Aktion junge Fahrer
Augen auf im Straßenverkehr
Dienstag, 30. Mai 2017, 08:18 Uhr
Die Freifläche an den Beruflichen Schulen in Görmar wird sich am kommenden Mittwoch in einen Sicherheits- und Infiormationsparcour für junge Verkehrsteilnehmer zwischen 18 und 25 Jahren verwandeln...
Nach einigen Jahren Unterbrechung lädt die Verkehrswacht im Unstrut-Hainich-Kreis wieder zu einem Aktion "Junge Fahrer" ein und will vor allem Führerschein-Neulinge, junge Motorradfahrer aber auch Fahrradfahrer ansprechen. "Aufgrund ihrer Unerfahrenheit und ihrer Risikobereitschaft gehört junge Leute zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern", sagt Uwe Rücker, Chef der Kreisverkehrswacht. Laut Statistik sind im Jahre 2015 bundesweit insgesamt 475 junge Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen, davon 287 mit dem Auto, 116 mit dem Motorrad und 15 mit dem Fahrrad.
Die Gefahren lauern bei nächtlichen Heimfahrten auf der Landstraße nach Diskobesuchen oder einer Party mit Freunden im Nachbarort. Mit Alkohol oder Drogen im Blut und in aufgeheizter Stimmung vermindere sich die Fähigkeit, Geschwindigkeiten und Situationen richtig einzuschätzen. Besonders gefährdet sind die Beifahrer, zumeist junge Frauen, die bei Unfällen häufig ums Leben kommen. Auch seien viele junge Fahrer "Gurtmuffel", die mit der Anschnallpflicht leger umgehen oder ignorieren. Der "Gurtschlitten" zeige beispielsweise, mit welche Wucht der Körper bei einem Zusammenstoß in den Gurt geschleudert und festgehalten wird.
Aktionstage können dazu beitragen, die Unfallquote zu senken und Fahranfänger zu unterstützen.
Deshalb können junge Fahrer am kommenden Mittwoch sich von 8 bis 15 Uhr an acht Stationen ausprobieren. Es gibt unter anderem einen Fahrsimulator für Pkw, einen Gurtschlitten, eine Überschlagssimulator, einen Rauschbrillen-Parcour, eine Erste-Hilfe-Infostand, einen "Blitzer", den die Polizei mitbringt, und Sehtests. Das Thema "Toter Winkel" wird aus Sicht eines Lkw-Fahrers erläutert.
Um 14 Uhr demonstriert die Mühlhäuser Feuerwehr eine Rettungsübung nach einem Verkehrsunfall.
Autor: redNach einigen Jahren Unterbrechung lädt die Verkehrswacht im Unstrut-Hainich-Kreis wieder zu einem Aktion "Junge Fahrer" ein und will vor allem Führerschein-Neulinge, junge Motorradfahrer aber auch Fahrradfahrer ansprechen. "Aufgrund ihrer Unerfahrenheit und ihrer Risikobereitschaft gehört junge Leute zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern", sagt Uwe Rücker, Chef der Kreisverkehrswacht. Laut Statistik sind im Jahre 2015 bundesweit insgesamt 475 junge Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen, davon 287 mit dem Auto, 116 mit dem Motorrad und 15 mit dem Fahrrad.
Die Gefahren lauern bei nächtlichen Heimfahrten auf der Landstraße nach Diskobesuchen oder einer Party mit Freunden im Nachbarort. Mit Alkohol oder Drogen im Blut und in aufgeheizter Stimmung vermindere sich die Fähigkeit, Geschwindigkeiten und Situationen richtig einzuschätzen. Besonders gefährdet sind die Beifahrer, zumeist junge Frauen, die bei Unfällen häufig ums Leben kommen. Auch seien viele junge Fahrer "Gurtmuffel", die mit der Anschnallpflicht leger umgehen oder ignorieren. Der "Gurtschlitten" zeige beispielsweise, mit welche Wucht der Körper bei einem Zusammenstoß in den Gurt geschleudert und festgehalten wird.
Aktionstage können dazu beitragen, die Unfallquote zu senken und Fahranfänger zu unterstützen.
Deshalb können junge Fahrer am kommenden Mittwoch sich von 8 bis 15 Uhr an acht Stationen ausprobieren. Es gibt unter anderem einen Fahrsimulator für Pkw, einen Gurtschlitten, eine Überschlagssimulator, einen Rauschbrillen-Parcour, eine Erste-Hilfe-Infostand, einen "Blitzer", den die Polizei mitbringt, und Sehtests. Das Thema "Toter Winkel" wird aus Sicht eines Lkw-Fahrers erläutert.
Um 14 Uhr demonstriert die Mühlhäuser Feuerwehr eine Rettungsübung nach einem Verkehrsunfall.
