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Preußen Bad Langensalza unterliegt 3:1 bei Wismut Gera

Gastgeber gnadenlos effektiv

Sonntag, 24. April 2022, 06:27 Uhr
BSG Wismut Gera - FSV Preußen Bad Langensalza 3:1 (1:0)

Das Chancenplus des FSV Preußen Bad Langensalza im Spiel bei der BSG Wismut Gera konnte der Gast in nur ein Tor umwandeln, während die Gastgeber aus drei Torchancen drei Tore erzielten, darunter zwei Elfmeter...

Spielszene aus Gera  (Foto: M.Fromm) Spielszene aus Gera (Foto: M.Fromm)


Demzufolge gab es die dritte Pleite für die Kurstadt-Elf in einem Punktspiel beim designierten Aufsteiger und die zweite Niederlage in dieser Woche.

Beinahe wäre Preußen die frühe Führung gelungen. Martin Fiß wuselte sich an der Eckefahne auf die Grundlinie durch und gab in den Rückraum auf Dome Finger. Er erwischte die Kugel jedoch nicht richtig und fabrizierte zentral aus 12 Metern einen zu schwachen Abschluss. Stattdessen konnte Gera auf der anderen Seite jubeln. Ein überflüssiges Foul an der Grenze des Strafraums nutzte Florian Schubert zum 1:0 vom Elfmeterpunkt.

Das störte die Gäste aber überhaupt nicht, sie spielten weiter forsch nach vorne, während die Wismut bis zur Halbzeit keinerlei Gefahr in der Offensive entwickelte. Stattdessen unterlief der heimischen Abwehr fast ein Eigentor. Ein weiterer Schuss von Finger und ein Heber von Fiß kamen anschließend gefährlich auf das Gehäuse von Keeper Paul. In den letzten Minuten vor der Pause drückten Bad Langensalzas Jungs nochmal, sie konnten drei Ecken aber nicht entscheidend verwerten.

Auch nach der Halbzeit führte ein Eckstoß nicht zum Glück, der Kopfball von Max Domeinski ging um Zentimeter drüber. Stattdessen war Schubert erneut per Strafstoß zur Stelle, nachdem Torwart Max Geißler beim Klärungsversuch zwar den Ball traf, den Stürmer aber noch am Knie touchierte, so dass der gewohnt sachlich pfeifende Schiri Drobe auf den Punkt zeigen musste.

Die Messe schien gesungen, trotzdem probierten es die Mannen aus dem Unstrut-Hainich-Kreis mit einigen weiten Schlägen in die Spitze, zudem wurde um jeden Ball gekämpft und weiterhin versucht, über Kombinationen in den Angriff zu gelangen. Dies klappte nur bedingt, denn Gera kam über einen Konter zum dritten Treffer. Torschütze Urban lief zwar augenscheinlich ein gutes Stück im Abseits los, doch der Linienrichter hatte 10 Meter Rückstand und konnte diese Erkenntnis selbst nicht erlagen.

Kurz nach der vermeintlichen Entscheidung gelang Preußens Offensive doch noch ein Treffer. Eine Flanke von links köpfte Dome Finger elegant über den Keeper hinweg in die lange Ecke, doch letztlich blieb es beim 3:1, was aufgrund der Spielanteile nicht unbedingt in Ordnung geht. Der FSV Preußen belohnte sich nicht für den Aufwand, während Gera einen schnörkellosen Heimsieg einfuhr. Kommenden Samstag soll das Heimspiel gegen Schott Jena wieder erfolgreich gestaltet werden.

Tore: 1:0 Schubert (7./Foulelfmeter), 2:0 Schubert (62./ Foulelfmeter), 3:0 Urban (81), 3:1 Finger (83.)

Zuschauer: 113

FSV Preußen: Geißler, Hermes (82. Wurschi), Domeinski, Harnisch, Valendia, Franke (73. Engel), Linz, Wiegel, Müller, Fiß, Finger
Markus Fromm
Autor: red

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