Preußen unterliegt 0:3
Nichts zu holen gegen Wismut Gera
Sonntag, 12. September 2021, 11:46 Uhr
Von diesem Fußballnachmittag hatten sich wohl die meisten Zuschauer in Bad Langensalza mehr erwartet. Zunächst erwiesen sich die Sicherheitsvorkehrungen für die ansonsten zahlreichen Fans aus Gera als unnötig, denn nur ein Dutzend Anhänger der Gäste fand sich im extra abgesperrten Bereich im Stadion der Freundschaft ein und die anwesenden Ordnungshüter konnten frühzeitig Feierabend machen...
Die Elf des FSV Preußen wollte mit den erfolgreichen Spielen im Rücken gegen die Wismut aus Gera erneut punkten, doch die Gäste hatten vom Juni noch eine Rechnung offen. Anders als im Relegationsspiel waren aber weder Martin Fiß noch Max Domeinski im Aufgebot der Preußen, so dass Martin Jäger die Mannschaft als Kapitän auf das Feld führte. Durch den Ausfall von Felix Moschkau musste die Abwehrkette wiederum umgebaut werden, doch insgesamt stand die Defensive gegen laufstarke Wismut-Spieler öfters auf verlorenem Posten.
Gleich zu Beginn übernahmen die Ostthüringer die Initiative – Geißler hielt nach einer Ecke mit starkem Reflex per Fußabwehr, kurz danach lenkte er einen Schrägschuss zur Ecke. Bad Langensalza kam durch Dome Finger und Nando Fernschild zu ersten Abschlüssen, welche jedoch nicht durchschlagskräftig genug ausfielen. Stattdessen schlug Gera eiskalt zu. Preußen bekam den Ball nicht richtig geklärt und die zweite Welle brachte eine lange Flanke in den Strafraum. Hinten lauerte Poser und köpfte die Kugel in den Winkel. Keine 10 Minuten später war er zum nächsten Mal zur Stelle. Nun fasste sich Poser ein Herz und zog aus 20 Metern ab. Sein Schlenzer zischte in die lange Ecke und hinterließ ratlose Preußen-Gesichter. Eine Reaktion blieb vor der Pause jedoch aus, stattdessen hatte die Wismut noch einen Hochkaräter durch Greif zum dritten Treffer.
Das 0:2 zur Halbzeit machte den Bad Langensalzaer Anhängern wenig Hoffnung, was sich zu Beginn der zweiten Halbzeit bestätigen sollte. Das Team in weiß kam einfach nicht richtig in die Offensive und konnte sich keine zwingenden Chancen erarbeiten. Gera spielte zu abgezockt und traf 20 Minuten vor dem Ende zur Entscheidung. Das inzwischen nasse Leder flog von der rechten Seitenlinie in den Strafraum und hier stieg Jimmy Wagner hoch, der per Kopf zum 0:3 traf. Zwar dezimierte sich Gera durch das überharte Einsteigen vom eingewechselten Tschurtschun gegen Fernschild selbst, doch auch der Platzverweis brachte keinerlei Änderung. Einzig Tim Müller hatte aus 10 Metern noch eine gute Gelegenheit, er brachte jedoch keinen Druck hinter den Ball.
Also ging ein insgesamt trüber Nachmittag mit einem verdienten Ergebnis zu Ende und die Preußen müssen versuchen, gegen andere Truppen die Punkte zu holen. Gestern war gegen eine überlegene Wismut-Elf einfach kein Kraut gewachsen. Nächste Woche geht es für den FSV Preußen nach Jena, wo man auf Platz 4 des Abbe-Sportfelds auf den SV Schott trifft, mit welchem der FSVP aktuell punktgleich rangiert.
Markus Fromm
Tore: 0:1 Poser (24.), 0:2 Poser (32.), 0:3 Wagner (69.)
Zuschauer: 120
Preußen: Geißler, Wurschi, Jäger, Franke (82. Stöber), Hermes, Kumm (70. Engel), Fernschild, Wiegel, Weis, D. Müller (72. T. Müller), Finger
weiter im Kader: Stoll, Linz, Harnisch
Autor: redDie Elf des FSV Preußen wollte mit den erfolgreichen Spielen im Rücken gegen die Wismut aus Gera erneut punkten, doch die Gäste hatten vom Juni noch eine Rechnung offen. Anders als im Relegationsspiel waren aber weder Martin Fiß noch Max Domeinski im Aufgebot der Preußen, so dass Martin Jäger die Mannschaft als Kapitän auf das Feld führte. Durch den Ausfall von Felix Moschkau musste die Abwehrkette wiederum umgebaut werden, doch insgesamt stand die Defensive gegen laufstarke Wismut-Spieler öfters auf verlorenem Posten.
Gleich zu Beginn übernahmen die Ostthüringer die Initiative – Geißler hielt nach einer Ecke mit starkem Reflex per Fußabwehr, kurz danach lenkte er einen Schrägschuss zur Ecke. Bad Langensalza kam durch Dome Finger und Nando Fernschild zu ersten Abschlüssen, welche jedoch nicht durchschlagskräftig genug ausfielen. Stattdessen schlug Gera eiskalt zu. Preußen bekam den Ball nicht richtig geklärt und die zweite Welle brachte eine lange Flanke in den Strafraum. Hinten lauerte Poser und köpfte die Kugel in den Winkel. Keine 10 Minuten später war er zum nächsten Mal zur Stelle. Nun fasste sich Poser ein Herz und zog aus 20 Metern ab. Sein Schlenzer zischte in die lange Ecke und hinterließ ratlose Preußen-Gesichter. Eine Reaktion blieb vor der Pause jedoch aus, stattdessen hatte die Wismut noch einen Hochkaräter durch Greif zum dritten Treffer.
Das 0:2 zur Halbzeit machte den Bad Langensalzaer Anhängern wenig Hoffnung, was sich zu Beginn der zweiten Halbzeit bestätigen sollte. Das Team in weiß kam einfach nicht richtig in die Offensive und konnte sich keine zwingenden Chancen erarbeiten. Gera spielte zu abgezockt und traf 20 Minuten vor dem Ende zur Entscheidung. Das inzwischen nasse Leder flog von der rechten Seitenlinie in den Strafraum und hier stieg Jimmy Wagner hoch, der per Kopf zum 0:3 traf. Zwar dezimierte sich Gera durch das überharte Einsteigen vom eingewechselten Tschurtschun gegen Fernschild selbst, doch auch der Platzverweis brachte keinerlei Änderung. Einzig Tim Müller hatte aus 10 Metern noch eine gute Gelegenheit, er brachte jedoch keinen Druck hinter den Ball.
Also ging ein insgesamt trüber Nachmittag mit einem verdienten Ergebnis zu Ende und die Preußen müssen versuchen, gegen andere Truppen die Punkte zu holen. Gestern war gegen eine überlegene Wismut-Elf einfach kein Kraut gewachsen. Nächste Woche geht es für den FSV Preußen nach Jena, wo man auf Platz 4 des Abbe-Sportfelds auf den SV Schott trifft, mit welchem der FSVP aktuell punktgleich rangiert.
Markus Fromm
Tore: 0:1 Poser (24.), 0:2 Poser (32.), 0:3 Wagner (69.)
Zuschauer: 120
Preußen: Geißler, Wurschi, Jäger, Franke (82. Stöber), Hermes, Kumm (70. Engel), Fernschild, Wiegel, Weis, D. Müller (72. T. Müller), Finger
weiter im Kader: Stoll, Linz, Harnisch

