Bad Langensalza bereitet für den ersten Advent einen tollen Tag vor
Heimatlich shoppen auf dem Pfefferkuchenmarkt
Dienstag, 19. November 2024, 19:00 Uhr
Eine Imagekampagne der deutschen Industrie- und Handelskammern wächst sich allmählich zu einer Erfolgsgeschichte aus. Seit 2017 beteiligt sich die Erfurter IHK als erste in den neuen Bundesländern an der Aktion Heimat shoppen. Von Anfang an dabei ist die eher kleine, aber feine Stadt Bad Langensalza. Nächster Halt des Aktionstages ist am 1. Dezember …
Christian Böduel, Peggy Schiller, Martin Braun, Anja Wurschi und Christian König (v.l.n.r.) freuen sich auf "Heimat shoppen" am 1. Dezember (Foto: oas)
Zu Hause einkaufen ist die ebenso einfache wie sinnvolle Aussage und soll die einheimischen Händler stärken, die Innenstädte vor Verödung bewahren und den Menschen ein Gefühl der Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt geben. Diese Philosophie wurde heute Nachmittag in der Bad Langensalzaer "Ratswaage" während der Pressekonferenz vermittelt, wozu sich auch eine Vertreterin der sponsernden Sparkasse hinzugesellte.
Als einen Mehrklang bezeichnet es deshalb auch der regionale IHK-Chef für Nordthüringen, Christian Böduel, der aus Handel, Gastronomie und Kultur bestehe. Damit hat er den einheimischen Vertretern des Gewerbevereins Bad Langensalza das richtige Stichwort gegeben, denn die wissen laut Christian König genau, dass es ohne Gastronomie und Kultur mit dem Aktionstag nicht funktioniert. Weshalb sich die Herren und Damen in der Kurstadt immer wieder etwas einfallen lassen, um solche Events wie das Heimat shoppen aufzuwerten und noch mehr Interessenten anzulocken und von dem richtigen Grundprinzip zu überzeugen. Mit der Erfahrung von nunmehr sieben Jahren an diesen verkaufsoffenen Wochenendtagen setzen die bad Langensalzaer Macher neben bunten Luftballons vor allem auf ihr breites Netzwerk in den sozialen Medien, wissen mit Flyern und über Sponsoren die potentiellen Käufer zu erreichen und haben an diesen Tagen immer etwas Außergewöhnliches zu bieten.
Am ersten Advent, dem 1. Dezember, wird das nächste Heimat shoppen in Bad Langensalza von 12 bis 18 Uhr perfekt flankiert vom Pfefferkuchenmarkt in der Innenstadt, einem alljährlichen Ereignis mit einer ordentlichen Magnetwirkung auch ins Umland hinter den imposanten Stadtmauern hinaus. Natürlich wird ein stilgerechtes weihnachtliches Flair mit Illumination und Musik garantiert. Martin Braun, Gastronom und einer der Impulsgeber für allerlei Feste, hofft zusätzlich wieder auf individuelle Aktionen der Händler, über die ihre Kunden noch länger sprechen werden bzw. schon auf die nächste Idee warten. Da gäbe es selbst gebackene Kuchen, Bowlen und andere Dinge, die an diesem Tag die Verbundenheit der Verkäufer mit ihren Käufern demonstrierten, erzählte er. Der Tag sei eine feste Institution, um auch den sozialen Mittelpunkt der Innenstadt wieder zu bestätigen, fügte sein Kompagnon im Dienste der Innenstadt, der Reisebüroinhaber Christian König, an.
IHK-Chef Böduel lobte das Langensalzaer Engagement, das sich auch deutlich in den Zahlen niederschlage, wie sich der Umsatz der Händler in den letzten Jahren beim Heimat shoppen entwickelt habe. Staunen und Freude äußerte er auch über die Information, dass nahezu die gesamte Händlerschaft der Innenstadt mit 30 - 35 Geschäften sich beteiligen wird und rund 50 externe Händler zusätzlich den Weg in die Stadt suchen. Hier gibt es spezielle Wurst- und Fischangebote, Wild aus Thüringer Wäldern kann roh und zubereitet erworben werden, der Tabarzer Teigmacher kommt wieder mit seinen beliebten Christstollen, die Apfelliebe aus Kammerforst lädt zur Gin-Verkostung, die Firma Pamir & Saadat steuert ihre schärfsten Chili-Bohnen bei und vieles an Attraktionen mehr. Natürlich ist der weihnachtliche Charakter garantiert; passend zur heutigen Pressekonferenz begannen die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs heute mit den ersten Vorbereitungen für ein weihnachtliches Outfit der City.
