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Corona-Hilfe

Die Bundeswehr zieht ab

Donnerstag, 01. Juli 2021, 09:35 Uhr
Am Mittwoch verabschiedeten die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die beiden letzten verbliebenen Bundeswehrangehörigen aus ihren Reihen. Wie auch schon ihre Vorgänger, waren sie direkt in der Kreisverwaltung im Einsatz, um das Team des Fachdienstes Gesundheit bei der Kontaktnachverfolgung zu unterstützen...

Trotz der Hilfe aus anderen Abteilungen des eigenen Hauses, der Amtshilfe anderer Behörden und dem neu eingestellten Personal kam es immer wieder zu Engpässen, welche durch die Bediensteten des Militärs besser bezwungen werden konnten. Die von den Soldatinnen und Soldaten wahrgenommenen Aufgaben bildeten dabei die Basis für die weitere Ermittlungsarbeit der Teams des Gesundheitsamtes. 

Im Rahmen eines Hilfeleistungsantrages des Landkreises für die Kontaktnachverfolgung, der innerhalb der Einsatzzeit neunmal verlängert wurde, brachten sich insgesamt 18 junge Soldatinnen und Soldaten im Zeitraum vom 09.11.2020 bis zum 30.06.2021 in die Arbeit vor Ort ein. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz halfen sie während monatelanger hoher Fallzahlen im Unstrut-Hainich-Kreis, mit bis zu 4 Personen gleichzeitig, dabei Infektionsketten zu durchbrechen und die Herausforderungen zu bewältigen.

Ermöglicht wurde dies durch das starke Engagement des Kreisverbindungskommandos (KVK) des Unstrut-Hainich-Kreises, welches im November 2020 in die Räumlichkeiten der Kreisverwaltung zurückkehrte und von dort aus den Einsatz der Bundeswehr an den verschiedenen Standorten koordinierte.
Fachdienstleiter Sören Lamm übermittelte am Mittwoch, stellvertretend für Landrat Harald Zanker, nochmals seinen herzlichen Dank an alle Kameradinnen und Kameraden der Bundeswehr, die über viele Monate in verschiedener Weise eine starke Hilfeleistung für die Menschen im Unstrut-Hainich-Kreis sowie für das Hufeland Klinikum, die verschiedenen Pflegeheime und das Landratsamt erbracht haben. „Wir alle haben die Bundeswehr hautnah von einer ganz neuen Seite kennen und sehr schätzen gelernt. Die jungen Soldatinnen und Soldaten können alle sehr stolz auf ihre Leistung und die damit einher gehende große Hilfe-Wirkung sein.“, so der Gesundheitsamtsleiter.
Autor: red

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