Mehr Auspendler als Einpendler im Unstrut-Hainich-Kreis
Aber: Attraktivität als Arbeitsort steigt
Freitag, 21. Oktober 2016, 08:51 Uhr
Noch immer verlassen deutlich mehr Menschen den Unstrut-Hainich-Kreis, als Beschäftigte zur Arbeit einpendeln. Dennoch hat die Attraktivität des Kreises als Arbeitsort in den letzten Jahren zugenommen. So kommen 8.164 Menschen täglich zur Arbeit in den Unstrut-Hainich-Kreis, ein Drittel mehr als vor fünf Jahren...
Grafik (Foto: Agentur für Arbeit)
Insbesondere Fachkräfte und Spezialisten fahren zur Arbeit in den Landkreis. Die meisten Einpendler sind im verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel tätig.
Jeder dritte Beschäftigte, der im Unstrut-Hainich-Kreis wohnt, verlässt den Kreis, um einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. So verlassen 14.239 Personen jeden Tag das Kreisgebiet, um an die Arbeit zu gelangen, etwa genauso viele wie vor fünf Jahren. Zwei Drittel der Auspendler sind ausgebildete Fachkräfte, jeder Fünfte ist ein Spezialist. Dagegen pendeln Helfer eher selten zur Arbeit aus. Die meisten Auspendler sind im verarbeitenden Gewerbe, im Handel, im Baugewerbe, in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Bereich Verkehr/ Lagerei tätig.
Die Pendlerzahlen zeigen, dass der Unstrut-Hainich-Kreis in den letzten fünf Jahren eine positive Entwicklung genommen hat. Während die Zahl der Auspendler konstant blieb, stieg die Zahl der Einpendler. Dies zeigt, dass die wirtschaftliche Attraktivität zugenommen hat und Menschen aus anderen Regionen hier eine Beschäftigung finden, stellte Ina Benad, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gotha, fest.
Die meisten der Auspendler arbeiten in Erfurt (2.435 Personen), im Eichsfeld (2.287 Personen), in Eisenach und dem Wartburgkreis (ges. 2.057 Personen) sowie im Landkreis Gotha (1.533 Personen).
Grafik (Foto: Agentur für Arbeit)
Die meisten Einpendler kommen aus angrenzenden Regionen. An erster Stelle steht dabei das Eichsfeld mit 1.453 Personen, gefolgt vom Landkreis Gotha (1.259 Personen), dem Kyffhäuserkreis (1.141 Personen), dem Wartburgkreis und der Stadt Eisenach (ges. 786 Personen) sowie der Stadt Erfurt (698 Personen).
Die Pendlerströme zeigen, wie eng die wirtschaftliche Verflechtung der Region Mittel- und Nordthüringen ist. So bewegen sich rund 22.400 Menschen aus bzw. in den Unstrut-Hainich-Kreis, um ihren Beruf auszuüben. Dass mehr Menschen den Landkreis verlassen als einpendeln, liegt an den wirtschaftlichen Ballungsräumen der angrenzenden Kreise und kreisfreien Städte, so Ina Benad.
Autor: red
Grafik (Foto: Agentur für Arbeit)
Insbesondere Fachkräfte und Spezialisten fahren zur Arbeit in den Landkreis. Die meisten Einpendler sind im verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel tätig.
Jeder dritte Beschäftigte, der im Unstrut-Hainich-Kreis wohnt, verlässt den Kreis, um einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. So verlassen 14.239 Personen jeden Tag das Kreisgebiet, um an die Arbeit zu gelangen, etwa genauso viele wie vor fünf Jahren. Zwei Drittel der Auspendler sind ausgebildete Fachkräfte, jeder Fünfte ist ein Spezialist. Dagegen pendeln Helfer eher selten zur Arbeit aus. Die meisten Auspendler sind im verarbeitenden Gewerbe, im Handel, im Baugewerbe, in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Bereich Verkehr/ Lagerei tätig.
Die Pendlerzahlen zeigen, dass der Unstrut-Hainich-Kreis in den letzten fünf Jahren eine positive Entwicklung genommen hat. Während die Zahl der Auspendler konstant blieb, stieg die Zahl der Einpendler. Dies zeigt, dass die wirtschaftliche Attraktivität zugenommen hat und Menschen aus anderen Regionen hier eine Beschäftigung finden, stellte Ina Benad, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gotha, fest.
Die meisten der Auspendler arbeiten in Erfurt (2.435 Personen), im Eichsfeld (2.287 Personen), in Eisenach und dem Wartburgkreis (ges. 2.057 Personen) sowie im Landkreis Gotha (1.533 Personen).
Grafik (Foto: Agentur für Arbeit)
Die meisten Einpendler kommen aus angrenzenden Regionen. An erster Stelle steht dabei das Eichsfeld mit 1.453 Personen, gefolgt vom Landkreis Gotha (1.259 Personen), dem Kyffhäuserkreis (1.141 Personen), dem Wartburgkreis und der Stadt Eisenach (ges. 786 Personen) sowie der Stadt Erfurt (698 Personen).
Die Pendlerströme zeigen, wie eng die wirtschaftliche Verflechtung der Region Mittel- und Nordthüringen ist. So bewegen sich rund 22.400 Menschen aus bzw. in den Unstrut-Hainich-Kreis, um ihren Beruf auszuüben. Dass mehr Menschen den Landkreis verlassen als einpendeln, liegt an den wirtschaftlichen Ballungsräumen der angrenzenden Kreise und kreisfreien Städte, so Ina Benad.