Erstmals mit ihrem neu übernommenen Buchladen wird Anja Wurschi an einem Heimat shoppen und Pfefferkuchenmarkt teilnehmen, was Anlass war, sie heute noch einmal durch den Gewerbeverein vorzustellen. Die Regale beginnen sich zu füllen, erzählte die Geschäftsfrau, die außer Büchern auch Dinge anbieten will, die zu einem guten Buch einfach dazugehören. Wein, Schokolade, ein guter Tee und anderes, wie etwa eigene Kunstwerke, will sie ihre Leseratten ab Dezember offerieren. Später sollen noch Lesungen, Verkostungen oder kleine Kulturprogramme den Laden in der Mühlhäuser Straße aufwerten. Die Herren König und Braun freuen sich über die neue Nachbarin und werden sie mit ihrem Gewerbeverein tatkräftig unterstützen. Auch Christian Böduel war angetan von der Geschäftsidee und nannte es einen guten Ansatz, der die Verweildauer der Kunden im Laden verlängern werde.
Bad Langensalza scheint also wieder einmal gut gerüstet für einen besonderen Tag, wie es ja mehrere im Jahr in der mittelalterlichen Innenstadt gibt. Und Heimat shoppen propagieren City-Management und Gewerbeverein ohnehin das ganze Jahr über, weshalb es in diesem Jahr auch schon der dritte Termin dieses Formats ist. Am Tag, wenn das erste Lichtlein angezündet werden darf. Nun sollten eigentlich alle zufrieden und voller Vorfreude sein.
Sind sie sicherlich auch, aber vom Ratswaagen-Wirt Martin Braun gibt es schon die ersten Ansagen für 2025: Wir müssen uns im nächsten Jahr noch mehr drehen, um den Leuten etwas zu bieten. Was ihm und seinen Mitstreitern dazu einfällt, darauf dürfen wir heute schon gespannt sein.
Olaf Schulze
Autor: osch
Christian Böduel, Peggy Schiller, Martin Braun, Anja Wurschi und Christian König (v.l.n.r.) freuen sich auf "Heimat shoppen" am 1. Dezember (Foto: oas)
Zu Hause einkaufen ist die ebenso einfache wie sinnvolle Aussage und soll die einheimischen Händler stärken, die Innenstädte vor Verödung bewahren und den Menschen ein Gefühl der Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt geben. Diese Philosophie wurde heute Nachmittag in der Bad Langensalzaer "Ratswaage" während der Pressekonferenz vermittelt, wozu sich auch eine Vertreterin der sponsernden Sparkasse hinzugesellte.
Als einen Mehrklang bezeichnet es deshalb auch der regionale IHK-Chef für Nordthüringen, Christian Böduel, der aus Handel, Gastronomie und Kultur bestehe. Damit hat er den einheimischen Vertretern des Gewerbevereins Bad Langensalza das richtige Stichwort gegeben, denn die wissen laut Christian König genau, dass es ohne Gastronomie und Kultur mit dem Aktionstag nicht funktioniert. Weshalb sich die Herren und Damen in der Kurstadt immer wieder etwas einfallen lassen, um solche Events wie das Heimat shoppen aufzuwerten und noch mehr Interessenten anzulocken und von dem richtigen Grundprinzip zu überzeugen. Mit der Erfahrung von nunmehr sieben Jahren an diesen verkaufsoffenen Wochenendtagen setzen die bad Langensalzaer Macher neben bunten Luftballons vor allem auf ihr breites Netzwerk in den sozialen Medien, wissen mit Flyern und über Sponsoren die potentiellen Käufer zu erreichen und haben an diesen Tagen immer etwas Außergewöhnliches zu bieten.
