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nnz-Forum mit offenem Brief an Politiker

Fragen eines Lesers zur Covid-19- Situation

Freitag, 18. März 2022, 13:36 Uhr
Unser Leser Roald Hesse hat in einem offenen Brief seine Eindrücke zum Corona-Management zusammengefasst und Bundespolitiker befragt, ob er damit falsch läge oder der Landkreis Nordhausen volldicht ein Einzelfall wäre...

Sehr geehrte Damen und Herren,
mir ist bewußt, daß Sie als Politiker eine zeitintensive Tätigkeit ausüben. Dennoch möchte ich auf folgendes aufmerksam machen. Ich habe nun in meinem persönlichen Umfeld betreffs Covid 19 folgende aus erster Hand stammende Informationen sammeln können:

Ein nicht unerheblicher Teil meiner Freunde und Bekannten haben sich trotz Impfung und nicht selten Booster mit Covid 19 infiziert. Auch schwerere Verläufe (kein ITS) waren zu verzeichnen. Selbige Situation spiegelt sich im ganzen Landkreis Nordhausen wider. Erkrankte Lehrer, Kitabetreuer, Beschäftigte in der Medizin usw usw.

Offensichtlich versagen was die Ansteckung angeht die "Impstoffe" in größerem Umfang als den Herstellern lieb sein dürfte. Aus erster Hand bekannte Nebenwirkungen wie Gesichtslähmungen etc. sind dabei mal ausser Acht gelassen.

Obwohl bekannt ist, daß geimpfte Menschen ebenso als Krankheitsübertrager in Frage kommen, wird bei Ausbruch in einer Familie nur die Person mit Symptomen in Quarantäne belassen. Ein Ehepartner zB kann weiter seiner Arbeit nachgehen und somit sicher die hochansteckende Infektion weitergeben.

Kann es sein, daß nur im Landkreis Nordhausen dieser Zustand existent ist, oder betrifft es die gesamte Republik?

Sollte letzteres der Fall sein, erschließt sich mir persönlich und auch meinem Umfeld (geimpft und ungeimpft, völlig egal) die ganz Diskussion um eine Impflicht nicht mehr.

Sollte letzteres zutreffen, ist ein Gesundheitsminister, welcher nach wie vor den Zustand dem ungeimpften Teil der Menschen in die Schuhe schiebt, völlig desinformiert. Statt auf wirksame vorhandene Medikamente zu setzen, würde dieser Minister weiter auf die Spaltung der Menschen dieses Landes setzen. Kann das gesund sein für ein Land?

Wenn letzteres stimmt, wäre es dann nicht endlich an der Zeit, sich bei der Auswertung der Datenlage komplett ehrlich zu machen, selbst wenn das wehtut? Wäre das nicht mal eine Möglichkeit, der Spaltung entgegen zu wirken? Natürlich nur, wenn meine Zeilen zutreffen sollten. Verständnis dafür hätten viele, auch die, die den Weg lange Zeit mitgegangen sind und jetzt zweifeln. Auch das sollte man dann nicht unterschätzen.

Ich wünschen Ihnen, die Weisheit zu haben, für die Menschen dieses Landes die richtige Entscheidung zu treffen. Die mag nicht jedem passen, aber einem Zwang sollte das Leben nicht unterliegen. Selbstbestimmung ist eines der höchsten Güter, gerade die über den eigenen Körper.

Mit freundlichen Grüßen,
Roald Hesse
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: red

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