Obermehler
Wandertag mit Flüchtlingskindern
Mittwoch, 29. Juni 2016, 11:16 Uhr
Eine gemeinsame Wanderung haben jetzt 80 Flüchtlingskinder mit ihren Sozialbetreuerinnen unternommen. Gemeinsam ging es durch die Wälder bei Menteroda...
Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 15 Jahren, die in der Gemeinschaftsunterkunft in Obermehler untergebracht sind, werden seit April 2016 im ehemaligen Hortgebäude der Grundschule in Menteroda unterrichtet.
Dort erlernen sie die deutsche Sprache und werden mit den regionalen Gepflogenheiten bekannt gemacht. Das Erlernen von Brettspielen steht ebenso auf der Tagesordnung wie malen und toben. Der Nachwuchs, der aus Syrien, Afghanistan und dem Irak stammt, wird mit Hilfe dieser Maßnahmen auf das weitere Leben in Deutschland und den regulären Schulbesuch vorbereitet. Der Unterricht findet jeweils montags und dienstags statt.
Die Flüchtlingskinder verbrachten gemeinsam mit Ihren Betreuerinnen einen spannenden und erlebnisreichen Wandertag. (Foto: Pressestelle Landratsamt Unstrut-Hainich Kreis)
Die Flüchtlingskinder verbrachten gemeinsam mit Ihren Betreuerinnen einen spannenden und erlebnisreichen Wandertag.
Weil ein Wandertag ebenso zum Schulalltag gehört, unternahm die Gruppe einen Spaziergang durch den nahegelegenen Wald bei Menteroda. Ziel der Sozialbetreuerinnen war es, den Kindern die Natur auf deutscher Sprache näher zu bringen. Die deutschen Bezeichnungen für Pflanzen und Bäume wurden ihnen dabei näher gebracht. Das Highlight des Ausflugs bildete ein Picknick in freier Natur, das bei den Mädchen und Jungen großen Anklang fand. Anschließend blieb genug Zeit zum Spielen und Toben.
Diese Events stärken das Gemeinschaftsgefühl und die Interaktion der Flüchtlingskinder untereinander. Nach monatelanger Flucht müssen sie meist erst wieder Vertrauen und ein Sicherheitsgefühl aufbauen. Das uneingeschränkte Zusammensein mit Gleichaltrigen hilft dabei, so Landrat Harald Zanker bei seinem Besuch zum Wandertag.
Beim Nachwuchs fand die Aktion großen Anklang. Abschließend wurden die Kinder sogar mit einem Eis belohnt.
Autor: redDie Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 15 Jahren, die in der Gemeinschaftsunterkunft in Obermehler untergebracht sind, werden seit April 2016 im ehemaligen Hortgebäude der Grundschule in Menteroda unterrichtet.
Dort erlernen sie die deutsche Sprache und werden mit den regionalen Gepflogenheiten bekannt gemacht. Das Erlernen von Brettspielen steht ebenso auf der Tagesordnung wie malen und toben. Der Nachwuchs, der aus Syrien, Afghanistan und dem Irak stammt, wird mit Hilfe dieser Maßnahmen auf das weitere Leben in Deutschland und den regulären Schulbesuch vorbereitet. Der Unterricht findet jeweils montags und dienstags statt.
Die Flüchtlingskinder verbrachten gemeinsam mit Ihren Betreuerinnen einen spannenden und erlebnisreichen Wandertag. (Foto: Pressestelle Landratsamt Unstrut-Hainich Kreis)
Die Flüchtlingskinder verbrachten gemeinsam mit Ihren Betreuerinnen einen spannenden und erlebnisreichen Wandertag.
Weil ein Wandertag ebenso zum Schulalltag gehört, unternahm die Gruppe einen Spaziergang durch den nahegelegenen Wald bei Menteroda. Ziel der Sozialbetreuerinnen war es, den Kindern die Natur auf deutscher Sprache näher zu bringen. Die deutschen Bezeichnungen für Pflanzen und Bäume wurden ihnen dabei näher gebracht. Das Highlight des Ausflugs bildete ein Picknick in freier Natur, das bei den Mädchen und Jungen großen Anklang fand. Anschließend blieb genug Zeit zum Spielen und Toben.
Diese Events stärken das Gemeinschaftsgefühl und die Interaktion der Flüchtlingskinder untereinander. Nach monatelanger Flucht müssen sie meist erst wieder Vertrauen und ein Sicherheitsgefühl aufbauen. Das uneingeschränkte Zusammensein mit Gleichaltrigen hilft dabei, so Landrat Harald Zanker bei seinem Besuch zum Wandertag.
Beim Nachwuchs fand die Aktion großen Anklang. Abschließend wurden die Kinder sogar mit einem Eis belohnt.