Am ersten Advent, dem 1. Dezember, wird das nächste Heimat shoppen in Bad Langensalza von 12 bis 18 Uhr perfekt flankiert vom Pfefferkuchenmarkt in der Innenstadt, einem alljährlichen Ereignis mit einer ordentlichen Magnetwirkung auch ins Umland hinter den imposanten Stadtmauern hinaus. Natürlich wird ein stilgerechtes weihnachtliches Flair mit Illumination und Musik garantiert. Martin Braun, Gastronom und einer der Impulsgeber für allerlei Feste, hofft zusätzlich wieder auf individuelle Aktionen der Händler, über die ihre Kunden noch länger sprechen werden bzw. schon auf die nächste Idee warten. Da gäbe es selbst gebackene Kuchen, Bowlen und andere Dinge, die an diesem Tag die Verbundenheit der Verkäufer mit ihren Käufern demonstrierten, erzählte er. Der Tag sei eine feste Institution, um auch den sozialen Mittelpunkt der Innenstadt wieder zu bestätigen, fügte sein Kompagnon im Dienste der Innenstadt, der Reisebüroinhaber Christian König, an.
IHK-Chef Böduel lobte das Langensalzaer Engagement, das sich auch deutlich in den Zahlen niederschlage, wie sich der Umsatz der Händler in den letzten Jahren beim Heimat shoppen entwickelt habe. Staunen und Freude äußerte er auch über die Information, dass nahezu die gesamte Händlerschaft der Innenstadt mit 30 - 35 Geschäften sich beteiligen wird und rund 50 externe Händler zusätzlich den Weg in die Stadt suchen. Hier gibt es spezielle Wurst- und Fischangebote, Wild aus Thüringer Wäldern kann roh und zubereitet erworben werden, der Tabarzer Teigmacher kommt wieder mit seinen beliebten Christstollen, die Apfelliebe aus Kammerforst lädt zur Gin-Verkostung, die Firma Pamir & Saadat steuert ihre schärfsten Chili-Bohnen bei und vieles an Attraktionen mehr. Natürlich ist der weihnachtliche Charakter garantiert; passend zur heutigen Pressekonferenz begannen die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs heute mit den ersten Vorbereitungen für ein weihnachtliches Outfit der City.
Erstmals mit ihrem neu übernommenen Buchladen wird Anja Wurschi an einem Heimat shoppen und Pfefferkuchenmarkt teilnehmen, was Anlass war, sie heute noch einmal durch den Gewerbeverein vorzustellen. Die Regale beginnen sich zu füllen, erzählte die Geschäftsfrau, die außer Büchern auch Dinge anbieten will, die zu einem guten Buch einfach dazugehören. Wein, Schokolade, ein guter Tee und anderes, wie etwa eigene Kunstwerke, will sie ihre Leseratten ab Dezember offerieren. Später sollen noch Lesungen, Verkostungen oder kleine Kulturprogramme den Laden in der Mühlhäuser Straße aufwerten. Die Herren König und Braun freuen sich über die neue Nachbarin und werden sie mit ihrem Gewerbeverein tatkräftig unterstützen. Auch Christian Böduel war angetan von der Geschäftsidee und nannte es einen guten Ansatz, der die Verweildauer der Kunden im Laden verlängern werde.
Bad Langensalza scheint also wieder einmal gut gerüstet für einen besonderen Tag, wie es ja mehrere im Jahr in der mittelalterlichen Innenstadt gibt. Und Heimat shoppen propagieren City-Management und Gewerbeverein ohnehin das ganze Jahr über, weshalb es in diesem Jahr auch schon der dritte Termin dieses Formats ist. Am Tag, wenn das erste Lichtlein angezündet werden darf. Nun sollten eigentlich alle zufrieden und voller Vorfreude sein.
Sind sie sicherlich auch, aber vom Ratswaagen-Wirt Martin Braun gibt es schon die ersten Ansagen für 2025: Wir müssen uns im nächsten Jahr noch mehr drehen, um den Leuten etwas zu bieten. Was ihm und seinen Mitstreitern dazu einfällt, darauf dürfen wir heute schon gespannt sein.
Olaf Schulze

