Thüringen-Pokal:
Preussen unterliegt Geratal 0:1
Sonntag, 08. September 2019, 09:54 Uhr
Die insgeheime Hoffnung auf eine Wiederholung des Pokalabenteuers bis zum Endspiel ist beim letztjährigen Finalisten aus Bad Langensalza bereits in der zweiten Runde zu Ende. Ein frühes Gegentor im Vergleich mit der Spielvereinigung Geratal konnte die Preußen-Elf nicht aufholen und verlor ernüchtert mit 0:1...
Die Preussen unterliegen Geratal (Foto: privat)
Bereits nach 7 Minuten segelte ein Freistoß aus der Nähe der Eckfahne in den Preußen-Strafraum. Durch eine zu nachlässige Abwehr setzte David Thorwarth nach und traf aus kurzer Distanz zur Gäste-Führung. Und Geratal hätte früh die Weichen stellen können, zwei Mal drang Al Saeed in den Strafraum ein, traf aber jeweils nur das Außennetz.
Thowarths Schuss vom 16er hatte dagegen Keeper Max Geißler sicher. Eine Viertelstunde dauerte es, bis sich Preußen in die Offensive einschaltete. Über Sauerbier und Finger kam der Ball zu Weißenborn, dessen Schuss aber zu lasch in Richtung Tor flog. Eine weitere Viertelstunde später hatte Carsten Weiß die nächste Chance per Freistoß, die Kugel segelte jedoch von zentraler Position aus knapp links am Pfosten vorbei. Kurz vor der Pause hätte Geratal eigentlich erhöhen müssen. Nach einem Missverständnis kam Al Saeed an den Ball und umkurvte Max Geißler, so dass er freie Bahn zum leeren Kasten hatte. Er schloss allerdings etwas zu schnell ab, wodurch Simon Scheer in letzter Sekunde den Schuss abblocken konnte.
Damit war die Hoffnung beim Gastgeber weiterhin vorhanden, auch wenn es bei ihnen insgesamt nicht rund lief und es mehrheitlich an Körpersprache mangelte. Zu viele Duelle um den Ball wurden verloren, vor allem in der Luft hatte der Gast mehrmals die Hoheit. Außerdem verstand es Geratal immer wieder, das Spiel zu verzögern und Unruhe in die Partie zu bringen. Demzufolge verzettelte sich der FSVP öfters in langwierigen Diskussionen mit Schiedsrichter Blasse. Immerhin kam mit Tim Müller frischer Wind über die linke Seite, von wo es sogleich gefährlich wurde.
Tobi Sauerbier ging bis auf die Grundlinie durch und brachte den Ball nach innen. Hier verschätzte sich der Torwart, dafür war Bastian Bischof der Retter in der Not. Überhaupt stand die Abwehr um den Ex-Preußen mit der Nummer 22 felsenfest, die Kurstädter bissen sich mehr und mehr die Zähne aus. Einmal spielte man sich per Kombination in die Gefahrenzone, der Schuss per Pike von Sauerbier kam aber nicht aufs Tor.
So probierte es Schwarz-Weiß mit einer Reihe von Eckbällen, wovon einer beinahe für den Ausgleich gesorgt hätte. Bischof stieg hoch und lenkte die Kugel beim Versuch zu klären an den Querbalken des eigenen Tores. Ein Kopfball wie aus seinen besten Preußen-Zeiten, doch er kam mit dem Glück davon. Anschließend waren noch 15 Minuten Zeit, in welcher die Angriffe aber zu unsauber ausgespielt wurden. Einen letzten Eckstoß verpasste Finger am Ende des Gewühls um Zentimeter und damit war die Uhr abgelaufen.
Insgesamt war Geratal eine sehr robuste Truppe, die sich nicht beirren lassen hat. Das frühe Tor spielte ihnen in die Karten, die Preußen waren dagegen zu häufig mit anderen Dingen als Fußball beschäftigt. Die Gäste agierten ganz einfach clever und schnörkellos, was ihnen den Einzug in Pokalrunde Nummer Drei einbrachte. Das Team aus der Rosenstadt kann sich nun voll und ganz auf die Aufgabe in der Thüringenliga konzentrieren.
Tor: 0:1 Thorwarth (7.)
