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Vor dem Ukraine-Krieg:

Handelsvolumen von Thüringen und Russland stieg an

Samstag, 23. April 2022, 19:07 Uhr
Das Handelsvolumen zwischen dem Freistaat und Russland stieg 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent auf etwa 461 Millionen Euro, 2019 lag es bei 348 Millionen Euro. Dies geht aus einer Anfrage der Abgeordneten Nadine Hoffmann und Dieter Laudenbach (AfD) an die Landesregierung hervor...

Dabei wurde bei „Kraftwagen und Kraftwagenteile“ die höchste Zunahme innerhalb der verschiedenen Warengruppen verzeichnet. War es 2020 ein Ausfuhrwert von etwa 34 Mio. Euro, stieg er 2021 auf 105 Mio. Euro an, der Einfuhrwert erhöhte sich von 34.000 Euro auf 732.000 Euro.

Landwirtschafts- und Jagdprodukte nahmen bei den Exporten von 131.000 Euro auf 163.000 Euro und bei den Importen von 217.000 Euro auf 264.000 Euro zu. Chemische Erzeugnisse blieben in der Ausfuhr auf einem ähnlichen Niveau (21 bzw. 18 Mio. Euro), verdoppelten sich hingegen bei der Einfuhr von 11,6 Mio. Euro auf 23 Mio. Euro, so das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft.
Zu den Einbußen der Thüringer Wirtschaft durch die in Folge des Angriffs von Russland auf die Ukraine verhängten Sanktionen liegen dem Ministerium nach eigenen Angaben keine Kenntnisse vor, wie auch nicht zu den Auswirkungen auf den Landeshaushalt und zu gefährdeten Arbeitsplätzen im Freistaat, teilt die Antragstellerin der Presse mit.
Autor: red

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