung gelangt.
Der Projektverantwortliche Torsten Brüsch erklärte: "Für die Beschäftigten sind Arbeitsräume entstanden, welche klimatisch und schalltechnisch eine mehr als deutliche Verbesserung gegenüber dem Bestand darstellen. Dieses Gebäude sei das erste Verwaltungsgebäude der Stadt, welches komplett mit LED-Beleuchtung ausgestattet worden ist und auch die übrige energetische Sanierung könne sich sehen lassen – der erreichte Primärenergieverbrauch ist günstiger als der Anforderungswert eines vergleichbaren Neubaus, der Einsparungseffekt an Endenergie gegenüber dem Bestand beträgt etwa 75 %."
Die Mitarbeiter des Standesamtes haben bereits ihre Arbeit in den neuen Räumlichkeiten aufgenommen. Auch der Bereich Vollstreckung und der Fachdienst Steuern werden in dem neuen Verwaltungsgebäude untergebracht.
