Tödlicher Unfall löst Diskussion um Schranken aus
Verkettung maximal unglücklicher Umstände
Montag, 16. Dezember 2024, 09:13 Uhr
Auch zwei Tage nach dem schrecklichen Unfall am Bahnübergang in der Tonnaer Straße sind viele Menschen in Bad Langensalza noch geschockt und verstehen nicht, wie es dazu kommen konnte. uhz online unterhielt sich mit Stadtbrandmeister Steven Dierbach …
Im Gespräch mit der uhz online bestätigte der Feuerwehrchef des Kurorts, dass ein Begleiter für die Straßenüberquerung des Zuges anwesend war, als in der Nacht vom Freitag zum Samstag ein in Richtung Stadt einfahrender Kleintransporter von der Lokomotive erfasst wurde.
Von Seiten der Polizei gibt es heute Morgen noch keine neuen Erkenntnisse. Ein Sachbearbeiter nimmt heute die Ermittlungen auf, erklärte Kevin Clemen von der Landespolizeiinspektion Nordhausen. Mit Resultaten seiner Auswertungen ist vor Ende des Jahres kaum noch zu rechnen. Unter anderem wird der Experte den Fahrtenschreiber der Lokomotive untersuchen, um die Geschwindigkeit des aus der Ostsiedlung gekommenen Zuges zu bestimmen. Die Tachonadel des Autos war nach Aussagen von Steven Dierbach beim Aufprall nicht stehengeblieben, sondern heruntergefallen, so dass es schwer wird, die Geschwindigkeit des Fahrzeuges im Nachhinein anzugeben. Der Zug kann nur in sehr geringer Geschwindigkeit gefahren sein, denn sonst wäre der Transporter weiter mitgeschleift worden, mutmaßte Dierbach.
Es handelt sich in der Tonnaer Straße aber um keine defekte Schrankenanlage, wie es in einigen Medien falsch kolportiert wurde. Vielmehr ist die Schrankenanlage schon seit vielen Jahre stillgelegt, klärte der Feuerwehrmann auf. Jetzt will er sich dafür einsetzen, dass die Schranken zurückgebaut werden, weil sie zur Irritation der Autofahrer führen können.
Bei dem Unfall Samstagnacht müssen viele unglückliche Verkettungen zusammen gekommen sein. Leider wurde das Straßenfahrzeug vom Schienenfahrzeug direkt an der Fahrertür getroffen, so dass der Fahrer bei der Kollision keine Chance hatte und noch an der Unfallstelle verstarb.
Autor: oschIm Gespräch mit der uhz online bestätigte der Feuerwehrchef des Kurorts, dass ein Begleiter für die Straßenüberquerung des Zuges anwesend war, als in der Nacht vom Freitag zum Samstag ein in Richtung Stadt einfahrender Kleintransporter von der Lokomotive erfasst wurde.
Von Seiten der Polizei gibt es heute Morgen noch keine neuen Erkenntnisse. Ein Sachbearbeiter nimmt heute die Ermittlungen auf, erklärte Kevin Clemen von der Landespolizeiinspektion Nordhausen. Mit Resultaten seiner Auswertungen ist vor Ende des Jahres kaum noch zu rechnen. Unter anderem wird der Experte den Fahrtenschreiber der Lokomotive untersuchen, um die Geschwindigkeit des aus der Ostsiedlung gekommenen Zuges zu bestimmen. Die Tachonadel des Autos war nach Aussagen von Steven Dierbach beim Aufprall nicht stehengeblieben, sondern heruntergefallen, so dass es schwer wird, die Geschwindigkeit des Fahrzeuges im Nachhinein anzugeben. Der Zug kann nur in sehr geringer Geschwindigkeit gefahren sein, denn sonst wäre der Transporter weiter mitgeschleift worden, mutmaßte Dierbach.
Es handelt sich in der Tonnaer Straße aber um keine defekte Schrankenanlage, wie es in einigen Medien falsch kolportiert wurde. Vielmehr ist die Schrankenanlage schon seit vielen Jahre stillgelegt, klärte der Feuerwehrmann auf. Jetzt will er sich dafür einsetzen, dass die Schranken zurückgebaut werden, weil sie zur Irritation der Autofahrer führen können.
Bei dem Unfall Samstagnacht müssen viele unglückliche Verkettungen zusammen gekommen sein. Leider wurde das Straßenfahrzeug vom Schienenfahrzeug direkt an der Fahrertür getroffen, so dass der Fahrer bei der Kollision keine Chance hatte und noch an der Unfallstelle verstarb.

