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0:2-Niederlage in Jena

Serie der Preußen gerissen

Sonntag, 01. Dezember 2024, 10:35 Uhr
Erstmals verlor der FSV Preußen in der Thüringenliga beim SV Schott Jena. Der Tabellenzweite war am Samstagmittag bei lediglich 53 Zuschauern, wovon 20 aus Bad Langensalza kamen, eine Nummer zu groß für die Gäste, auch wenn sich das Team aus der Kurstadt vor allem in der zweiten Halbzeit gegen die Niederlage stemmte...

Die Hausherren legten auf ihrem Kunstrasen temporeich los und feierten in der ersten Halbzeit ein regelrechtes Eckball-Festival. Bad Langensalzas Abwehr konnte den Ball zwar immer irgendwie aus der Gefahrenzone bugsieren, für Entlastung in Form eines eigenen Angriffs konnte der Preußen-Sturm aber kaum sorgen.

Nur die Schüsse von Noak ans Außennetz und aus 20 Metern weit am Kasten vorbei, waren zu verzeichnen. Ansonsten kam Jena immer wieder in den Vorwärtsgang und präsentierte sich kombinationssicher. Nach einem Einwurf brachte Schott den Ball schnell in die Mitte und Horack nutzte die Möglichkeit zum 1:0. Vor der Pause musste FSV-Keeper Patzer noch einmal eingreifen und konnte die Kugel abwehren.

Die Gastgeber zeigten, warum sie die beste Abwehr der Liga haben und dicht hinter dem Tabellenführer lauern. Nach der Halbzeit stand die Hintermannschaft der Gäste auf der rechten Seite zu offen und in der Mitte konnte Patzer den Abschluss zwar gerade so parieren, beim Nachschuss half jedoch nur ein Foul im Strafraum, so dass die Männer von der Saale vom Punkt aus elf Metern durch ihren Kapitän erhöhten.
Er war zeitgleich der Fels in der Jenaer Defensive und räumte hinten alles ab. Die Jungs aus der Rosenstadt probierten es zwar weiter, bissen sich an der starken Verteidigung des Kontrahenten jedoch die Zähne aus. Zweifelsohne hätte Jena auch frühzeitig das dritte Tor machen können, aber die Elf von der Salza rackerte weiter, um wenigstens zum Anschluss zu kommen.
Schacks Schuss aus der Ferne kam allerdings zu zentral und bei Pragers Kopfball nach einer Ecke fehlten nur Zentimeter. Bereits in der Nachspielzeit setzte Schack noch einen gefährlichen Freistoß an, aber auch der wollte nicht rein. Am Ende musste das Gäste-Team Lehrgeld bezahlen und die starke Leistung des Gegners anerkennen. Trotzdem gebührt der Truppe von Trainer Thomas Wirth ein Lob, denn sie gab nicht auf und spielte es größtenteils sehr diszipliniert.

Vielleicht gelingt mit einem ähnlichen Auftritt und etwas mehr Mut nächste Woche in Heiligenstadt beim Spitzenreiter wenigstens ein Punktgewinn für den FSV Preußen.

Tore: 1:0 Horack (22.), 2:0 Damian (Foulelfmeter/49.)

FSV Preußen: Patzer, Linz, Dolzer, Harnisch, Pawlak, Gulov (79. Schaffel), Harbauer (74. Yoro), Noak, Schack, Seidel, Reinhold (69. Prager)

Markus Fromm
Autor: red

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