uhz-online
FSV Preußen gastiert am Samstag in Bad Frankenhausen

Vor dem Thüringer Kurstadtderby

Donnerstag, 31. März 2022, 10:46 Uhr
Gestern hat er seinen Vertrag verlängert, am Samstag führt er seine Spieler ins Auswärtsspiel zum Kurstadtderby und heute Morgen sprach er mit der uhz online darüber: Preußen-Trainer Thomas Wirth will immer gewinnen …

Thomas Wirth im Kreise seiner Spieler nach dem Sieg in Heiligenstadt (Foto: B.Harbauer) Thomas Wirth im Kreise seiner Spieler nach dem Sieg in Heiligenstadt (Foto: B.Harbauer)


Für ein weiteres Jahr wird der aktuelle Preußen-Coach an der Linie stehen, wenn es um Punkte in der Thüringenliga geht. In der aktuellen Spielzeit würde er in der Abschlusstabelle gerne zwischen Platz 4 und 8 abschließen, weiß aber auch, wie schwierig das angesichts der grassierenden Coronafälle werden wird.

Unumwunden gibt der 50-Jährige zu, auch andere Angebote für die nächste Saison bekommen zu haben. „Meine erste Ansprechstation waren die Preußen, das habe ich auch immer so kommuniziert. Hier fühle ich mich wohl und wir haben sehr gute Bedingungen, so dass es großen Spaß macht, in Bad Langensalza zu arbeiten“, schätzt Wirth die Situation ein. Im nächsten Jahr würde er dann gern um den 5. Platz spielen, was im Hinblick auf die zu erwartenden drei Absteiger aus der Oberliga schon richtig ambitioniert klingt. Dabei hofft er darauf, einen Großteil der Mannschaft zusammenhalten und die eine oder andere Verstärkung in die Rosenstadt locken zu können. Die Gespräche haben begonnen und Thomas Wirth verrät uns, dass es eine Liste mit interessanten Spielern gäbe, die kontaktiert werden.

Den kurzfristigen Spielausfall am letzten Samstag nimmt er sportlich: „Vor zwei Jahren wäre es noch ein Aufreger gewesen, wenn ein Spiel so knapp abgesagt wird. Heute ist es eher Alltag und wir denken von Tag zu Tag. Habe ich damals die Aufstellung bereits am Donnerstag fertig gehabt, muss ich heute schauen, wer sich am Spieltag alles fit meldet.“

Aktuell befinden sich auch bei den Preußen fünf Spieler in Quarantäne, einer hat noch Trainingsrückstand nach überstandener Erkrankung. Dabei haben die Preußen wie ihr kommenden Gegner am Samstag eine sehr hohe Impfquote von über 90 Prozent und dennoch mit Infektionen zu kämpfen.

In Bad Fankenhausen steigt am Samstag um 15 Uhr das Thüringer Kurstadtderby beim SV Blau-Weiß, der am vergangenen Wochenende eine bittere Niederlage in letzter Minute einstecken musste. „Die werden mit allen Mitteln um die drei Punkte kämpfen“, ist sich Thomas Wirth sicher. „Das ist eine disziplinierte und sehr kämpferische Truppe, die mit mannschaftlicher Geschlossenheit auftritt und im Umkehrspiel kreuzgefährlich ist“, warnt er seine Spieler. „Wir müssen unseren Rhythmus im Spiel erst finden, durch die Ausfälle werden einige Abläufe nicht wie gewohnt funktionieren. Es geht darum, die Situation anzunehmen und vordergründig die einfachen Dinge zu machen.“ Sollte das über weite Strecken gelingen, rechnet sich der Preußen-Trainer gute Erfolgschancen aus. „Wir freuen uns darauf, Fußball spielen zu können und gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen.“
Olaf Schulze
Autor: osch

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 uhz-online.de