Zuschauer: 66
Preußen: Geißler, Wurschi, Scheer, Domeinski, Reuter, Gothe (46. Müller), Fernschild, Weiß, Weißenborn (86. Kopp), Sauerbier, Finger/ weiter im Kader: Arnold, Schröckenschlager, Jäger
Autor: psg
Die Preussen unterliegen Geratal (Foto: privat)
Bereits nach 7 Minuten segelte ein Freistoß aus der Nähe der Eckfahne in den Preußen-Strafraum. Durch eine zu nachlässige Abwehr setzte David Thorwarth nach und traf aus kurzer Distanz zur Gäste-Führung. Und Geratal hätte früh die Weichen stellen können, zwei Mal drang Al Saeed in den Strafraum ein, traf aber jeweils nur das Außennetz.
Thowarths Schuss vom 16er hatte dagegen Keeper Max Geißler sicher. Eine Viertelstunde dauerte es, bis sich Preußen in die Offensive einschaltete. Über Sauerbier und Finger kam der Ball zu Weißenborn, dessen Schuss aber zu lasch in Richtung Tor flog. Eine weitere Viertelstunde später hatte Carsten Weiß die nächste Chance per Freistoß, die Kugel segelte jedoch von zentraler Position aus knapp links am Pfosten vorbei. Kurz vor der Pause hätte Geratal eigentlich erhöhen müssen. Nach einem Missverständnis kam Al Saeed an den Ball und umkurvte Max Geißler, so dass er freie Bahn zum leeren Kasten hatte. Er schloss allerdings etwas zu schnell ab, wodurch Simon Scheer in letzter Sekunde den Schuss abblocken konnte.
Damit war die Hoffnung beim Gastgeber weiterhin vorhanden, auch wenn es bei ihnen insgesamt nicht rund lief und es mehrheitlich an Körpersprache mangelte. Zu viele Duelle um den Ball wurden verloren, vor allem in der Luft hatte der Gast mehrmals die Hoheit. Außerdem verstand es Geratal immer wieder, das Spiel zu verzögern und Unruhe in die Partie zu bringen. Demzufolge verzettelte sich der FSVP öfters in langwierigen Diskussionen mit Schiedsrichter Blasse. Immerhin kam mit Tim Müller frischer Wind über die linke Seite, von wo es sogleich gefährlich wurde.
Tobi Sauerbier ging bis auf die Grundlinie durch und brachte den Ball nach innen. Hier verschätzte sich der Torwart, dafür war Bastian Bischof der Retter in der Not. Überhaupt stand die Abwehr um den Ex-Preußen mit der Nummer 22 felsenfest, die Kurstädter bissen sich mehr und mehr die Zähne aus. Einmal spielte man sich per Kombination in die Gefahrenzone, der Schuss per Pike von Sauerbier kam aber nicht aufs Tor.
So probierte es Schwarz-Weiß mit einer Reihe von Eckbällen, wovon einer beinahe für den Ausgleich gesorgt hätte. Bischof stieg hoch und lenkte die Kugel beim Versuch zu klären an den Querbalken des eigenen Tores. Ein Kopfball wie aus seinen besten Preußen-Zeiten, doch er kam mit dem Glück davon. Anschließend waren noch 15 Minuten Zeit, in welcher die Angriffe aber zu unsauber ausgespielt wurden. Einen letzten Eckstoß verpasste Finger am Ende des Gewühls um Zentimeter und damit war die Uhr abgelaufen.
Insgesamt war Geratal eine sehr robuste Truppe, die sich nicht beirren lassen hat. Das frühe Tor spielte ihnen in die Karten, die Preußen waren dagegen zu häufig mit anderen Dingen als Fußball beschäftigt. Die Gäste agierten ganz einfach clever und schnörkellos, was ihnen den Einzug in Pokalrunde Nummer Drei einbrachte. Das Team aus der Rosenstadt kann sich nun voll und ganz auf die Aufgabe in der Thüringenliga konzentrieren.
Tor: 0:1 Thorwarth (7.)
Zuschauer: 66
Preußen: Geißler, Wurschi, Scheer, Domeinski, Reuter, Gothe (46. Müller), Fernschild, Weiß, Weißenborn (86. Kopp), Sauerbier, Finger/ weiter im Kader: Arnold, Schröckenschlager, Jäger
