Vereine und Verbände können Förderanträge stellen
Neue Mitglieder für Begleitausschuss gesucht
Dienstag, 22. März 2016, 16:53 Uhr
Viele Initiativen, Vereine und engagierte Bürger und Bürgerinnen setzen sich täglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Zusammenleben ein. Unterstützt werden sie dabei durch das Bundesprogramm Demokratie leben! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, welches Projekte fördert, die sich für Demokratieförderung und Extremismusprävention engagieren.
Die neue Projektverantwortliche im Fachdienst Familie und Jugend der Kreisverwaltung: Katharina Richter. (Foto: Landratsamt)
Eine Förderung erfolgt überdies durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit DENK BUNT, welches alle Maßnahmen für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit in einem Landesprogramm bündelt und vor allem auf Prävention setzt. Durch die Programme werden Städte, Gemeinden und Landkreise darin unterstützt, im Rahmen von lokalen Partnerschaften für Demokratie Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen. Das Programm läuft noch bis Ende 2019.
Teil des strukturellen Kerns dieser Lokalen Partnerschaften ist der Begleitausschuss. Dieser trägt als strategisch handelndes und regelmäßig tagendes Gremium zur Entwicklung, Implementierung und Umsetzung sowie nachhaltigen Verankerung der Initiative bei und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren in der Partnerschaft für Demokratie. Der Begleitausschuss analysiert lokale bzw. regionale Unterstützungsmöglichkeiten, entscheidet über die Einzelprojekte, die zur Umsetzung der Zielstellungen der Partnerschaft durchgeführt werden und begleitet diese.
Gern möchten wir daher interessierte und engagierte Bürger und Bürgerinnen, Firmen oder Vereine zur Mitarbeit gewinnen.
Soziale Probleme unterliegen, wie kaum ein anderer Sektor, gesellschaftlichen Veränderungsprozessen, woraus sich immer neue Aufgaben für die soziale Arbeit ableiten. Der Unstrut-Hainich-Kreis als lokales Spiegelbild gesamtgesellschaftlichen Wandels, steht nicht nur vor neuen Herausforderungen im Hinblick auf die Themen Asyl und Migration, sondern auch im Rahmen der Verbesserung der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe benachteiligter Bevölkerungsgruppen.
Die Kreisverwaltung trägt die Verantwortung für die lokale Partnerschaft für Demokratie im Unstrut-Hainich-Kreis und richtet den Begleitausschuss ein. Aufgrund der stark veränderten gesellschaftlichen und kommunalen Rahmenbedingungen soll der Begleitausschuss neu konstituiert werden. Institutionen werden derzeit angeschrieben, um bei Interesse einen Vertreter für die Mitwirkung im Ausschuss zu benennen. Auch die Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteure ist für die Arbeit von großer Bedeutung.
Vereine und Verbände, die Projekte zur Demokratieförderung und gegen Rechtsextremismus im Rahmen der o.g. Programme durchführen möchten, können außerdem entsprechende Förderanträge beim Landratsamt stellen.
Um einen Interessenskonflikt zu vermeiden, ist eine Mitwirkung von Trägern, die gleichzeitig Antragsteller von Fördermitteln im Rahmen der LPfD sind, im Begleitausschuss jedoch ausgeschlossen.
Seit Jahresbeginn ist Katharina Richter, Dipl. Sozialwirtin, im Sachgebiet Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit/ Jugendschutz des Fachdienstes Familie und Jugend tätig. Als interne Koordinierungsstelle der Lokalen Partnerschaften für Demokratie (LPfD) ist sie unter anderem Ansprechpartnerin für das Programm. Sollten Sie Rückfragen zum Programm oder Interesse an einer Mitwirkung im Begleitausschuss haben, melden Sie sich bitte bis zum 08. April 2016 bei Frau Richter unter der Telefonnummer 03601 – 802 208.
Autor: red
Die neue Projektverantwortliche im Fachdienst Familie und Jugend der Kreisverwaltung: Katharina Richter. (Foto: Landratsamt)
Teil des strukturellen Kerns dieser Lokalen Partnerschaften ist der Begleitausschuss. Dieser trägt als strategisch handelndes und regelmäßig tagendes Gremium zur Entwicklung, Implementierung und Umsetzung sowie nachhaltigen Verankerung der Initiative bei und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren in der Partnerschaft für Demokratie. Der Begleitausschuss analysiert lokale bzw. regionale Unterstützungsmöglichkeiten, entscheidet über die Einzelprojekte, die zur Umsetzung der Zielstellungen der Partnerschaft durchgeführt werden und begleitet diese.
Gern möchten wir daher interessierte und engagierte Bürger und Bürgerinnen, Firmen oder Vereine zur Mitarbeit gewinnen.
Soziale Probleme unterliegen, wie kaum ein anderer Sektor, gesellschaftlichen Veränderungsprozessen, woraus sich immer neue Aufgaben für die soziale Arbeit ableiten. Der Unstrut-Hainich-Kreis als lokales Spiegelbild gesamtgesellschaftlichen Wandels, steht nicht nur vor neuen Herausforderungen im Hinblick auf die Themen Asyl und Migration, sondern auch im Rahmen der Verbesserung der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe benachteiligter Bevölkerungsgruppen.
Die Kreisverwaltung trägt die Verantwortung für die lokale Partnerschaft für Demokratie im Unstrut-Hainich-Kreis und richtet den Begleitausschuss ein. Aufgrund der stark veränderten gesellschaftlichen und kommunalen Rahmenbedingungen soll der Begleitausschuss neu konstituiert werden. Institutionen werden derzeit angeschrieben, um bei Interesse einen Vertreter für die Mitwirkung im Ausschuss zu benennen. Auch die Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteure ist für die Arbeit von großer Bedeutung.
Vereine und Verbände, die Projekte zur Demokratieförderung und gegen Rechtsextremismus im Rahmen der o.g. Programme durchführen möchten, können außerdem entsprechende Förderanträge beim Landratsamt stellen.
Um einen Interessenskonflikt zu vermeiden, ist eine Mitwirkung von Trägern, die gleichzeitig Antragsteller von Fördermitteln im Rahmen der LPfD sind, im Begleitausschuss jedoch ausgeschlossen.
Seit Jahresbeginn ist Katharina Richter, Dipl. Sozialwirtin, im Sachgebiet Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit/ Jugendschutz des Fachdienstes Familie und Jugend tätig. Als interne Koordinierungsstelle der Lokalen Partnerschaften für Demokratie (LPfD) ist sie unter anderem Ansprechpartnerin für das Programm. Sollten Sie Rückfragen zum Programm oder Interesse an einer Mitwirkung im Begleitausschuss haben, melden Sie sich bitte bis zum 08. April 2016 bei Frau Richter unter der Telefonnummer 03601 – 802 208.
