DGB Unstrut-Hainich-Kreis
FAIR teilen wird zum Thema
Mittwoch, 01. Juni 2016, 12:35 Uhr
Die Mitglieder des DGB Kreisverbandes Unstrut-Hainich-Kreis werden am kommenden Montag in Mühlhausen auf dem Untermarkt unterwegs sein, um die sehr ungleiche und unfaire Reichtums- und Armutsverteilung in unserem Land zu thematisieren...
Wie die mitgeführte Reichtumsuhr, die die aktuelle Vermögensverteilung in Deutschland anzeigt, ausweist, besitzen die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung rund 64 Prozent des gesamten Privatvermögens. Die ärmere Hälfte der Haushalte verfügt zusammen über weniger als 2,5 Prozent des Vermögens.
Während wenige sehr reich werden, hat die große Mehrheit der Menschen unter klammen öffentlichen Haushalte zu leiden. In den Kommunen herrscht ein massiver Investitionsstau, freiwillige Leistungen gibt es kaum noch. Die allermeisten Menschen sind jedoch angewiesen auf eine funktionierende öffentliche Infrastruktur, hochwertige, kostenfreie Bildung, auf Kultur und Sportangeboten, die für alle erschwinglich sind.
Wenn die Kommunen keine auskömmlichen Einnahmen haben, bedroht das nicht nur die kommunale Demokratie, es verschlechtern sich auch die Lebensbedingungen für die Einwohnerinnen und Einwohner sowie die Arbeitsbedingungen der öffentlich Beschäftigten.
Der DGB fordert deswegen die Thüringer Landesregierung auf, eine Bundesratsinitiative für die zügige Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer echten Erbschaftssteuer und der Transaktionssteuer zu starten. Dafür sammeln wir im Rahmen der FAIRteiler-Tour Unterschriften. Wer über gerechte FAIRteilung diskutieren, mitarbeiten oder unterschreiben will, ist herzlich eingeladen am 06.06.2016 von 10:00 bis 14:00 Uhr unseren Stand auf dem Untermarkt in Mühlhausen zu besuchen, erklärt Andreas Fischer.
Autor: nnzWie die mitgeführte Reichtumsuhr, die die aktuelle Vermögensverteilung in Deutschland anzeigt, ausweist, besitzen die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung rund 64 Prozent des gesamten Privatvermögens. Die ärmere Hälfte der Haushalte verfügt zusammen über weniger als 2,5 Prozent des Vermögens.
Während wenige sehr reich werden, hat die große Mehrheit der Menschen unter klammen öffentlichen Haushalte zu leiden. In den Kommunen herrscht ein massiver Investitionsstau, freiwillige Leistungen gibt es kaum noch. Die allermeisten Menschen sind jedoch angewiesen auf eine funktionierende öffentliche Infrastruktur, hochwertige, kostenfreie Bildung, auf Kultur und Sportangeboten, die für alle erschwinglich sind.
Wenn die Kommunen keine auskömmlichen Einnahmen haben, bedroht das nicht nur die kommunale Demokratie, es verschlechtern sich auch die Lebensbedingungen für die Einwohnerinnen und Einwohner sowie die Arbeitsbedingungen der öffentlich Beschäftigten.
Der DGB fordert deswegen die Thüringer Landesregierung auf, eine Bundesratsinitiative für die zügige Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer echten Erbschaftssteuer und der Transaktionssteuer zu starten. Dafür sammeln wir im Rahmen der FAIRteiler-Tour Unterschriften. Wer über gerechte FAIRteilung diskutieren, mitarbeiten oder unterschreiben will, ist herzlich eingeladen am 06.06.2016 von 10:00 bis 14:00 Uhr unseren Stand auf dem Untermarkt in Mühlhausen zu besuchen, erklärt Andreas Fischer.
